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Mystic River (US 2003)


Genre      Drama / Mystery
Regie    Clint Eastwood ... 
Buch    Brian Helgeland ... screenplay
Dennis Lehane ... novel
Produktion    Clint Eastwood ... 
Judie Hoyt ... 
Robert Lorenz ... 
Darsteller    Sean Penn ... Jimmy
[noch 13 weitere Einträge]
 
Agent wonderwalt
 
Wertungen626
Durchschnitt
7.95 
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DVD-Erscheinungstermin:
25.06.2004

Start in den deutschen Kinos:
27.11.2003



20 Meinungen   [Ihre Meinung zu diesem Film]

mountie
27.02.2007 16:06 Uhr
Ich fand ihn auch nicht weniger depressiv als so manch anderes Drama. Hier wird jedenfalls ein tolles Kriminalstück mit mehreren Drama-Teilen verknüpft, und (ich hätte es anfangs nicht für möglich gehalten) funktioniert hier verdammt gut. Normalerweise übernimmt sich ein Film, wenn er zu viel vom Zuschauer verlangt. Doch hier wird einem Selbstjustiz, Kindheitstrauma, Eifersucht, usw. präsentiert, und kein Teil steht dem anderen im Weg. Richtig gute Kombination. Einzig Eastwoods ruhige Inszenierungsart ist mal wieder Geschmackssache. Ich find sie jedenfalls gut.
Nexos
03.08.2005 13:57 Uhr
Ich kann nur jeden Raten sich bei Gelegenheit, den Film mindestens zweimal anzuschauen, Storyelemente werden klarer und man entdeckt viele kleine Details die dem Zuschauer schon viel früher auf die richtige Fährte locken, weit vor den Cops!
Nexos
25.04.2005 21:30 Uhr
Muss meinen Vorredner, recht geben, Clint Eastwood weiss perfekt durch eigene Erfahrung seine Darsteller zur Geltung kommen zu lassen, so dass kein Zweifel daran besteht, dass Sean Penn und Tim Robbins ihren Oscar wirklich verdient haben. Ich muss auch allerdings gestehen, dass anfanglich eine andere Richtung die der Film einnimmt erwartet habe, vielleicht nicht ganz so melancholisch, aber trotzdem ist der Film sehr gut gelungen und weisst jederzeit eine gute Story auf von drei Männern die sich durch einen schlimmen Vorfall sich auseinandergelebt haben und nun durch einen tragischen Mordfall wieder aneinander geraten.
Jimmy Conway
27.03.2005 23:28 Uhr
Schon von anfang an ist klar, hier stehen die Darsteller im Vordergrund, die wie bereits genannt bis auf Laurence Fishburne in ihren emotionalen Rollen glänzen. Auch von mir großes lob an Sean penn der zurecht den Oscar erhielt. Und auch Clint Eastwood hält sich mit seinem können dzent im Hintergrund, was die Darstellerleistung noch hervorhebt. Die story machte mich zutiefst nachdenklich und ließ mich in einem tiefen Loch der Melancholie zurück. Ein sehr bewegender Film
flamingmoe
27.03.2005 23:24 Uhr / Wertung: 9
Ein klasse Thriller in absoluter Clint Eastwood Manier. Hier sieht man mal wieder, dass der Mann nicht nur vor der Kamera brillant sein kann. Alle Schauspielerleistungen sind wirklich fulminant, doch auch hier herausragend Sean Penn. Er spielt seine Rolle mit solch einem Feingefühl und bleibt seiner Linie trotzdem treu.
flechette
16.10.2004 02:45 Uhr
Ich habe bei den Credits erstmal gehörig schlucken müssen, um die bittere Pille zu verdauen, die mir der Film verpasst hat. Richtig gut, aber auch sehr traurig. Ein sehr eindringliches Drama, hervorragend besetzt und gespielt (einzige Ausnahme war leider Laurence Fishburne). Besonders Tim Robbins und vor allem Sean Penn werden mir noch lange Zeit im Gedächtnis haften bleiben. Falls Robert de Niro irgendwann abdanken sollte, hat man meiner Meinung nach in Sean Penn den legitimen Nachfolger gefunden. Der Film bleibt auf die gesamte Dauer spannend und hat mich zumindest äußerst nachdenklich zurückgelassen, aber auch sehr froh, ein so gutes Werk gesehen zu haben.
Lulu
05.10.2004 10:05 Uhr
ein guter film. deprimierend zwar, aber auf eine nachdenkliche weise. was den film aber runterzieht ist dieses schielen nach den oscars, sowohl von den schauspielern als auch von der inszenierung her. vor allem am ende wurde das immer deutlicher. hätte der film am fluss aufgehört, wäre er gut gewesen, das was danach kam war nur pseudo-künstlerisches blabla. ausserdem war die lösung schon sehr früh klar, und das ist bei so einem film tödlich. tim robbins war grossartig.


