Hollywood-Star Matt Damon hat in einem aktuellen Interview seinen ehemaligen Filmpartner aus „The Brothers Grimm“ als den besten Schauspieler bezeichnet, mit dem er je zusammengearbeitet hat. Der Oscar-Preisträger betonte dabei ausdrücklich, dass er mit dieser Aussage keineswegs übertreibe. Diese bemerkenswerte Einschätzung kommt von einem Schauspieler, der in seiner über 30-jährigen Karriere mit den größten Namen Hollywoods vor der Kamera stand.
Beeindruckende Zusammenarbeit bei Fantasy-Märchenfilm
In dem 2005 erschienenen Fantasy-Abenteuer „The Brothers Grimm“ von Regisseur Terry Gilliam verkörperte Damon gemeinsam mit seinem Kollegen die berühmten Märchensammler. Die Dreharbeiten zu diesem aufwendigen Projekt hinterließen offenbar einen bleibenden Eindruck beim amerikanischen Schauspieler. Der Film, der mit einem Budget von 88 Millionen Dollar produziert wurde, entführte die Zuschauer in eine düstere Märchenwelt voller mystischer Kreaturen und magischer Elemente.
Gilliam, bekannt für seine visuell spektakulären Filme wie „Brazil“ und „12 Monkeys“, schuf mit „The Brothers Grimm“ eine einzigartige Interpretation der deutschen Märchensammler Wilhelm und Jacob Grimm. Die Handlung verwandelte die historischen Figuren in Betrüger, die sich als Geisterjäger ausgeben, bis sie auf echte übernatürliche Phänomene treffen. Diese komplexe Mischung aus Komödie, Horror und Fantasy stellte hohe Anforderungen an die beiden Hauptdarsteller.
Höchstes Lob für schauspielerische Leistung
Der 53-jährige Filmstar machte deutlich, dass seine Einschätzung auf konkreten Erfahrungen während der gemeinsamen Dreharbeiten basiert. „Ich übertreibe nicht“, unterstrich Damon seine Aussage und verwies auf die außergewöhnlichen Fähigkeiten seines Kollegen vor der Kamera. Diese Art der uneingeschränkten Anerkennung ist in Hollywood eher selten und unterstreicht die Bedeutung der damaligen Zusammenarbeit.
Besonders beeindruckt zeigte sich Damon von der Fähigkeit seines Partners, zwischen verschiedenen emotionalen Registern zu wechseln. Der Film verlangte von beiden Schauspielern, sowohl komödiantische als auch dramatische Szenen zu meistern, während sie gleichzeitig mit aufwendigen Spezialeffekten und Kostümen arbeiten mussten. Die Dreharbeiten fanden hauptsächlich in den Barrandov Studios in Prag statt, wo die Schauspieler monatelang in der märchenhaften Kulisse arbeiteten.
Damons Karriere geprägt von starken Partnerschaften
Matt Damon kann auf eine beeindruckende Laufbahn mit zahlreichen renommierten Schauspielkollegen zurückblicken. Von seinen frühen Erfolgen mit Ben Affleck über die „Bourne“-Filme bis hin zu Dramen wie „Good Will Hunting“ hat er mit vielen Größen des Filmgeschäfts gearbeitet. Seine Filmografie umfasst Zusammenarbeiten mit Schauspiellegenden wie Robin Williams, George Clooney, Christian Bale und Leonardo DiCaprio.
In der „Ocean’s“-Trilogie arbeitete Damon mit einem Ensemble aus Hollywood-Größen zusammen, darunter Brad Pitt, George Clooney und Julia Roberts. Für „Ford v Ferrari“ teilte er sich die Leinwand mit Christian Bale, während er in „The Departed“ von Martin Scorsese neben Leonardo DiCaprio und Jack Nicholson agierte. Jede dieser Partnerschaften brachte unterschiedliche schauspielerische Herausforderungen mit sich.
Besondere Wertschätzung für Methoden-Schauspielerei
Damon, selbst bekannt für seine intensive Vorbereitung auf Rollen, schätzt Kollegen, die ähnlich professionell an ihre Arbeit herangehen. Für seine Rolle in „The Brothers Grimm“ musste er sich nicht nur in die Welt der deutschen Märchen einarbeiten, sondern auch komplexe Stunts und Kampfszenen meistern. Die körperlich anspruchsvollen Dreharbeiten erforderten wochenlange Vorbereitung und Training.
Der Schauspieler ist dafür bekannt, dass er für jede Rolle umfangreiche Recherchen betreibt und sich physisch transformiert. Ob drastische Gewichtsveränderungen für „Courage Under Fire“ oder das Erlernen von Kampftechniken für die „Bourne“-Filme – Damon geht stets methodisch vor. Diese Arbeitsweise teilt er offenbar mit seinem geschätzten Kollegen aus „The Brothers Grimm“.
Nachhaltiger Eindruck nach fast zwei Jahrzehnten
Die Tatsache, dass Damon diese Einschätzung auch Jahre nach den Dreharbeiten zu „The Brothers Grimm“ aufrechterhält, spricht für die nachhaltige Wirkung der damaligen Erfahrung. Der Schauspieler, der für seine bodenständige Art bekannt ist, wählt seine Worte normalerweise sehr bedacht. Umso bedeutsamer ist seine klare Aussage über den besten Partner seiner Karriere.
„The Brothers Grimm“ mag an den Kinokassen nicht der größte Erfolg gewesen sein, doch für Damon scheint der Film eine besondere Bedeutung zu haben. Die intensive Zusammenarbeit unter den herausfordernden Bedingungen von Gilliams visionärer Regie schweißte die beiden Hauptdarsteller offenbar zusammen. Solche beruflichen Freundschaften sind in Hollywood selten und werden von den Beteiligten entsprechend geschätzt.