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Neue Filmkommentare
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Voces - Die Stimmen  (2020)
Kommentar von Spreewurm  09.01.2021 22:24 Uhr
Streaming-Start: 27.11.20: Netflix
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Kommentar von keitel  09.01.2021 15:37 Uhr
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Eine Stadt zittert vor Solo (Fr., 1970)
https://www.imdb.com/title/tt0174224

A World Beyond  (2015)
Kommentar von Caenalor  09.01.2021 11:49 Uhr
Hat mir geradezu unverhältnismäßig gut gefallen. Schon der Trailer hatte mich richtig neugierig gemacht und den fertigen Film habe ich mittlerweile zweimal gesehen und mag ihn immer noch. Ja, das ist eine von einem Vergnügungspark inspirierte Disney-Produktion mit größtmöglich geplantem Massenmarktappeal. Hauptsächlich an jugendliches Publikum gerichtet, mit rebellischem Teenager und mit Clooney als Bonbon für Erwachsene. Mit (zu) viel CGI und (zu) viel Bombast. Mit vielen bekannten Versatzstücken und sehr grob gezeichnetem Bösewicht. Aber: der Film funktioniert! Und zwar richtig gut.

"Tomorrowland" schafft, was nur noch wenige Großproduktionen der letzten Dekade vermochten: einen echten "sense of wonder" zu projizieren. Dafür sorgen die bruchstückhafte Einführung der Parallelwelt und die gekonnte Gegenüberstellung von langweiliger Gegenwart und Retro-Futuristik. Robertson und Clooney machen ihre Sache als Hauptdarsteller gut, der wahre Star is aber eindeutig Raffey Cassidys "Athena". Nur der große Endkampf ist leider zu sehr "Der Große Endkampf" aus dem Blockbuster-Standardregal, aber die Schlusszene ist noch mal äußerst nett.

Man muss vielleicht kombinierte Schwächen für Jugendfilm-Nostalgie, Retrofuturismus und großherzige klischeeig-aber-gut-gemacht-Momente haben, um den Film so sehr zu mögen wie ich. Vom billigen Marketing-Machwerk, das zu erwarten war, ist er aber meilenweit entfernt und meines Erachtens unbedingt eine Sichtung Wert. 8 Punkte.

