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Neue Filmkommentare
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Sehr verdächtig  (1998)
Kommentar von KeyzerSoze  24.05.2020 08:16 Uhr
Puuuh, den hatte ich deutlich besserer in Erinnerung. Leider unterm Strich doch eine recht schwache Parodie von "The Fugitive". Das größte Problem ist der andauernde Slapstick, der leider viel zu albern ist um tatsächlich zu funktionieren und viele der Gags gingen so sehr an mir vorbei, dass ich mich frage, ob das auf dem Papier wirklich jemand witzig fand. Am ehesten können noch einige der Filmparodien, wie beispielsweise von "The Usual Suspects", punkten. In den meisten Fällen machen diese jedoch den großen Fehler späterer Spoofmovies, denn nur weil Massen an Filmen zitiert werden, ist dies nicht automatisch witzig. Man muss eben auch etwas mit der Vorlage machen. Dies ist vor allen Dingen am großen Running Gag des Filmes ersichtlich. So darf Richard Crenna, in der Tommy Lee Jones Rolle der Vorlage, dem Affen so richtig Zucker geben und überzeichnet diesen und dessen Maneurismen so detailgetreu, dass man sich ihn in nahezu jeder Szene herbei wünscht. Aber auch er kann den Karren nicht aus dem Dreck ziehen. Klar, ab und an musste ich schon lachen, aber eine Gagtrefferquote von gefühlten 5-10 % ist halt unterm Strich doch zu wenig.
Rico, Oskar und die Tieferschatten  (2014)
Kommentar von KeyzerSoze  24.05.2020 08:13 Uhr
Habe im Vorfeld nur Positives gehört und ich glaube, neben der Paddington Reihe, würde ich "The Pasta Detectives" als einen der besten Live Action Kinderfilme der letzten zehn Jahre ansehen. Kinder dürfen Kinder sein, die Figuren schließt man alle innnerhalb von Sekundenbruchteilen ins Herz, die Darsteller machen durch die Bank einen großartigen Job und es gelang der Krimigeschichte tatsächlich, mich bezüglich der Identität des Kinderentführers auf dem falschen Fuß zu erwischen. Dazu noch eine hübsche inszenatorische Einfälle, clevere Dialoge und ich bin beeindruckt, wie ehrlich und authentisch hier ein tiefbegabtes Kind gezeichnet wurde. Bin schwer beeindruckt und hoffe, dass die beiden Fortsetzungen das Niveau halten können. Oh ... und ein wenig neugierig auf die Buchvorlage bin ich natürlich auch geworden.
The Shallows: Gefahr aus der Tiefe  (2016)
Kommentar von KeyzerSoze  24.05.2020 08:12 Uhr
Wäre "The Shallows" nicht von Collet-Serra, ich hätte ihn wohl links liegen lassen, da mich bislang jeder "umringt von Haien gestrandet" Film mehr als nur ermüdete. Hier funktioniert das Szenario überraschend gut, fiebert man doch schnell mit der Hauptfigur und Steven Seagull mit und über weite Strecken wird das Ganze zudem auch einigermaßen realistisch präsentiert. So vergeht die Zeit wie im Flug und ich konnte auch über die ein oder andere CGI-Panne (ganz schlimm, wie Livelys Gesicht auf eine Surferin geklatscht wurde) hinwegsehen. Für FSK 12 geht es zudem auch ganz ordentlich zur Sache und die sonst eher blass agierende Blake Lively macht sich überraschend gut und kann den Film im Alleingang tragen. Gegen Ende vergreift sich Collet-Serra zwar ein wenig im Ton und ich hätte solche jump the shark Momente normalerweise eher in den Haifilmen der Asylumschmiede erwartet, aber irgendwie hat mich das ja alles doch unterhalten. Kurzweiliger Survivalhorror. Nicht mehr, nicht weniger.
Der König und der Vogel  (1980)
Kommentar von KeyzerSoze  24.05.2020 08:11 Uhr
Man kann nahezu in jedem Frame erkennen, warum der Film von den Ghibli Regisseuren oftmals als große Inspirationsquelle genannt wird. Die Bilder sind fantastisch, die Figuren wundervoll gezeichnet und das Ganze hat noch einen überaus surrealen weirden Fantasyeinschlag. Leider hat mich "The King and the Mockingbird" auf der Erzählebene nie wirklich abholen können und an manchen Stellen war es mir doch ein wenig zu viel Style over Substance. Dennoch alleine schon wegen den beeindruckenden Bildern sicherlich ein Blick wird.
Ready or Not - Auf die Plätze, fertig, tot  (2019)
Kommentar von KeyzerSoze  24.05.2020 08:10 Uhr
Der Film hatte eigentlich die perfekten Voraussetzungen um mich begeistern zu können und bietet so viele Zutaten, die ich zu schätzen weiß: Begrenzter Raum, Survival Horror bzw. Horror mit humorvollen Elementen, Samara Weaving hat mich bisher immer begeistern können und dann spielt das alles auch noch über einen kurzen Zeitraum. Letzten Endes empfand ich den Film dann aber leider doch "nur" als kurzweilig unterhaltsam.

