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Bowling for Columbine (US 2002)


Genre      Documentary
Regie    Michael Moore ... 
Darsteller    Charlton Heston ... 
Michael Moore ... 
 
Agent trendsetter
 
Wertungen1418
Durchschnitt
7.53 
     Meine Wertung



DVD-Erscheinungstermin:
03.07.2003

Start in den deutschen Kinos:
21.11.2002



33 Meinungen   [Ihre Meinung zu diesem Film]

mountie
11.07.2006 13:12 Uhr
Ohne Zweifel bringt Herr Moore in seine "Dokus" zuviel von seiner eigenen Meinung mit ein. Was aber bei Fahrenheit 9/11 in eine, fast schon persönliche, Vendetta gegen Bush ausartet, ist BfC auf doch eher sachlicher Basis geblieben (für Moore-Verhältnisse jedenfalls). Wie Knille sehe auch ich seine guten Absichten hinter dem Ganzen, und man sollte immer bedenken, das dies ein Film ist. Nur weil er unter dem Denkmantel "Doku" läuft, muß man nicht alles glauben was man sieht. Ironischerweise will uns Moore, unter anderem, in diesem Film genau dies klar machen. Deswegen wie ich finde ein wichtiger und unbedingt sehenswerter Film.
tobimassi77
21.06.2006 19:31 Uhr
wow knille. genau meine meinung, sehr guter kommentar
Knille
09.05.2006 23:49 Uhr / Wertung: 8
Uiuiui! Endlich mal wieder eine richtige Kontroverse, und beinahe hätte ich sie verpasst! Das wäre natürlich schade, und deshalb gebe ich jetzt auch nochmal meine 2cent dazu.
@LoJo: Irgendwie erscheint mir deine Argumentation arg inkonsistent. Auf der eine Seite sagst du, dass eine Aussage nicht durch die Person, die sie äußert, mehr oder weniger richtig wird. Auf der anderen Seite sprichst du einem Leni Riefenstahl Film pauschal die Existenzberechtigung als Kunstwerk ab. Entschuldige mal, aber Leni Riefenstahl hat schon vor der Verbrüderung mit dem Nazi-Regime Kunst gemacht. Wird die nachträglich entwertet, weil sich Riefenstahl mit den Nazis eingelassen hat? Und wenn ja, muss ich dann auch meine Michael Jackson CDs wegschmeißen? Darf ich die Pyramiden nicht mehr bewundern, weil sie von Sklaven erbaut wurden? Oder den Petersdom, der mit Ablassgeldern finanziert wurde? Anders gefragt: Wieviel Einfluss auf Kunst hat die Person des Künstlers oder die Bedingungen, unter der sie geschaffen wurde? Ist Kunst nur dann Kunst, wenn sie keinen Zweck verfolgt? Ist das meisterhafte Spiel mit Licht und Ästhetik nur deshalb keine Kunst, weil es den falschen Zwecken gewidmet wurde? Ich denke, nein. Bei aller berechtigten Kritik an der Person Riefenstahl muss ihr Werk doch für sich alleine stehen können.
Und damit zurück zu Michael Moore, einem Mann der mir zutiefst unsympathisch ist. Trotzdem halte ich BfC für einen guten Film, auch weil ich weiß, dass Moore hier hauptsächlich seinen eigenen Standpunkt vertritt und auch nicht davor zurückschreckt, für eine größere Wirkung Fakten zu verdrehen. Wir dürfen nicht vergessen, dass Moore mit diesem Ziel ein (vielleicht sogar recht hehres) Ziel verfolgt hat. Das entschuldigt den laxen Umgang mit Fakten gewiss nicht, aber es kann ihn immerhin erklären.
