Der spektakuläre Actionfilm Rampage mit Dwayne Johnson in der Hauptrolle läuft heute Abend im deutschen Fernsehen. Der 2018 erschienene Monsterfilm verspricht packende Unterhaltung für alle Fans von actionreichen Blockbustern mit gigantischen Kreaturen und bietet zwei Stunden pure Adrenalin-Action.
Dwayne Johnson kämpft gegen mutierte Riesentiere
In Rampage übernimmt Dwayne „The Rock“ Johnson die Rolle des Primatologen Davis Okoye, der eine besondere Bindung zu einem Albino-Gorilla namens George hat. Als ein genetisches Experiment der skrupellosen Firma Energyne außer Kontrolle gerät, verwandeln sich verschiedene Tiere in aggressive Riesenmonster. Das experimentelle Mutagen CRISPR fällt vom Weltraum auf die Erde und infiziert neben George auch einen Wolf namens Ralph und ein Krokodil namens Lizzie.
Neben Johnson spielen Naomie Harris als Genetikerin Dr. Kate Caldwell und Jeffrey Dean Morgan als charismatischer Regierungsagent Harvey Russell wichtige Rollen in dem Katastrophenfilm. Harris verkörpert die ehemalige Energyne-Wissenschaftlerin, die das Gegenmittel entwickeln will, während Morgan mit seinem texanischen Charme für die humorvollen Momente sorgt. Malin Åkerman und Jake Lacy komplettieren die Besetzung als skrupellose Geschwister Claire und Brett Wyden, die das Chaos zu ihrem Vorteil nutzen wollen.
Brad Peyton inszeniert spektakuläre Zerstörungsorgien
Regisseur Brad Peyton, bekannt für seine Zusammenarbeit mit Johnson in Filmen wie „San Andreas“ und „Journey 2: The Mysterious Island“, setzt auf beeindruckende Spezialeffekte und actiongeladene Sequenzen. Der Film basiert lose auf dem gleichnamigen Videospiel aus den 1980er Jahren von Midway Games und zeigt, wie mutierte Tiere amerikanische Großstädte verwüsten. Peyton schafft es, die simple Spielvorlage in einen unterhaltsamen Popcorn-Blockbuster zu verwandeln, der vor allem durch seine visuellen Effekte überzeugt.
Die Spezialeffekte stammen von den renommierten Studios Weta Digital und MPC, die bereits für Filme wie „Planet der Affen“ und „The Jungle Book“ verantwortlich waren. Besonders beeindruckend sind die Animationen der drei Hauptmonster: George wächst auf die Größe eines Wolkenkratzers heran, Ralph entwickelt Flügel und Stacheln, während Lizzie zu einem gepanzerten Seeungeheuer mutiert. Die Zerstörung von Chicago im Finale des Films kostete allein 15 Millionen Dollar und dauerte sechs Monate in der Postproduktion.
Erfolgreicher Kassenschlager mit internationaler Ausstrahlung
Rampage spielte weltweit über 428 Millionen US-Dollar ein und etablierte sich als erfolgreicher Vertreter des Monsterfilm-Genres. Mit einem Produktionsbudget von 120 Millionen Dollar erwies sich der Film als profitables Unterfangen für Warner Bros. Pictures und New Line Cinema. Besonders erfolgreich war der Film in internationalen Märkten, wo er 329 Millionen Dollar einspielte, während er in den USA 101 Millionen Dollar erzielte.
Die Chemie zwischen Johnson und den computergenerierten Kreaturen funktioniert überraschend gut, während Harris und Morgan solide Nebenrollen liefern. Johnson, der für seine Rolle 22 Millionen Dollar erhielt, bringt seine bewährte Mischung aus Humor und Heroismus ein. Der Schauspieler trainierte sechs Monate lang mit echten Primatologen, um die Beziehung zu George authentisch darzustellen. Die emotionalen Szenen zwischen dem Schauspieler und dem CGI-Gorilla gehören zu den stärksten Momenten des Films.
Videospiel-Adaption mit nostalgischem Charme
Das ursprüngliche Rampage-Videospiel erschien 1986 und wurde zu einem Klassiker der Arcade-Ära. Die Spieler kontrollierten drei Monster – einen Gorilla, einen Wolf und eine Echse – die Städte zerstörten und Gebäude abrissen. Der Film erweitert diese simple Prämisse um eine emotionale Geschichte und moderne Spezialeffekte, bleibt aber dem destruktiven Geist des Originals treu.
Regisseur Peyton und Drehbuchautor Ryan Engle fügten menschliche Charaktere und eine Verschwörungshandlung hinzu, um dem Film mehr Tiefe zu verleihen. Dennoch stehen die spektakulären Actionsequenzen im Vordergrund, in denen die mutierten Tiere Militärfahrzeuge zertrümmern und Wolkenkratzer zum Einsturz bringen. Die Hommagen an das Videospiel sind subtil eingearbeitet, von den charakteristischen Bewegungen der Monster bis hin zu versteckten Anspielungen in den Dialogen.
Für Fans von Katastrophen- und Monsterfilmen bietet die heutige Fernsehausstrahlung die perfekte Gelegenheit, einen der erfolgreichsten Actionfilme der letzten Jahre zu erleben. Johnson beweist einmal mehr sein Talent, auch absurde Prämissen mit Charisma und Humor zu verkaufen, während die Spezialeffekte für visuell beeindruckende Momente sorgen. Der Film funktioniert als moderne Interpretation klassischer B-Movie-Monster und liefert genau die spektakuläre Unterhaltung, die das Publikum erwartet.