Irgendwie wollte der letzte Funke bei nicht überspringen. In meinen Augen hat der Mix zwischen Humor und Horror nicht wirklich gepasst, bzw. war mir die Schere zu extrem. Teilweise präsentiert sich "Ready or Not" bierernst und Sekunden später wird dann ein Gag aus Austin Powers wiederverwendet. Manchmal war die Kluft ein wenig zu extrem und der Film zu albern. Das war dann wohl auch der Grund, warum ich das Geschehen nicht wirklich ernst nehmen bzw. nicht so sehr für die Hauptfigur mitfiebern konnte, wie ich es mir gewünscht hätte.

Inszenatorisch ist der Film, wenngleich auch alles ein wenig zu dunkel eingefangen wurde, hübsch anzusehen. Samara Weaving weiß einmal mehr in ihrem Paradegenre zu überzeugen und grundsätzlich hatte ich durchaus meinen Spaß mit dem Film ... bin nur eben ein wenig enttäuscht, weil der Film letzten Endes zu wenig aus seinen Zutaten gemacht hat.

PS: Bei einem Film, der so gut mit Musikeinsatz spielt, finde ich es ja fast verschenkt, dass nicht "Ready or Not" von den Fugees eingespielt wurde.
Fikkefuchs  (2017)
Kommentar von KeyzerSoze  24.05.2020 08:02 Uhr
Jan-Henrik Stahlberg schert sich einmal mehr einen Dreck um übliche filmische Konventionen, biedert sich dem Publikum nicht an, sondern zieht einfach sein Ding durch. Dieses Mal stehen Toxic Masculinity, Pick-Up Artists und Co im Fokus und Stahlberg zeigt auf beeindruckend realistische Art und Weise, was das doch letzten Endes alles für armselige Würstchen sind. Ohne den moralischen Zeigefinger zu heben, hält Stahlberg auf das Geschehen drauf und so muss der Zuschauer unreflektiert ertragen, wie das Vater/Sohn Gespann darüber philosophiert, was denn eine Frau nun will, wie man mit Worten und Charme sein Ziel erreicht und wie man sich ihr gegenüber verhalten muss um sie ins Bett zu bekommen. Sympathieträger sucht man vergebens, zudem versteht es Stahlberg gekonnt, seinen Figuren jegliches Mitleid abzusprechen und stellt sie bei ihren Anmachversuchen als die erbärmlichen Wichte bloß, die sie letzten Endes nun einmal sind. Dass der Film für mich so gut funktioniert, liegt grundsätzlich an zwei Punkten. Da wäre das phänomenal gut agierende Hauptdarstellergespann auf der einen Seite und zum anderen diese realistische und dreckige Herangehensweise, bei der man genau weiß, dass es genug solcher Typen auf der Straße gibt, die nicht nur exakt so sind, wie sie hier portraitiert werden, sondern das Verhalten der beiden Hauptfiguren auch noch unreflektiert feiern würden. Ich kann jeden verstehen, der mit der Herangehensweise des Filmes nichts anfangen kann, mich hat er jedenfalls ziemlich begeistert.
White Snake  (2019)
Kommentar von KeyzerSoze  24.05.2020 08:01 Uhr
Wie kann ein Animationsfilm, der mit "schmalen" 11 Mio entstanden ist, bitte so gut aussehen?! Bei "White Snake" handelt es sich um ein Animationsprequel des bekannten chinesischen Märchens "Die Legende der weißen Schlange" und oh boy, wie wunderschön und farbenfroh sahen bitte diese Landschaften aus. Dazu sprüht dieser Fantasyfilm nur so vor kreativen Einfällen und Figuren. Letzgenannte schließt man in Windeseile ins Herz, so dass man emotional direkt investiert ist und Schicksalschläge umso härter in die Magengrube treffen. Die Kampfszenen sind, wenngleich manchmal etwas zu hektisch geschnitten, überzeugend choreografiert, profitieren vom Genre des Animationsfilms und könnten musikalisch kaum epischeren Musik sein. Zwar gibt es ein paar kleinere Probleme in Sachen Pacing, so ging mir das alles in 90 Minuten fast ein wenig zu schnell und manche Dinge wirkten etwas gehetzt, aber davon abgesehen, war es wohltuend erfrischend, einen großen CGI-Animationsfilm abseits der typischen Hollywoodware zu sehen.