Und ich sehe unten rechts unter "Wertung der Freunde" noch mindestens eine weitere "8" von einem üblicherweise des gehobenen Anspruchs durchaus nicht unverdächtigen Mitglied. ;)
A Million Ways to Die in the West  (2014)
Kommentar von Caenalor  09.01.2021 11:30 Uhr
Erschreckend unlustig, aber kurioserweise wurde an diese Unlustigkeit eine Menge überraschend gutes Filmhandwerk verschwendet. In der ziemlich gelungenen Western-Optik steckt unerwartet viel Respekt vorm Genre und mehr impliziter Humor als in der Kalauer-Furz-Oberfläche, wenn auch sicher nicht auf "Rango"-Niveau. Liam Neeson hat erkennbar Spaß an seiner Bösewichtsrolle und Charlize Theron dürfte, neben all ihren Actionheldinnen- und Eisprinzessinen-Rollen, ausgerechnet in dieser Klamotte einmal eine ihrer menschlichsten und sympathischsten Darbietungen abgeliefert haben.
5 Punkte.
Hollywood Ending  (2002)
Kommentar von Caenalor  09.01.2021 11:24 Uhr
Und jetzt habe ich auch endlich mal ein Beispiel für Allens Prä-"Match Point"-Schaffenskrise gesehen. "Hollywood Ending" hat eigentlich eine grandiose Ausgangssituation - Allen demontiert den Filmbetrieb von innen - verlässt sich aber viel zu sehr auf seine eigene Performance als früh-tattriger pseudo-blinder Trottel-Regisseur. Abgesehen von ein paar Produktions-Grotesken zündet der Humor viel zu selten und die Personenkonstellation mit seiner Ex ist auch eher aufgesetzt. Trotzdem natürlich solide gemacht und immer noch chaotisch genug, um einigermaßen amüsant zu sein.
Knappe 6 Punkte, ein Denkmal einer eher traurig austrudelnden großen Karriere, bevor er dann doch nochmal die Kurve bekam.
Magic in the Moonlight  (2014)
Kommentar von Caenalor  09.01.2021 11:19 Uhr
Für Woody-Allen-Verhältnisse dieser Dekade relativ viel Handlung - es geht nicht nur um die romantische Annäherung des verhärmten Colin Firth und der jungen charmanten Emma Stone, sondern die Haupthandlung dreht sich um Spiritismus und den Versuch, jenen aufzudecken.
Die Atmosphäre profitiert von Provence plus Nostalgie und das Plus an Handlung liefert auch ein Plus an Humor. Ach ja, es gibt sogar eine Woodhouse-Expy-Tante. Leider ist aber die Romanze mal wieder völlig unglaubwürdig und der Sinn-, Lebens- und Glaubens-Krisen-Schmalz ist viel zu dick und gewollt ernsthaft-dramatisch aufgetragen. Mal wieder 6 Punkte für spät-allensches Mittelmaß.
Café Society  (2016)
Kommentar von Caenalor  09.01.2021 11:15 Uhr
East Coast vs West Coast, Woody-Style. ;)
Für gerade mal gute anderthalb Stunden ziemlich langweilig, aber doch noch charmant genug, um unterhaltsam zu sein. Starke 30er-Atmosphäre, aber Handlung von der Stange und mit der zu erwartenden unnötigen und unglaubwürdigen Alt-Jung-Romanze, wenn auch immerhin diesmal mit weniger Diskrepanz und nur als Seitenstrang. Carell und Eisenberg solide, Stewart mal mit einer untypisch lebendigen Darbietung, auch der Rest des Ensembles wie üblich gut aufgelegt. Die einzigen wirklichen Lacher produzierten die jüdischen Eltern, ansonsten auf sehr gemächlich-gediegen-bequemem Allen-Spätwerk-Niveau. 6 Mittelmaß-Punkte.
Wonder Woman  (2017)
Kommentar von Caenalor  09.01.2021 11:00 Uhr
Hatte mir vor 2 Jahren oder so auch durchaus ganz gut gefallen, einer der wenigen Comic-Filme der letzten Jahre der noch einen gewissen Charme des Neuen aufbieten konnte. Die Antike-Rückblende hatte etwas von Amateurtheater mit zu viel Budget und die Weltkriegsgeschichte war sehr voller Klischees, aber Gadot allein kann den ganzen Film locker tragen und der Unterhaltungswert stimmte. 7 Punkte.
Anon  (2018)
Kommentar von Caenalor  09.01.2021 10:54 Uhr
Die Augen jedes Menschen sind vernetzt und liefern Augmented-Reality-Einblendungen, von Brotsorten bis zu universeller Gesichtserkennung und Namenszuordnung. Dazu zeichnen sie auch noch einen dauerhaften Stream auf, der frei wiederholt, geteilt, von der Polizei eingesehen oder gehackt werden kann. (Eine Tonspur gibt es offenbar auch, das wird aber kurioserweise nie auch nur in einem Nebensatz erwähnt oder vom Plot ernsthaft berücksichtigt.) Ein(e) "Anon" ohne Namenseinblendung oder Aufzeichnungen ist daher die schlimmstmögliche Systemanomalie.

Keine allzu kreative Zukunftsextrapolation rezenter Trends, aber durchaus eine Idee mit starkem Thriller-Potential. Draus gemacht wurde leider nur trockene Hausmanskost. Das fängt bei der schnell langweilenden grauen Ödnis-Optik (mit äußerst mäßigen Effekten für die Ego-Perspektive-Einblendungen) an und geht über die weitgehende Humorlosigkeit und die eher unmotiviert abgespielte Handlung bis zu den nur ihre Pflicht erfüllenden Darstellern. Clive Owen, den ich sonst sehr schätze, wirkt äußerst gelangweilt und kann keinen Esprit beitragen; dass es zwischen seinem Polizisten und Seyfrieds Hackerin Chemie geben soll, ist die faulste und unbelegteste Behauptung des Films.