Zu guter letzt halte ich die These, den Erfolg dieses Films mit purem Antiamerikanismus des alten Europa erklären zu wollen für sehr gewagt und vor allem, nun ja, undifferenziert. Die berechtigte Kritik an sozialen Unstimmigkeiten darf doch nicht sofort mit einer Ablehnung des American Way of Life gleichgesetzt werden. Im Gegenteil: Wer gegen soziale Ungerechtigkeit kämpft und versucht, seine Heimat zu einem besseren Land zu machen, ist doch der beste Patriot von allen. Für sein Land zu kämpfen, muss nicht heißen, dass man in den Irak fährt und Menschen umbringt. Hier fällt mir Johnny Cash ein, der sein Leben lang beherzt gegen soziale Mißstände in Amerika gestritten hat und auch nicht davor zurückschreckte, sich mit dem konservativen Etablissement anzulegen und Präsident Nixon persönlich zu brüskieren. Es gab in den letzten 50 Jahren wohl keinen Star, der sich so ausdauernd gegen das Mißstände im amerikanischen System auflehnte wie Johnny Cash. Das hinderte ihn allerdings nicht daran, sich selbst als "flag waving, patriotic nephew of my uncle Sam" zu bezeichnen und recht pathetisch zu sagen "I'll stand up for my country, just as long as I can stand" (Song of the Patriot). Lange Rede, kurzer Sinn: Was Moore hier macht, ist weder unpatriotisch, noch antiamerikanisch. Er will Amerika zu einem besseren Ort machen, nicht mehr und nicht weniger. Er "steht auf für sein Land", er kämpft gegen das, was in seinen Augen falsch läuft. Das er dabei in der Wahl seiner Mittel wenig zimperlich ist, kann man ihm, nein, muss man ihm anlasten. In Anbetracht der mächtigen Lobby, mit der er sich anlegt und der noch immer ungebrochenen Begeisterung vieler Amerikaner für Handfeuerwaffen muss er aber vielleicht zu unsauberen Mitteln greifen, um sich Gehör zu verschaffen. Wie heißt es so schön? Im Krieg und in der Liebe ist alles erlaubt.
Marjan
09.05.2006 17:04 Uhr / Wertung: 8
für mich ist es einfach 1A unterhaltung die mir 8 punkte wert sind. natürlich sollte man nicht alles glauben was einem gesagt wird, aber das gilt auch für die lektüre einer tageszeitung.
Avilian
09.05.2006 14:11 Uhr / Wertung: 4
Na ich kann mir schon vorstellen was hier als nächstes abgeht. Am besten ihr zieht hier gleich einen Schlussstrich unter den Thread bevor es hier noch mehr ausartet. Der Film ist in meinen Augen auch nicht so der Hammer, wobei er stellenweise lustig ist, mir persönlich aber meistens ständig viel zu sehr "auf der richtigen Seite" steht. Der Film ist für europäische Kinos auf jeden Fall besser geeignet, da es diese kleine Fehde "wir gegen die" ja scheinbar überall geben muss.
Das beste ist zu erkennen, dass es diesen Film gibt und er aus welchen Gründen auch immer einem mehr oder weniger gut gefällt und das wars. Für den Rest kann man sich dann in einem politischen Forum tummeln.
LoJo
09.05.2006 11:16 Uhr
"Score11.de ist keine Seite für Weltbilder und politische Ansichten in Zusammenhang mit Film. Hier geht es um Film an sich. Weltbildliche Betrachtungen gehören hier nicht hin, egal ob du dich deklarierst in eine Richtung oder nicht. Siehe Nutzungsbedigungen und Netiquette. Ich fordere dich als Community-Mitglied auf, dazu eindeutig Stellung zu beziehen."
Stellt sich nur die Frage, inwiefern das bei so einem politisch brisanten Film wie BFC überhaupt möglich ist. Ganz davon abgesehen gings mir aber wirklich eher um die unterschwelligen Manipulationen, die Moore hier vornimmt (zusammengeschnittene Interviews usw.), um die offensichtliche Falschinformationen (wie das mit den Waffen in Kanada) und um die Selbstwidersprüche in seiner Argumentation, die auf der verlinkten Seite glaube ich relativ schlüssig dargestellt werden. Ob das Ganze als Dokumentation oder Sozialreportage bezeichnet wird, ist für mich vollkommen nebensächlich. Dass Moore damit seine Meinung kundtun will ist auch ein Problem. Allerdings baut er seine Argumentation auf unterschwelligen Suggestionen und offensichtlichen Lügen auf. Und damit habe ich ein Problem. Das macht ihn zu einem simplen Propagandafilm, ist ein Qualitätsmerkmal des Films und hat nichts mit meinem Weltbild zu tun. Oder willst du etwa behaupten, ein Film von Leni Riefenstahl hätte als Kunstwerk auch seine Berechtigung? Hoffentlich nicht. Wenn ich deine Argumentation aber konsequent weiterdenke, komme ich aber zu dem Schluss...

