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Trainspotting (UK 1996)

Trainspotting - Neue Helden (DE 1996)


Genre      Comedy / Crime / Drama
Regie    Danny Boyle ... 
Buch    Irvine Welsh ... novel
John Hodge ... 
Darsteller    Ewan McGregor ... Renton
Ewen Bremner ... Spud
Jonny Lee Miller ... Sick Boy
Kevin McKidd ... Tommy
[noch 5 weitere Einträge]
 
Agent wonderwalt
 
Wertungen1060
Durchschnitt
7.88 
     Meine Wertung



DVD-Erscheinungstermin:
22.04.2003



16 Meinungen   [Ihre Meinung zu diesem Film]

mountie
14.03.2013 22:41 Uhr - Letzte Änderung: 14.03.2013 um 22:42
Für manche Menschen sind Filme von Danny Boyle ja fast schon Selbstläufer. Irgendwie kann der Brite mit seiner Art des Geschichtenerzählens, umgarnt von schnellen Schnitten und wummernden Elektro-Beats, ein gewisses Stammpublikum begeistern, was für mich persönlich nicht immer ganz nachvollziehbar war.
Hier jedoch paßt diese Mischung aus nicht gerade ultra ernstem Drogen-Drama und einer Junkie-Biografie ziemlich gut. Denn Regisseur und Autor erschufen hier keinen reinen Anti-Drogen-Film, sondern zeigen ohne Pathos und Mitleidshudelei, das "Warum?" und "Wieso?" der Drogenszene besser als ich es in so manch überdramatisiertem Hollywood-Drama erleben durfte.
Waren Boyles Filme bisher für mich im Bereich ganz nett bis too much angesiedelt, kann er mich mit Trainspotting absolut überzeugen. Somit eine Empfehlung von mir für Zuschauer die gern interessante Biografien mit Off-Erzähler sehen, aber vom üblichen bierernsten Dramakonstrukt genug haben.
Master Thomers
13.10.2009 21:21 Uhr / Wertung: 7
@Patte:
Hm... ich weiß nicht, das Lachen ist mir eher im Hals stecken geblieben, abgesehen von einigen Monologen von Renton, wo ich lächeln konnte, doch alles in allem bin ich eher emotionslos vorm Fernsehgerät gesessen.
Patte
13.10.2009 18:08 Uhr
@Master Thomers

als richtige komödie würde ich trainspotting nicht unbedingt bezeichnen,aber meiner meinung nach ist der film auf eine makabre/zynische art und weise verdammt lustig.
Master Thomers
13.10.2009 15:31 Uhr / Wertung: 7
Mit Trainspotting erzählt Boyle erneut eine tolle Geschichte, die jedoch ein wenig gegen andere Genrevertreter untergeht. Ich bin mir ziemlich sicher, dass jeder, der Requiem for a Dream nie gesehen hat, Trainspotting lieben kann ... oder sogar muss. Doch hat man Aronofskys Meisterwerk einmal gesehen, verliert er etwas von seiner Genialität. Doch was mich ehrlich gesagt mehr stört, ist die Tatsache, dass der Film weitgehend als Komödie vermarktet wird, für mich unverständlich, denn als witzig habe ich den Film nicht empfunden. Aber so geht's mir auch mit Guy Ritchies Filmen, die ebenfalls als Komödien gelistet werden. Das wertet Trainspotting keineswegs ab, ich hatte nur andere Erwartungen in den Film, denn ich sehe einfach nichts Komödiantisches in derartigen Geschichten. Vielleicht bin ich einfach nicht die Zielgruppe.

Was mich an Boyles Werk negativ überraschte, war die große Distanz, die zwischen dem Zuschauer und den Charakteren gehalten wird. Selbst das Voice-over von Ewan McGregor alias Mark Renton, das zeitweise versucht mit dem Zuseher zu kommunizieren und ihn in die Geschichte einzubinden wirkt etwas befremdlich und erzielt nicht den erwünschten Effekt. Was schade ist, denn die Distanz entsteht und das Mitgefühl schwindet. Doch ansonsten kann Trainspotting durchaus punkten. Besonders durch seinen fantastischen Cast, allen voran Robert Carlyles Part als cholerischer Kleinkrimineller weiß zu gefallen, doch auch die kleinsten Rollen sind toll besetzt. Dazu kommt ein stimmungsvoller Soundtrack, der den Film begleitet. Alles in allem hat Danny Boyle einen weiteren guten Film inszeniert, allerdings bleibt er hinter anderen Genre-Vertretern zurück.
Patte
07.03.2009 22:40 Uhr - Letzte Änderung: 07.03.2009 um 22:47
trainspotting ist einer meiner lieblingsfilme.was ich an diesem film sehr schätze,ist dass er weder drogenverherrlich noch moralisch und extrem abschreckend ist.somit zeigt er einfach ganz neutral das leben einiger junkies.der film ist teilweise urkomisch(was u.a. an den monologen von rents liegt),oft aber eben auch etwas hart.
die charaktere sind einsame spitze,vor allem mark renton und spud.der soundtrack ist auch gut ausgewählt.alles in allem ein film,den ich wirklich jedem empfehlen kann :)

