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Neue Filmkommentare
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What Did Jack Do?  (2017)
Kommentar von KeyzerSoze  09.04.2020 14:11 Uhr
David Lynch verhört einen Affen bzgl. eines Mordfalls und dabei gelingt es ihm nicht nur die absurde Prämisse spannend zu gestalten, sondern diese auch noch visuell eindrucksvoll in Szene zu setzen.
Edith  (2016)
Kommentar von KeyzerSoze  09.04.2020 14:10 Uhr
Peter Mullan ist einfach gemacht für solche Rollen und man fühlt sich direkt an seinen Charakter aus "Tyrannosaur" erinnert. Edith ist eine einfühlsam erzählte Geschichte um einen Mann, der um seine kürzlich verstorbene Frau trauert und in alten Erinnerungen schwelgt. Eingefangen in wundervollen Bildern, toller Musik und einem melancholisch, hoffnungsvollen Ton, gelingt es dem Film in seiner kurzen Spielzeit ans Herz zu gehen.
Jay and Silent Bob Get a Reboot  (2018)
Kommentar von KeyzerSoze  09.04.2020 14:08 Uhr
Fanservice - The Movie.

Wer die ersten sechs Filme des Viewaskverse nicht gesehen hat und nur wenig über Kevin Smiths Privatleben bescheid weiß, der wird hier vollkommen auf verlorenem Posten sein und sich fragen, was hier eigentlich los ist. Alle anderen bekommen jedoch mühelos den besten Kevin Smith Film seit einer gefühlten Ewigkeit geboten. Ja, keine große Kunst, ich weiß. Am ehesten mit "Jay and Silent Bob Strike Back" zu vergleichen, bietet der nun schon siebte Film der Reihe einmal mehr selbstreflexiven Spaß, in dem Hollywood, die Vorgängerfilme und Smiths Karriere selbst aufs Korn genommen werden. Erneut kann Smith dabei, neben den ohnehin schon alten Bekannten, eine fast schon aberwitzige Riege an Stars auffahren, die sich für keinen Gag zu schade ist. Besonders sticht dabei Ben "The Bomb" Affleck hervor, der neben einer tollen Rede auch Puns im Sekundentakt von sich geben darf. Leider, leider hängt der Film jedoch im Mittelteil, dem Road Trip Part, gehörig durch. Die Gags innerhalb der eingelegten Stops zünden kaum und ja, Smith war schon immer besser, wenn es um Dialoge, Anspielungen und Metahumor ging und diese einzelnen Set Pieces funktionieren leider nicht wirklich und ziehen das Ganze unnötig in die Länge. Hier hätte man mühelos 20 Minuten aus dem Film rausschneiden können, erweisen sich die im Abspann gezeigten Deleted Scenes aus den Finale doch als deutlich witziger, als das, was man während des Road Trips zu sehen bekommt. Dennoch, für Kenner und Liebhaber der Vorgänger sicherlich eine Sichtung wert. Ich habe mich jedenfalls gut unterhalten gefühlt und Hoffnung, dass Smith doch noch nicht sein ganzes Material verschossen hat und vielleicht wieder die Kurve mit seinen Filmen bekommen wird.
Mary und die Blume der Hexen  (2017)
Kommentar von KeyzerSoze  09.04.2020 14:08 Uhr
Kiki meets Harry Potter. Alles in "Mary and the Witch's Flower" schreit nach Ghibli: Die Optik, die fantasievolle Geschichte, ja selbst die Gestaltung der Kreaturen, aber der Funke wollte bei mir einfach nicht überspringen, da dem Film die wichtigste Zutat fehlt: Das Herz. Visuell sieht das alles wunderbar aus und ich habe die wunderschönen Bilder genossen, aber das ist leider unterm Strich viel zu wenig. Zudem hatte ich leider noch das persönliche Problem, dass ich die Hauptfigur ziemlich unsympathisch fand und mir das Geschehen mit fortschreitender Laufzeit immer egaler wurde. Auch die Musik, die in den Werken Ghiblis immer verzaubern kann (klar, die ist dort ja auch von Joe Hisaishi) wirkt hier lieb- und leblos. Phew, das war mal eine riesige Enttäuschung.
The Florida Project  (2018)
Kommentar von KeyzerSoze  09.04.2020 14:06 Uhr
Wie schon in "Tangerine" inszenierte Sean Baker mit "The Florida Project" eine schonungslose und authentische Milieustudie. In quietschbunten, wunderschönen Bildern und aus Sicht von Kinderaugen wird beobachtend und wertungsfrei das Leben in Armut beleuchtet. Das Beeindruckende ist dabei vor allen Dingen, dass das Ganze so unglaublich real und nah am Leben wirkt. Kinder verhalten sich wie Kinder, haben ihren eigenen Kopf und können dabei so unglaublich nervig sein. Kudos auch an die Laiendarsteller des Filmes. Ob nun die Kinder oder die hervorragende Bria Vinaite: Ja, ich wiederhole mich: Es fühlt sich alles so extrem authentisch an. Vielleicht liegt es auch daran, dass der Film zum Großteil auf einen klassischen Plot verzichtet und stattdessen weitestgehend "nur" das Alltagsleben der Figuren einfängt. Irgendwie taten mir alle Charaktere einfach nur leid und wie der herzensgute Bobby (gespielt von dem einmal mehr hervorragend aufgelegten Willem Dafoe) oftmals vergeblich versucht, den äußeren Umständen und den in Armut lebenden Personen selbst, entgegenzuwirken und ihnen zu helfen, ist tragisch und frustrierend zugleich. Positiv hervorzuheben sind zudem die intensiven finalen 10 Minuten: Die Konfrontation im Hotel, das Rennen Richtung Highway und die Tränen von Brooklynn Prince . Ein Wechselbad der Gefühle.