6 Punkte, ein weiterer "kann man sich ansehen, muss man aber absolut nicht"-Streifen des "hey wir haben diese eine Idee, der Rest wird sich schon irgendwie von selbst fügen"-Genres.
In Time - Deine Zeit läuft ab  (2011)
Kommentar von Caenalor  09.01.2021 10:41 Uhr
Unrunde Mischung aus bröckeligem Worldbuilding, nur mäßig thrillendem Thriller und Star-Vehikel. Zumindest für einmal ansehen aber durchaus interessant genug und im Vergleich zum üblichen Ideenrecycling mal was relativ Eigenständiges, dafür noch 6 Punkte.

Beim Hauptdarsteller-Duo ist schwer zu sagen, ob sie absichtlich unterkühlt spielen sollten oder einfach nur überfordert sind. Die artifizielle Optik hilft auch nicht so richtig, und die Action-/Thrillerszenen sind ganz ordentlich aber nie wirklich erste Sahne.

Insbesondere aber hat man mit der Zeit-Wirtschaft ein sehr interessantes SF-Gimmick als Aufhänger, bleibt bei dessen Umsetzung aber im Halbgaren: man hätte es entweder beim reinen Gimmick für geradlinige Action belassen können, oder sich richtig Mühe beim Worldbuilding und der daraus entstehenden Ökonomie und Soziologie geben können. Der Mittelweg, gerade genug Hintergrund auszuarbeiten um die plattest denkbaren Varianten der beim Thema naheliegenden politischen Botschaften platzieren zu können, mag dann vielleicht dem "boah Timberland ist so cool"-Publikum als Tiefe erschienen sein, ist für ernsthafte SF-Interessierte aber arg enttäuschend.

Ach ja, manche Szenen sind einfach nur erbärmlich schwach geskriptet und rübergebracht, etwa die lächerlich überdramatisierte letzte der Mutter und die enorm facepalm-ige letzte des Polizisten.