"Nun zu deiner Quelle. Diese geht auf Frances Avery Hardy zurück, einer 2003 verstorbenen, prozesslustigen Dame, die jahrelang für die National Rifle Association tätig war"
Mag sein, aber wer etwas sagt, sagt noch lange nichts darüber aus, ob das was er/sie sagt, richtig oder falsch ist. Die Behauptungen (nein, ich beziehe mich nicht auf die politischen Argumente, sondern lediglich auf die erwiesenen Lügen und Selbstwidersprüche) sind denke ich relativ gut belegt mit Quellenangaben (ganz anders als bei Moore). Wenn du sie für falsch hältst, widerlege sie halt. Das Zitat zu John Irving finde ich ziemlich daneben und hätte ich das gewusst, hätte ich mir selbstverständlich eine andere Quelle gesucht (es gibt schließlich genug...). Die Argumente auf der verlinkten Seite sind aber nun mal weder rassistisch, noch haben sie irgendwas mit Holocaust oder John Irving zu tun, also spielt das für unser Thema sowieso keine Rolle.
namecaps1
08.05.2006 19:20 Uhr / Wertung: 5
@ LoJo, leider hat mich die zweite Hälfte deines Postings noch etwas Zeit gekostet.Vorletzter Satz: "Dass (der Film) in Europa so sehr Erfolg hat und wie er wahrgenommen wird, beweist dagegen, wie viele Europäer schon in einem schwarz-weißen Wahnsystem (Amerika = Böse, Europa = Gut) leben."
Entschuldigung, das ist Polemik, der so genannte Beweis wertlos und die Aussage find ich ehrlicherweise grenzwertig. Nein, LoJo, das beweist höchstens, dass Du das so siehst.
"Einige interessante Fakten zum Film: http://de.liberty.li/articles/moore.php" Ich darf dich informieren, dass folgende Sätze von ebendieser Website stammen: "In Anbetracht der Prozesse gegen Irving und Gudenus fragt man sich immer wieder: Gabs da nicht mal so etwas wie Meinungsfreiheit?"Zur Info für die Community: Irving- gemeint ist John Irving, ist ein britischer Staatsbürger, der wegen Wiederbetätigung zu 3 Jahren Haft verurteilt wurde. John Gudenus ist ein Bundesrat, der in Österreich unter Beigung des gesetzlich vorgegebenen Strafrahmens wegen Infragestellung bestimmter Gaskammern in erster Instanz verurteilt wurde. liberty e.V. ist dem Gesetz nach ein Verein in Österreich, und - nach meinen Quellen (österreichisches BKA) "einschlägig bekannt".
LoJo - tut mir leid. Etweder du bist naiv oder deine Kommentare sind polititsch eingefärbt und tendenziös. Da muss ich jetzt mal Stellung beziehen, und das ist meine feste Ansicht. Score11.de ist keine Seite für Weltbilder und politische Ansichten in Zusammenhang mit Film. Hier geht es um Film an sich. Weltbildliche Betrachtungen gehören hier nicht hin, egal ob du dich deklarierst in eine Richtung oder nicht. Siehe Nutzungsbedigungen und Netiquette. Ich fordere dich als Community-Mitglied auf, dazu eindeutig Stellung zu beziehen.