Nichts als die Wahrheit  (1999)
Kommentar von KeyzerSoze  09.04.2020 14:06 Uhr
Bis zur Pointe wusste ich ehrlich gesagt nicht, was ich von diesem Film halten soll. Ich empfand es lange Zeit mehr als nur fragwürdig, dass in dieser fiktiven Vergangenheit via Gerichtsprozess versucht wird, Mengeles Taten in Auschwitz zu relativieren und ihn fast schon als eine Art Humanisten zu zeigen, der mit seinen Morden und Menschenversuchen nur das Beste im Sinn hatte. Jedoch ist diese Reaktion genau das, was der Film bei mir auslösen wollte und dementsprechend fand ich das Drehbuch letzten Endes sogar äußerst clever. Der kaum wiederzuerkennende Götz George spielt hervorragend auf, die Gerichtsverhandlung ist überaus spannend und das Finale verfehlt definitiv nicht seine Wirkung, wobei mir der Film doch etwas zu abrupt zum Ende kam. Ein paar Abzüge gibt es dafür, dass Nazis und Linke nahezu auf eine Stufe gestellt und die Szenen außerhalb der Gerichtsverhandlung ziemlich dilettantisch inszeniert wurden.
Jackie Chan: Powerman II  (1985)
Kommentar von mountie  09.04.2020 00:28 Uhr
Auch wenn der deutsche Titel "Powerman 2" es so vermitteln mag, hat dieser Film herzlich wenig mit dem ersten Powerman-Film zu tun, sondern ist mehr mit einem neuen Abenteuer der Truppe aus "Winners & Sinners" zu beschreiben.
Denn der Hauptteil des Films besteht eher aus Situations-Comedy mit den sogenannten "Lucky Stars" rund um Sammo Hung. Jackie Chan spielt eher eine Nebenrolle, bzw. sorgen er und sein Kampfgefährte Yuen Biao für die Action/Kampf-Einlagen in diesem seltsamen Mix von einem Film. Richtig einzuordnen fällt einem dementsprechend schwer. Asiatische Comedy-Einlagen, gepaart mit richtig deftigen Kämpfen, machen den Film zu einem Misch-Masch der dem Normal-Filmgucker nicht so recht zusagen dürfte.
Es gibt zwar durchaus witzige Einlagen der Blödel-Truppe, die aber auch definitiv eher auf dem asiatischen Markt funktionieren dürften, da man bei uns doch über andere Dinge lacht. Zwischendurch dann die richtig gut gemachten Kampf-Choreos mit Jackie und Co., die aber leider, so herausragend sie auch sind, äußerst deplatziert wirken, und die wohl nur deswegen im Film gelandet sind, um Jackies Popularität auszunutzen.
"Powerman 2" ist zuallererst eine nette asiatische Sitcom, die mit ein paar Action-Einlagen aufgewertet wird. Ein Mix der niemanden von der Qualität von Jackie Chans Kinoschaffen überzeugen wird, da er auch hier kaum auftaucht. Der Rest des Casts ist definitiv Geschmackssache. Denn wer nicht über asiatischen Humor lachen kann, der wird hier sehr viel Leerlauf vorfinden. Für mich wars ok, aber eindeutig kein Film für jedermann...
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Kommentar von pufmps  08.04.2020 13:17 Uhr
Der Überläufer
https://www.imdb.com/title/tt5917226/
Danke
Wont You Be My Neighbor?  (2018)
Kommentar von KeyzerSoze  08.04.2020 12:03 Uhr
Believe the Hype. Hatte diese Doku schon eine Weile im Auge, da sie zu den am besten bewerteten Filmen auf Letterboxd zählt. "Won't You Be My Neighbor?" zeigt das Leben eines Mannes, den in den US scheinbar jeder kennt, hat er doch das Kinderfernsehen Amerikas revolutioniert und über einen Zeitraum von knapp 50 Jahren den Kindern die Welt erklärt. Das Besondere daran ist, dass er dies nie von oben herab tat, sondern mit den Kindern auf Augenhöhe agierte und keinerlei schwere Themen scheute. Wie er in den gezeigten Auszügen auf Rassismus, Kriege, das tägliche Geschehen in der Welt und sogar Terrorismus nach 9/11 eingeht und versucht, dies den Kindern in verständlicher Form und Konversationen den Kindern nahe zu bringen, ist schlichtweg beeindruckend. Ich hatte teilweise Gänsehaut, wie ihm das alles auf so spielerische, leichtfüßige, aber auch mit der nötigen Ernsthaftigkeit versehenen, Art und Weise gelang. Ich beneide auch alle Kinder in den US, die das Glück hatten, mit Fred Rogers aufwachsen zu dürfen. Der Mann scheint zu gut für die Welt gewesen zu sein und ich bin jetzt noch mehr gespannt auf das Biopic von "Can You ever forgive me?" Regisseurin Marielle Heller mit Tom Hanks in der Rolle von Rogers. Treffender kann Casting wohl kaum sein. 143 everyone!
Codigo 7  (2002)
Kommentar von KeyzerSoze  08.04.2020 12:02 Uhr
Kreatives und vor allen Dingen extrem witziges Sci-Fi Epos von Vigalondo. Dürfte neben seinem für den Oscar nominierten "7:35 de la mañana" mein liebster Kurzfilm von ihm sein.