Jumanji - The Next Level  (2019)
Kommentar von KeyzerSoze  24.05.2020 07:58 Uhr
Könnte tatsächlich fast schon als Remake des Vorgängers durchgehen. Die Fortsetzung bietet wenig Neues und setzt auf Altbekanntes, das schon vor zwei Jahren gut funktioniert hat. Das ist nicht schlimm und ich hab mich einmal mehr kurzweilig unterhalten gefühlt, nur fehlt es dem Ganzen etwas an Frische. Der eigentliche Star des Filmes ist erneut das prächtig harmonierende Cast bei dem sich vor allen Dingen die heimliche Anführerin der Gruppe, Karen Gillan, für größere Aufgaben empfehlen kann. Die neue im Bunde, Awkwafina, fügt sich wunderbar in die Gruppe ein und darf mit ihrer herrlichen Danny DeVito Impression für einige Lacher sorgen. Wer den Vorgänger mochte, wird auch hier wenig falsch machen können.
Todsicher  (2011)
Kommentar von mountie  24.05.2020 01:47 Uhr
"Safe" ist wahrlich einer dieser schnörkellosen Action-Filme ohne besonderen Tiefgang.
Der Film liefert für den geneigten Action-Liebhaber knackige Fights, krachende Schießereien und einen Jason Statham in seinem Leib-und-Magen-Genre, für das er so perfekt geeignet ist, das man sich als Zuschauer niemals fragen würde, warum der Mann nicht endlich mal einen anderen Charakter spielen sollte.
All das wird ziemlich kurzweilig präsentiert, und kann seine 90-minütige Laufzeit absolut unterhalten, wenn man denn Spaß an recht sinnfreier Action hat. Sinnfrei ist dann auch genau das Signalwort, warum "Safe" in keine richtig hohen Wertungsregionen vorstoßen kann. Denn alles wirkt sehr oberflächlich. Charaktere, Hintergründe, Story... all das wird mehr angekratzt, als das das Drehbuch richtig tiefergehende Erklärungen abliefert. Aber braucht man das wirklich, wenn man nur einen simplen, aber unterhaltsamen Action-Film abliefern will? Jein. Denn obwohl die 1 1/2 Stunden Laufzeit sehr kurzweilig vorbeiziehen, so vermisse ich am Ende doch die fehlende Substanz, damit ich diesem Film eine richtige Empfehlung aussprechen kann.
"Safe" ist somit ideal geeignet für einen unterhaltsamen Film-Abend unter recht anspruchslosen Action-Fans. An die großen Genre-Klassiker kommt man nicht mal annähernd heran, da auf Tiefgang jeglicher Art verzichtet wurde. Doch für 90 Minuten Spaß an Kampf und Zerstörung reichts allemal...
Steig. Nicht. Aus!  (2018)
Kommentar von ayla  23.05.2020 19:06 Uhr
Halber Spoiler


In Bester 'Nicht Auflegen' Manier.
Möhring durfte sich endlich wieder beweisen.
Starke Leistung.

Hanebüchen war natürlich diese gesamte Aktion der Polizei.
Das hätte man schon etwas cleverer machen können.
Vor allem nachdem der Erpresser schon aufgetreten ist...

Spannend war das allemal!
Unrealistisch war für mich zumindest, dass der Erpresser überhaupt persönlich aufgetreten ist. Ansonsten aber ein gutes Plädoyer gegen rücksichtslosen Kapitalismus und für menschliche Werte.
Dein Weg  (2010)
Kommentar von ayla  23.05.2020 19:03 Uhr
Nicht der erste Film über den Jakobsweg.
Uber auch nicht der Beste.
Zu klischiert sind leider einige der Figuren Natürlich ist der Ire Poet, der Holländer ein Party-Mensch.
Dafür aber auch einfühlsamer als z.B. der Kerkeling/Striesow Film.
Walk the Line  (2005)
Kommentar von ayla  23.05.2020 19:01 Uhr
Gut erzählte Lebensgeschichte von Johnny Cash.
Aber als Meisterwerk würde ich es jetzt nicht bezeichnen wollen.