namecaps1
08.05.2006 18:39 Uhr / Wertung: 5
@ LoJo: ...eine Mischung aus Verzerrungen, Lügen und Selbstwidersprüchen... mag schon sein: aber von wem? Muss mich wiederholen - nimmt man das Werk als Dokumentation hat Moore formal das Ziel verfehlt. Das Problem ist aber ein völlig anderes: im Deutschen differnenzieren wir zwischen Dokumentation und Sozialreportage. Im amerikanischen Englisch ist beides schlicht "Documentary" - und die Sicht der Bandbreite des Genres somit auch anders. Zu Deutsch: Als Sozialreportage hat Moore übrigens seine Gültigkeit. Dann ist das eine Sicht der Dinge. Und Anspruch auf Wahrheit erhebt Moore übrigens erst gar nicht - er erkundigt sich jeweils sehr genau und lässt die Befragten auch ausführlich genug zu Wort kommen. Denn er möchte einen weiteren Teil der Wirklichkeit zeigen. Was er auch oft genug sagt. Ein allgemeiner Vorwurf in diese Richtung verfängt also nur schwerlich.Nun zu deiner Quelle. Diese geht auf Frances Avery Hardy zurück, einer 2003 verstorbenen, prozesslustigen Dame, die jahrelang für die National Rifle Association tätig war. Worauf du dein Argument gegen BfC aufbaust, das ist eine Quelle, die den Teufel sozusagen mit dem Beelzebub austreibt - also eindeutig von einer konträren Weltsicht zu der von Moore geprägt ist. Fazit: Was du aus deiner Quelle herausliest, führt zu einer politischen und damit zu einer Glaubensfrage. Beides IMHO far out of bounds als Kriterium für ein Filmforum. Wir werden die Wahrheit hinter BfC im Rahmen dieser Community wohl weder ergründen noch korrigieren können.Wie aus der Wahl der Academy dieses Films für den Oscar abzuleiten ist, welchen Wert der Preis im allgemeinen hat, das ist zwar mal schnell hingeschrieben. Ich hätts aber auch gern begründet gesehen. Wenn du mal Zeit hast ;-)
LoJo
08.05.2006 13:10 Uhr
Der Film von Moore ist eine Mischung aus Verzerrungen, Lügen und Selbstwidersprüchen. Dass er den Oscar bekommen hat, beweist nur wie nichtssagend eine Oscar-Prämierung ist und schon immer war. Dass er in Europa so sehr Erfolg hat und wie er wahrgenommen wird, beweist dagegen, wie viele Europäer schon in einem schwarz-weißen Wahnsystem (Amerika = Böse, Europa = Gut) leben.

Einige interessante Fakten zum Film:
http://de.liberty.li/articles/moore.php
http://www.hardylaw.net/Truth_About_Bowling.html
namecaps1
23.02.2006 20:30 Uhr / Wertung: 5
So gut die Sache des Michael Moor ist (und so sehr ich sie unterstütze), das ist einfach keine Dokumentation (dafür gibts sehr enge formale Kriterien), sondern eine Sozialreportage, d.h. Meinungsbestandteile werden gemischt, Fakten nicht abgesichert - also eine bewusst subjektive Sicht. Einzig daran stört mich, das Mr. Moore gerne darauf vergisst, auf diese ihm offensichtlich bekannte Trennung hinzuweisen. Auch in seinem Film.
Nexos
17.05.2005 19:24 Uhr
"Der Morgen des 20. April 1999, ein Morgen wie jeder andere,...der Farmer ging auf das Feld, der Milchmann lieferte die Milch und der Präsident bombadierte mal wieder ein Land, dessen Namen wir nicht aussprechen könnnen"
Meine Güte habe ich mich nach der Aussage minutenlang gekugelt^^ bis es dann bitterer Ernst wurde und ich froh bin nicht in der USA leben zu müssen, ich wusste zwar das es da krass mit Schusswaffenbesitz zu geht, aber Moores Statistiken und Vergleiche mit anderen Ländern, zeigen ganz klar, dass an der Politik und an der "Ideologie" der Bevölkerung irgendwas nicht stimmt. Meiner Meinung nach wird zurecht, die großteil der Schuld auf die Medien geschoben, die nur Angst und Schrecken verbreiten und so die Bevölkerung in eine ständigen Angstsituation vorgaukeln, die Kameramänner stehen sogar dazu, dass sie lieber die Linse auf ein Mann mit einer Waffe halten, als auf ein ertrinkendes Baby, weil sich das besser verkauft...Das ist doch krank. Aber es gibt auch viele die Moore recht geben mögen und nicht an der Politik der USA festhalten, sonst hätte Moore niemals den Oscar für den besten Dokumentarfilm bekommen, aber seine Rede war den Veranstaltern doch zuviel um die Nation an Moores Standpunkt teilzuhaben. Schade eigentlich...