Kann man sich auf der YouTube Seite des Notodo Filmfests ansehen:

www.youtube.com/watch?v=FetVxLHBgt4
Cambiar el Mundo  (2007)
Kommentar von KeyzerSoze  08.04.2020 12:01 Uhr
Ein Handy, ein Schauspieler und ein Paralleluniversum

Zu sehen auf der Vimeoseite von Sayaka Producciones

vimeo.com/67573123
Choque  (2005)
Kommentar von KeyzerSoze  08.04.2020 11:59 Uhr
Vigalondo spielt mit dem fragilen männlichen Ego. Sehr amüsant in Szene gesetzt. Mag seine Kurzfilme einfach.

Kann mich sich auf der Vimeo Seite von Sayaka Producciones ansehen.

vimeo.com/67130764
Marisa  (2009)
Kommentar von KeyzerSoze  08.04.2020 11:58 Uhr
Wer dem Spanischen mächtig ist, kann sich den Film auf der offiziellen YouTube Seite des Notodo Filmfests ansehen.

www.youtube.com/watch?v=bNIoEMaPvqw
Domingo  (2007)
Kommentar von KeyzerSoze  08.04.2020 11:57 Uhr
Sympathischer kleiner Kurzfilm, 4 Jahre bevor Vigalondo in dem wunderbaren "Extraterrestre" tatsächlich Aliens auf die Menschheit losgelassen hat.

Kann man sich auf der YouTube Seite von Focus Features ansehen:
www.youtube.com/watch?v=qrHQ4hU86QE
Life overtakes me  (2019)
Kommentar von KeyzerSoze  08.04.2020 11:55 Uhr
Ich habe im Vorfeld ehrlich gesagt noch nichts über das Resignationssyndrom und dessen komaartigen Zustand, das in den meisten Fällen Flüchtlingskinder heimsucht, gehört. Diese 40-minütige, für den Oscar nominierte, Doku legt einen sehr enger Fokus auf die Familien und wie sie damit umgehen, dass ihre Kinder aufgrund der Umstände plötzlich in einen komarartigen Zustand verfallen. Alleine die Vorstellung, dass Menschen, die einem nahe stehen, sich einfach nicht mehr regen, obwohl sie körperlich nicht eingeschränkt sind ... einfach nur unglaublich traurig. Was der Doku in meinen Augen jedoch fehlt, ist das große Ganze. So wird z. B. nur in Nebensätzen darauf eingegangen, dass die Krankheit, gerade aus dem rechten Flügel, gerne als "fake" bezeichnet wird und beispielsweise auch gar nicht richtig erwähnt wird, ob es Möglichkeiten gibt, dem Ganzen präventiv vorzubeugen etc.
Goldman v Silverman  (2020)
Kommentar von KeyzerSoze  08.04.2020 11:54 Uhr
Wenn er schon nicht für für einen Oscar nominiert wurde, spielt Adam Sandler, in diesem Kurzfilm der "Uncut Gems" Macher, nun einfach selbst einen Goldjungen:

vimeo.com/382811408
The Walk 3D  (2015)
Kommentar von KeyzerSoze  08.04.2020 11:52 Uhr
In "The Walk" liefert Joseph Gordon Levitt vermutlich seine bislang beste Leistung ab. Doch leider kann diese den Film nicht über das Mittelmaß hinaus hieven. Vermutlich liegt es auch daran, dass ich bereits die oscarprämierte Dokumentation "Man on Wire" gesehen habe, die sich ebenfalls in Heistmanier mit dem Thema befasst und sogar auf Originalaufnahmen vor Ort zurückgreifen kann So war die Version von Zemeckis letzten Endes nur leidlich spannend und ihr wird zudem von der Entscheidung, den Film die ganze Zeit mit einem Voice Over, der einen Punkt für Punkt jedes Detail dokumentarfilmartig erklärt, zu versehen, das Genick gebrochen. Da hätte man in meinen Augen dann auch direkt bei der um Längen überlegenden Dokumentarfilmversion bleiben können.
1917  (2019)
Kommentar von KeyzerSoze  08.04.2020 11:51 Uhr
Ich glaube ich habe noch nie so oft "How the f... did they do that?!" gedacht. Technisch ist "1917" eine absolute Meisterleistung. Was Deakins und seine Kameraleute hier auf die Beine gestellt haben ist schlichtweg atemberaubend ... und fast noch mehr, wenn man sich im Nachhinein das ein oder andere Behind the Scenes Video anschaut. Leider hat diese technische Brillanz bei mir vermutlich auch dazu gefühlt, dass mir das Geschehen auf der Leinwand kaum nahe ging und ich mich fast ausschließlich von den technischen Aspekten habe begeistern lassen. Oh, und warum Hauptdarsteller George MacKay bei den ganzen Awardshows komplett übergangen wurde und scheinbar nicht einmal für Nominierungen wirklich in Frage kam, ist mir schon ein Rätsel. Kann mir gut vorstellen, dass mich "1917" beim zweiten Mal deutlich mehr abholen könnte ... wenn ich dann nicht so sehr von den audiovisuellen Elementen "abgelenkt" bin.
Judy  (2019)
Kommentar von KeyzerSoze  08.04.2020 11:50 Uhr
Der Oscar dürfte Zellweger nicht zu nehmen sein. Sie ist der Film und ihre nuancierte Performance trifft in jeder Szene den richtigen Ton. Wie perfekt sie Garlands Tonlage, Maneurismen und Gesang hinbekommt, ist einfach nur spektakulär. Ebenfalls gefällt, dass das Biopic nur einen kurzen Ausschnitt aus ihren finalen Lebensjahren zeigt, anstatt Punkt für Punkt ihre Biografie abzugrasen oder eine Musikerbiografie von der Stange zu inszenieren. Man hat hier wirklich das Gefühl, den Menschen kennen zu lernen und zu erfahren, warum sie so ist, wie sie ist. Leider blähen ein paar Subplots den Film unnötig auf und ja, das Ende ist berechnend und könnte kitschiger kaum sein, aber für mich hat emotional tatsächlich funktioniert,
Ich habe meinen Körper verloren  (2019)
Kommentar von KeyzerSoze  08.04.2020 11:50 Uhr
"I Lost My Body" hat mich vor allen Dingen in Sachen Sound Design und Animationskunst umgehauen. Der Film erzählt zwei Geschichten parallel nebeneinander und leider habe ich mich immer wieder dabei ertappt, wie ich mich in den Parts um Naofel nach mehr von der ereignisreichen Reise der Hand gesehnt habe. Gerade in diesem Teil, komplett ohne jegliche Dialoge, kommt die Stärke des Filmes am besten zur Geltung. Mit Naofels Geschichte hatte ich hingegen ein paar Probleme, fand ich ihn doch nicht sonderlich sympathisch, da er sich wie ein Stalkerdude verhält und mich das alles leider nicht wirklich groß berühren konnte. Jedoch wird dies durch die eingangs erwähnte Animationskunst gut kaschiert.
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Anfragedauer: 0.008107 sek.