leider ist der film,wie mein vorredner schon gesagt hat,zu kurz :(
Colonel
06.02.2009 18:47 Uhr / Wertung: 9
Nach vielen Jahren mal wieder gesehen und immer noch entfaltet er eine enorme Wirkung. Danny Boyle hat es damals geschafft, das 90er Lebensgefühl hervorragend einzufangen. Die Charaktere sind super, der Soundtrack klasse. Schade das der Film so kurz ist.
RimShot
21.05.2008 20:50 Uhr
Um den Film schlicht und einfach zu beschreiben : Genial!
Ich finde den Film toll gespielt, irre witzig, total unterhaltsam und gleichzeitig doch nachdenklich und dramatisch.
Der witzige Charakter überwiegt allerdings und die Rolle des Begbie ist von Robert Carlyle einfach nur genial besetzt. :D
Auch der Rest der Besetzung ist genial.
Wirklich ein sehr sehr guter Film!
juka
16.01.2007 23:58 Uhr / Wertung: 9
Eigentlich kann ich mir so ziemlich alles ansehen und bin vor nichts so richtig fies, aber als Renton auf einmal dringend auf die Toilette musste und auch eine in dem Wettbüro fand, da hab ich mich mal so richtig geekelt. Selbst mit einem Einlauf hätte ich mich nie auf dieses WC gesetzt.
Scherbe
26.04.2006 19:18 Uhr
Nun ja, diesen Film als Komödie zu bezeichnen ist makaber und irgendwie nicht ganz passend. Er hat paar lustige Szenen, in denen man erkennt was Drogen mit einem machen aber sonst .. würde sagen, dass Dokumentation, Drama besser passen würden.
Gamecat
10.02.2005 20:48 Uhr
Ich hab den zweiten Teil von "Trainspotting" gelesen. "Porno" - Untertitel: "Trainspotting - 10 Jahre danach". Sickboy, Spud, Begbie, Renton, Dianne... alle 10 Jahre älter, aber nur teilweise "reifer". Abgedrehte Abzocke, erotisch und brutal... Ich hätte nie gedacht wer diesen Satz sagen wird: "Als ich wieder hochschaue, hat er seine Augen geöffnet, und diese glühenden Kohlen der Feindseligkeit starren direkt bis auf den Grund meiner geschundenen, reuigen Seele...". 8))) Hoffentlich wird das bald verfilmt, wäre als FSK16 aber kaum machbar.
Gamecat
19.10.2004 22:48 Uhr
Der Film kennzeichnet für mich wie kein anderer die 90er. Die Geschichte von Irvine Welsh (sein Romandebüt) wurde hier gut umgesetzt, aber das Buch ist viel viel härter. Vor allem sprachlich kommt der Film nicht annähernd so weit runter wie Welsh es geschrieben hat... ich "musste" nach Trainspotting erstmal den Herrn der Ringe nochmal lesen um einen sprachlichen Gegenpol zu schaffen. 8) Die Fortsetzung hat Welsh erst vor kurzem geschrieben: "Porno". Ein guter Kumpel von mir hat es schon gelesen und ist absolut begeistert! http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3462034200
Moociloc
02.07.2004 14:11 Uhr
Nachdem ich erst vor ein paar Wochen "Requiem for a Dream" gesehen habe verblasst Trainspotting neben dem wohl besten Drogenfilm überhaupt. Aber außer das eigentlich Grundthema haben die beiden Filme nicht unbedingt viel gemeinsam. Denn ich glaube nicht das Boyle mit Trainspotting unbedingt alle vor Drogen warnen wollte, es ging ihm in meinen Augen eher darum die Geschichte von Mark Renton zu erzählen. Dies ist ihm überaus gut gelungen. Denn Boyle hat hier einen sehr facettenreichen Film gedreht, zum einen tief ernste Szenen in denen Mann den Abgrund des Drogenkonsums sieht zum anderen absolut komischen und köstliche Momente, und diese Mischung geht hier voll auf denn trotz seiner lustigen Momente verliert der Zuschauer die ernste Lage in den sich die Protagonisten befinden eigentlich nie aus den Augen. Highlight des Film war für mich einmal mehr Robert Carlyle, der einen leicht reizbaren Kriminellen spielt und mit der Rolle seine Schauspielkollegen einmal mehr in den Schatten spielt.
Sneaker
24.05.2004 17:00 Uhr
vielleicht lag es an meiner Couch, oder am Frühstück, oder aber der Film war einfach sehr überzeugend in der Szene wo Renton von seinen Eltern auf Entziehung gesetzt wird und Halluzinationen bekommt. Mir ging es so richtig schlecht und ich konnte nicht mehr ruhig liegen und wollte am liebsten raus. So wie bei dem Film ein Heroinflash dargestellt wird, bekommt man ja fast richtig Lust darauf!
Guhl
07.05.2003 20:40 Uhr
sehr unterhaltsam, kein zeig mit dem moralischen zeigefinger, sondern ne gute story im drogensumpf.
toller OST auch.
einfach perfekt!

*tip* kleiner deutscher "trainspotting": Kanak Attack

G~
KeyzerSoze
13.01.2003 20:12 Uhr / Wertung: 7
klasse Film! Kann ich nur zustimmen, aber: Schaut euch "Requiem for a dream" an! Es gibt keinen besseren Drogenfilm und wer nach diesem noch welche nimmt, dem ist echt nicht mehr zu helfen.
cineman
13.01.2003 16:56 Uhr / Wertung: 10
ich hoffe schwer dass die idee einer fortsetzung wieder fallengelassen wird, dieser film ist einfach so genial.

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