SPOILER


warum bitte nimmt Eastwood für die besetzung des stummen jungen einen dermassen bekannten kinderschauspieler? damit hat er sich die überraschung ganz ordentlich vermiest, denn ich denke ich bin nicht die einzige die ihn erkannt hat und ganz schnell auf ein mögliches motiv kam.

Colonel
30.06.2004 00:36 Uhr / Wertung: 9
Einfach Grandios was Clint Eastwood samt Darsteller hier vollbracht hat! Ein Film mit einer rührenden Story wie auch Hauptdarstellern! Ein überzeugender Film mit einer so ziemlich genauso überzeugenden Ideologie!
Bast
20.06.2004 01:16 Uhr
Wahnsinn ! Dieser Film geht wirklich unter die Haut. Von Anfang an hat mich der Film in seinen Bann gezogen und bis zum Schluss hin nicht mehr losgelassen. Sean Penn und Tim Robbins haben den Oscar absolut verdient, obwohl ich mir das bei der letzten Oscarverleihung nicht vorstellen konnte, dass Bill Murray in Lost in Translation übertroffen werden kann. Sean Penn kommt aber tatsächlich an dessen genailes Schauspiel heran, obwohl es natürlich zwei absolut unterschiedliche Rollen sind. Clint Eastwood's Regiearbeit war meisterhaft, was ich mir vorher auch nicht vorstellen konnte. Ein absolutes Highlight für mich, welches ich noch lange in Erinnerung behalten werde !!!
Dr.Nibbles
21.04.2004 13:56 Uhr
Mir war der Film einfach zu "Clint Eastwood"... zu pathetisch, zu "cowboylastig"...
zu offensichtlich daß das Ende ein anderes sein muß, als das, das man erwartet...