Gamecat
19.08.2004 20:34 Uhr
@borttronic: Ich finde nicht, dass Moore seine Interviewpartner "bearbeitet". Er konfrontiert sie mit unbequemen Fragen die sonst so nie gestellt werden. Und so "geschnitten" sind die entscheidenden Interviews auch nicht. Im Gegenteil. Der Nike-Boss wurde zu seinem Statement zur "Kinderarbeit" in 'The Big One' nicht gerade "gezwungen" und Charlton Heston war auch nicht gerade unter Druck als er hier anfing von der "Vermischung der Rassen" zu faseln. Moore überlässt es seinen "Zielpersonen" sich der Lächerlichkeit preiszugeben - wenn das geschnitten ist, ist es verdammt gut gemacht... aber so sieht es nicht aus, oder?
borttronic
19.08.2004 14:05 Uhr
Der Film ist auf jeden Fall interessant. Aber auch typisch für Moore. Er ist eigentlich kaum besser als das, was er anprangert. So trieft auch BfC vor Pragmatismus und Polemik. Zwar werden auch andersdenkende interviewt, allerdings habe ich den Eindruck, dass Moore sie so bearbeitet und so schneidet, dass sie sich nachher der Lächerlichkeit preisgeben. Sollte man mal gesehen haben, aber ein Highlight ist es nicht. Eben genauso wie Moores Bücher...
Gamecat
26.04.2004 23:25 Uhr
Mike's Oscar Speech in Quicktime > http://www.michaelmoore.com/special/oscar.php * Ok - BBC-Journalismus ist das nicht, aber der Mann will ja auch Amerikaner wach machen... da must du eine klare und eindeutige Sprache sprechen. * Gerade er ist ja auch kein USA-Hasser, er ist ein Patriot und kämpft für sein Land.
Gozinto
09.03.2004 18:35 Uhr
BFC zeichnet eine erschreckendes Bild der amerikanischen Waffen-Lobby, der Politik und einer durch die Medien gesteuerten Gesellschaft voller Angst. Durch geschickte Fragestellung gelingt es Michael Moore, zwar Antworten zu bieten, lässt diese jedoch ohne eigenen Kommentar im offenen Raum stehen und gibt dem Betrachter selbst die Möglichkeit, sich mit dem Dargebotenen kritisch auseinander zu setzen. Er nennt Zahlen, konfrontiert den Zuschauer mit Aussagen beider Seiten und präsentiert Bilder - jedoch ohne dies mit einer eigenen Meinung zu versehen. Eine beeindruckende und ebenso bedrückende Dokumentiation.
DonVito
15.02.2004 21:35 Uhr
Wow, die beste Dokumentation die ich je gesehen habe! Einfach super, da hier schonungslos alles gezeigt wird, was in Sachen Waffen in den USA so schief läuft. An meinen Vorredner: Meine Güte, der Sinn des Interviews mit Heston war doch ihn mit den grauenhaften Themen zu konfrontieren, wobei er damit gar nicht gerechnet hatte. Das war die überzeugendste Szene des Films und wird mir wahrscheinlich immer im Gedächtnis bleiben.
Guhl
31.05.2003 18:32 Uhr
BFC finde ich ihn zwar sehr unterhaltsam und unbedingt sehenswert, aber eine BBC-reportage ist er nicht gerade.
nicht sehr sauber recherchiert, viel hören-sagen (wie auch im buch "stupid white men").
am schwächsten für mich ist das interview mit c. heston, der leider nicht richtig vorbereitet ist.
argumentativ widerspricht sich der film, durch das bsp. canada, in dem die waffendichte vergleichbar hoch ist.
amateurhaft aber trotzdem sehenswert.

G~
KeyzerSoze
24.03.2003 16:52 Uhr / Wertung: 8
Michael Moore: "Whoa. On behalf of our producers Kathleen Glynn and Michael Donovan from Canada, I'd like to thank the Academy for this. I have invited my fellow documentary nominees on the stage with us, and we would like to — they're here in solidarity with me because we like nonfiction. We like nonfiction and we live in fictitious times. We live in the time where we have fictitious election results that elects a fictitious president. We live in a time where we have a man sending us to war for fictitious reasons. Whether it's the fictition of duct tape or fictition of orange alerts we are against this war, Mr. Bush. Shame on you, Mr. Bush, shame on you. And any time you got the Pope and the Dixie Chicks against you, your time is up. Thank you very much."