Meiner Meinung nach wird zu viel Wert auf die Liebesgeschichte zwischen June und John gelegt. Dieses Hin und Her wird mit der Zeit langweilig. Auch schade, dass der Film eigentlich in der Mitte von Cash's Leben aufhört.
Schade,dass sich die Bio nur auf sein junges Leben bezieht.
Cash war doch vor allem auch im hohen Alter sehr interessant.
Seine Beziehung zu seiner Tochter wurde auch nie aufgegriffen.
Hätte mich auch interessiert...
Fack ju Göhte 3  (2017)
Kommentar von ayla  23.05.2020 18:55 Uhr
Vom Witz her wurde etwas mehr geboten als im Film zuvor.

Was mich störte, war die gesamte Rolle von Max von der Groeben als Daniel 'Danger'.
Overacted bis zum geht nicht mehr, das ständige herumschreien, dumme Witzchen (Toilette)...das war echt nervig.

An sonsten nicht weniger sehenswert als die 2 Filme zuvor.
Der große Brüller ist es aber natürlich nicht.

Ein versöhnlicher Abschluss der Trilogie, auch wenn den Machern nun wirklich gar nichts (Neues) eingefallen zu sein scheint.
Immerhin gibt es einen Anflug von Selbstironie durch die weniger jungen Semester
Mein Freund das Ekel (TV)  (2019)
Kommentar von ayla  23.05.2020 18:52 Uhr
Toller Film.
Besser als die Hallervorden-Filme zuvor.
Feine Unterhaltung - jedoch mit einigen Klischees (Proletenfrau, Jugendgang, Plattenbau)

"Du hast keinen Freund!"
The Love Birds  (2020)
Kommentar von Spreewurm  22.05.2020 22:51 Uhr
VÖ: Netflix: 22.5.20
Das Pubertier  (2017)
Kommentar von ayla  22.05.2020 14:40 Uhr
Kam mir teilweise wie eine gewünschte Liefer-One-Man-Show vor.
Aber gut anzusehen...
Fängt stark und selbstironisch an, mündet dann aber in den üblichen, nicht wirklich witzigen Klamauk mit altbekannten Szenen.

Gedreht wurde der Film in München
Deadpool 2  (2018)
Kommentar von ayla  22.05.2020 14:38 Uhr
Zum Glück gehe ich für solche Sachen nicht mehr ins Kino.
Die dummen Witzchen im ersten Film waren ja schon peinlich...

Keine Ahnung was her los war...jetzt kommt noch ein 12-jähriges Kind daher.
"Du kannst mich nicht aufhalten" -- bla bla bla...
dazu wieder reichlich Krawumms und Tralala.

Freue mich schon wahnsinnig auf Teile 3-5.
Merchandise läuft ja...

Eine eigene Welt, deren Humor nur der versteht, der darin lebt.
Man überstrapaziert es hier mit den Anspielungen auf die anderen X-Men- & Marvelfilmen.
Sowie der Popkultur an sich.
Überhaupt war mir Deadpool zu geschwätzig.
Die Schtis in Paris - Eine Familie auf Abwegen  (2018)
Kommentar von ayla  22.05.2020 14:33 Uhr
Danny Boon kriegt's einfach nicht mehr hin. Außer dem genialen 'Willkommen bei den Sch'tis' produziert er nur noch primitiven Humor.

Die Rollenverteilung war echt problematisch.
Kad Merad kurz als sich selbst?
Obwohl er im Sch'tis Film davor noch einen Charakter spielte.

Dany Boon zunächst ohne Sch'ti Dialekt.

Alles recht merkwürdig.
Und es dauert bis man sich daran gewöhnt hat.
Man muss den Film von 2008 vergessen...dann funktionert es vielleicht.

leider ist auch die Story mit dem Gedächtnisverlust nicht sehr originell.

Gedreht wurde der Film in Paris und Umgebung.
Jurassic World  (2015)
Kommentar von ayla  22.05.2020 14:29 Uhr
Story ist keine vorhanden...
2 Brüder, Eltern wollen sich trennen.
Irgendwelche mit 30er die Wissenschaftler sein sollen und sich nicht leiden können.
Alles so furchtbar nichtssagend und vollkommen unwichtig.

Dazu machen die Animationen einen schlechteren Eindruck als damals im 90er Jahre Film.

Verschwendete 2 Stunden.
Schade.
Happy Family  (2017)
Kommentar von ayla  22.05.2020 14:28 Uhr
Der Film wirkt wie ein Sammelsurium aus der TV- und Filmgeschichte.
Und bedient sich bei den Munsters, bei Hotel Transsylvanien, den Incredibles, der Mumie und auch Despicable Me unter anderem.

Unterhaltsamer Film für die Familie.
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Anfragedauer: 0.019477 sek.