Gut fand ich jedoch, daß das Ende nicht hollywoodesk abgelaufen ist, aber allein für die Szene mit der Schußhandbewegung am Schluß.... allein dafür gehört Clint Eastwood geschlagen.
Nessie
17.12.2003 13:36 Uhr
In der Tat - mal nicht der üblich Krimi mit Action-Showdown am Schluss. Die Tragik des Triangles, das Scheitern jedes Einzelnen der drei an einem Kindheitstrauma, dem sie nicht entrinnen können wird sehr intensiv dargestellt. Man wird mit der Hilflosigkeit der Figuren, ihrem Schicksal zu entrinnen, selbst als Zuschauer kaum fertig. Brilliant und fesselnd inszeniert.
wonderwalt
02.12.2003 09:48 Uhr / Wertung: 8
@Aristoculus: Muß Dir beipflichten, was den Schluß der Kevin-Bacon-Episode betrifft, es ist ein unnötiger Versuch, zumindest ein Teil-Happy-End hinzubasteln. Ansonsten haben Eastwood und Helgeland aus einer Story mit tausend Drehbuchfallen (Drei männliche Hauptdarsteller, keine Identifikationsfigur, lange Einleitung, Dialoglastigkeit, Krimimotiv kombiniert mit Melodrammotiv) einen glaubwürdigen und spannenden Film gemacht. Gerade die Idee, daß sich Schuld und Konfliktmomente im Leben von Menschen quasi fortpflanzen können, kommt gut rüber. Für mich einer besten Clint-Regie-Arbeiten.
ScoreMaster
01.12.2003 23:22 Uhr
Mystic River ist beeindruckend. Hegelands-Drehbuch ohne Happy-End und ohne Indentifikationsfiguren ist nach Hollywood-Maßstäben eigentlich pures Kassengift. Trotzdem ist Eastwood mit Mystic River ein bewegender und glaubhafter Film gelungen.
Aristoculus
21.11.2003 18:05 Uhr
Wenn die Schauspieler nicht so überagend gewesen wären hätte ich den Film wohl nicht bis zum Ende ertragen. Was sollte das eigentlich, dass Sean Penn Robert de Niro gespielt hat? mal ehrlich, das war doch die absolute RdN Paraderolle (es hat nur noch die passende Synchronstimme gefehlt). Im übrigen hat mich der Film aber nicht überzeugt. Gerade das Ende war nicht zu ertragen. 5 Punkte
KeyzerSoze
21.11.2003 14:03 Uhr / Wertung: 9
Mit dem Tauben meine ich natürlich den Stummen ;)
KeyzerSoze
21.11.2003 14:03 Uhr / Wertung: 9
SPOILER



Der Taube hatte doch ein Motiv. Er wollte seinen Bruder nicht verlieren und hatte anscheinend so schwere psychische Probleme, dass er Angst hatte sein Bruder könnte ihm, nach der Heirat mit Penns Tochter, nicht mehr so viel Aufmerksamkeit entgegegen bringen wie es die ganze Zeit der Fall war.



SPOILERENDE

Tower
21.11.2003 09:24 Uhr
Bekommt von mir nur eine "7", obwohl ich ahne, dass der Film deutlich in der Synchronisation verloren hat. Hoffe, ich bekomme mal die OV zu sehen, dann wird das möglicherweise nach oben korrigiert...

*SPOILER!*
Was den Film meiner Meinung nach ein wenig runterzieht, ist die "Auflösung", die für mich ein bisschen wirkt, als wäre ihnen nichts besseres mehr eingefallen. Außer dem Anruf bei der Polizei deutet NICHTS auf die Jungen als Mörder hin und sie haben auch kein Motiv (hat sich halt hochgeschaukelt).
Sicher ist die Auflösung nicht das Wichtige an dem Film - schade finde ich's trotzdem.
fresher
20.11.2003 17:49 Uhr
Ein Faszinierender Film, sehr depressiv und intensiv. Man ist gebannt von der Geschichte und die brilliant spielenden Schauspieler tun ihr übriges. Auf der einen Seite Verständnis für die Schicksale auf der anderen habe ich mich immer wieder in Gedanken distanziert, das wurde aber an vielen Stellen sehr schwierig. Der Film hat seine Längen, die ich aber nicht als störend empfand, sondern eher als quälend hinsichtlich der Depression. Sicher keinFilm für das reine Entertainment aber sehr sehenwert.
KeyzerSoze
20.11.2003 12:24 Uhr / Wertung: 9
nach dem "uns" kommt noch "Clint Eastwood" rein, sonst ergibts irgendwie keinen Sinn ;)
KeyzerSoze
20.11.2003 12:24 Uhr / Wertung: 9
So schnell kann einem die schöne Stimmung die "Love Actually" in der ersten Sneak hinterlassen hatte wieder vermiest werden, aber im positiven Sinne! Mystic River ist einfach so deprimierend: Man fühlt mit den Charakteren von Anfang an mit, verfolgt gespannt den großartigen Dialogen und am Ende, ja am Ende ist man einfach fertig von diesem großen Film den uns beschert hat. Da stimmt fast alles: Gute Story, überragende Darstellerleistungen (vor allem von Tim Robbins) und ein ergreifender Score. Ist nur sehr knapp an 9 Punkten vorbeigerutscht.

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