Aber wie gesagt, ganz ansehbar war das alles letztlich durchaus.
Jumper  (2008)
Kommentar von Caenalor  09.01.2021 10:29 Uhr
Versandet irgendwo zwischen A-Franchise-Anspruch und B-Movie-Drehbuch. Die Grundidee ist vielversprechend, die Besetzung hatte großes Werbepotential, die Optik stimmt und der Unterhaltungswert bleibt sogar durchgehend gut. Aber mit dem Drehbuch hat man sich wie leider so oft im Genre einfach nicht genug Mühe gegeben. Figurenhintergrunde aus dem Baukasten, arg beliebiges Hin und her, die undankbare weibliche Rolle hätte man sich ganz sparen können, und der Versuch, einen eigenen "Mythos"-Hintergrund mit den "Paladinen" usw aufzubauen, ist mehr als kläglich. Und noch kurz zurück zur Inszenierung und den Effekten: die Nahkämpfe mit Jumper-Fähigkeiten werden zu halbherzig umgesetzt und die "Portal"-Effekte werden schnell langweilig. Und den Darstellern: Christensen auf erwartbarem Minimal-Niveau, Jackson auf solidem Jackson-macht's-für's-Geld-Niveau, Bilson wie gesagt überflüssig, nur Jamie Bell bleibt im Gedächtnis.
6 Punkte für durchaus brauchbare Popcornunterhaltung, die aber erkennbar eine Liga höher spielen wollte als das Ergebnis rechtfertigen kann.
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Kommentar von pufmps  08.01.2021 16:44 Uhr
Mörderische Spiele: Der Tod wartet
https://www.imdb.com/title/tt9632568/
Danke
The Armoire  (2017)
Kommentar von Gnislew  08.01.2021 16:09 Uhr
Die Idee mit dem Schrank vom Sperrmüll der ein Geheimnis hat ist natürlich Horrorgold, die Umsetzung leider eher Horrorblech. Ich habe die Spannnung vermisst, wenn auch das Geräusch was aus dem Schrank kommt nur schwer wieder aus dem Kopf zu kriegen ist. Hier wäre mehr drin gewesen.
Grief  (2019)
Kommentar von Gnislew  08.01.2021 15:41 Uhr
Autsch. Dieser Film ist ein Schlag in die Magengrube. Jede Einstellung des Films tut weh und mein Gefühl sagt mit, dass das Regieduo genau dies bezwecken wollte. Harter Tobak als Filmthema, einige heftige Bilder dazu und eine gewisse Ungewissheit machen Grief zu einem wirklich sehenswerten Film. Vorausgesetzt man hat starke Nerven.
The iMom  (2014)
Kommentar von Gnislew  08.01.2021 15:31 Uhr
Die nette Storyidee eines Roboters der extrem menschlich aussieht und die Aufgaben einer Mutter übernimmt ist toll und bei dem Tempo technischen Fortschritts auch gar nicht so abwegig, nur leider trifft der Film nicht den richtigen Ton und das richtige Tempo. Schade, hier hätte eine Kurzfilmperle entstehen können, aber leider ist der Film nur ein Sturm im Wasserglas.
Stucco  (2019)
Kommentar von Gnislew  08.01.2021 14:43 Uhr
Eine Frau, die sich nicht traut ihr Haus zu verlassen, weil sie vor der Tür an jeder Ecke Gefahr wittert, wird nun auch innerhalb ihres Hauses bedroht. Ein unheimliches Loch in der Wand ist erst der Anfang ihrer Probleme. Geschickt spielt der Film mit dem ungewissen woher das Loch kommt und was sich dahinter befindet und doch schafft es der Film nicht für richtig Gänsehaut zu sorgen. Vielleicht, weil das was sich hinter dem Loch befindet nur bedingt gut dargestellt wird. Eine schöne Idee, nicht perfekt umgesetzt.
The Dollmaker  (2017)
Kommentar von Gnislew  08.01.2021 14:18 Uhr
Der Kurzfilm fühlt sich wie “Friedhof der Kuscheltiere” mit Puppen an. Mit einem Unterschied, das Kind kommt hier nicht als Monster zurück. Die ruhige Inszenierung macht den Film trotz Verzicht auf große Schockeffekte ziemlich bedrückend und gerade durch die Inszenierung kommt auch Gänsehaut zu Stande. Ein schöner Beweis, dass kurze Filme für viel Spannung sorgen können.
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Kommentar von pufmps  08.01.2021 13:57 Uhr
Gangs of London
https://www.imdb.com/title/tt7661390/
Danke
Joker  (2019)
Kommentar von Gnislew  08.01.2021 10:25 Uhr
Was für ein Brett von Film! Joaquin Phoenix ist ein wahnsinnig guter Joker. Er schafft es Nuancen der beiden besten Vorgänger Jack Nicholson und Heath Ledger in seine Interpretation der Figur einfließen zu lassen und erschafft dennoch einen ganz anderen Joker auf der Leinwand. Perfektes Casting! Auch wie Todd Phillips den Film inszeniert ist ganz große Klasse. Weit weg von der typischen Bildsprache heutiger Superlheldenfilme ist Joker mehr Drama und ein Film der ein Psychogram eines Menschen erstellt, der an einer Geisteskrankheit leidet. Joker will eben auch kein Superheldenfilm sein und ist auch kein Superheldenfilm. Wer den Film als solches sieht und bewertet, sollte eine Neubewertung durchführen.
Dead Ant
Kommentar von Gnislew  08.01.2021 10:16 Uhr
Eine Band auf dem Weg zu einem Festival, ein paar Drogen und Ameisen, die mit jeder toter Ameise wachsen und gefährlicher werden. Der perfekte Stoff für unterhaltsamen Trash. Leider mit eher schlechten CGI-Effekten versehen, macht dieser Ameisenquatsch dennoch irgendwie Spaß. Die schrägen Charaktere machen den Film irgendwie liebenswert, auch wenn wir wieder einmal einen Film haben dessen Story an den Haaren herbei gezogen ist. Für einen feuchtfröhlichen Abend ist der Film auf jeden Fall eine gute Wahl.
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