Der Schauspieler Ben Whishaw, bekannt als Q aus den jüngsten James Bond-Filmen, äußerte sich kritisch über eine bestimmte Szene aus dem 2012 erschienenen Film „Skyfall“. In einem Interview bezeichnete der britische Darsteller eine Plotentscheidung des Films als „ziemlich unbefriedigend“ und störte sich besonders an der simplen Umsetzung einer wichtigen Handlungswendung.
Kritik an vereinfachter Handlungsführung
Whishaw bemängelte hauptsächlich, dass eine zentrale Plotentscheidung in „Skyfall“ lediglich in einem einzigen Satz abgehandelt wurde. Diese oberflächliche Behandlung eines wichtigen Handlungselements empfand der Schauspieler als unzureichend für die Komplexität der James Bond-Reihe. Der Q-Darsteller hätte sich eine tiefergehende Ausarbeitung der entsprechenden Szene gewünscht.
Whishaws Rolle als technischer Experte
Ben Whishaw übernahm die Rolle des Q erstmals in „Skyfall“ und verkörpert seitdem den jungen, technisch versierten Quartermaster des britischen Geheimdienstes. Seine Figur stellt James Bond mit modernster Ausrüstung und Gadgets aus, wobei der Charakter deutlich jünger dargestellt wird als in früheren Bond-Filmen. Die Chemie zwischen Whishaw und Daniel Craig als Bond wurde von Kritikern und Fans gleichermaßen gelobt.
Bedeutung von Skyfall für die Bond-Reihe
„Skyfall“ markierte einen Wendepunkt in der James Bond-Filmreihe und brachte nach „Quantum of Solace“ wieder klassische Elemente zurück. Der Film spielte weltweit über eine Milliarde Dollar ein und erhielt mehrere Oscar-Nominierungen. Regisseur Sam Mendes schuf mit dem 23. offiziellen Bond-Film eine Hommage an 50 Jahre Filmgeschichte der Reihe, während gleichzeitig moderne Themen wie Cyberterrorismus aufgegriffen wurden.
Die Kritik des Q-Darstellers zeigt, dass selbst beteiligte Schauspieler nicht immer mit allen kreativen Entscheidungen einverstanden sind. Whishaw kehrte dennoch in den nachfolgenden Bond-Filmen „Spectre“ und „Keine Zeit zu sterben“ in seiner Rolle zurück und etablierte sich als fester Bestandteil der modernen Bond-Ära.