Hiram ben Tyros
24.03.2003 08:58 Uhr
Sie haben´s doch getan! BfC hat den Oscar als beste Dokumentation bekommen! Michael Moores Dankrede war allerdings kaum zu verstehen. Seine kritischen Äußerungen über die Politik von Präsident Bush im Irak wurde mit gellenden Pfeifkonzerten und Buhrufen quittiert.
KeyzerSoze
26.02.2003 01:47 Uhr / Wertung: 8
Komme gerade aus dem Film und kann nur sagen: Hut ab, eine wirklich gelungene Dokumentation!
Hiram ben Tyros
24.02.2003 11:56 Uhr
@striffler
Wahrscheinlich hast Du Recht - Schade, aber der Oscar wäre eine echte Sensation ...
striffler
23.02.2003 23:30 Uhr
Den Oscar gibts nicht, da würde ich was wetten...
schade.
Hiram ben Tyros
12.02.2003 09:21 Uhr
Bowling for Columbine ist als bester Dokumentarfilm für den Oscar nominiert worde. Ich bin gespannt, ob die Academy wirklich Mut beweißt!
frumpel
08.02.2003 15:16 Uhr
Ok ,ich gebe zu ich habe diesen Film vor Roger$Me gesehen und das ist wohl auch gut so. Obwohl dieser Film fuer eine Dokumentation etwas einseitig ist, sher beeindruckend. Um so mehr als er von einem Amerikaner gedreht ist. Eine provokative Frage blieb mir besonders im Gedaechtnis: Warum toeten Amerikaner so viel mehr Menschen als andere Voelker? Und die moegliche Antwort die dieser Film, und mehr noch Roger&Me, andeuten: Amerikaner haben nur eine sehr duenne Grundbildung. Wenn sich ihre Lebensumgebung aendert, bricht die Welt zusammen.
Christian
27.01.2003 17:03 Uhr
"Bowling for Columbine" saves score11 ;)
Skyflash
27.01.2003 15:30 Uhr
Ein gutes Stück Dokumentarfilm über die weitverbreiteten Ängste der Amerikaner. Besonders eindrücklich sind die Fakten, wenn sie im Vergleich zu den anderen Länder gebracht werden. Länder, die zum Teil sogar sehr ähnliche Eigenschaften haben. Dieser Film sollte Pflichtstoff an allen Schulen sein!
Christian
18.01.2003 22:43 Uhr
Über Weihnachten laufen ja immer die ganzen alten Schinken -- mit dem Superstar aus der Mitte des letzten Jahrhunderts: Charlton Heston. Dieses Jahr musste ich immer sofort umschalten sobald er über die Leinwand gestiefelt ist - mich wundert das man das Material mit ihm in "Bowling for Columbine" überhaupt in den Film einbauen durfte. Selten wurde so schonungslos mit einer Legende aufgeräumt - Und das war er für mich einmal. Wie kann ein intelligenter Mensch so denken, der noch dazu Klassiker wie Soylent Green oder Planet der Affen mit geschaffen hat? Zum Glück habe ich die vorher gesehen...
scheuche
17.01.2003 19:55 Uhr / Wertung: 7
Ein Film, bei welchem einem das Lachen im Halse stecken bleibt und man vor verzweiflung in den Sitz beissen möchte.
Christian
12.12.2002 10:41 Uhr
auf der imdb-seite gibt es eine - nicht besonders tiefgründige - aber trotzdem interessante Diskussion ob und warum der Film aus den top250 genommen werden soll. Scheinbar ist er dort mal aufgetaucht, wurde aber kurz danach herausgenommen und darf jetzt lediglich (natürlich unangefochten) die documentary-scores anführen.
Aristoculus
11.12.2002 23:36 Uhr
Beeidruckend! Hätte nicht gedacht, dass so etwas "selbst"kritisches aus den USA kommen kann.
Christian
06.12.2002 13:07 Uhr
...nur deshalb keine glatte 10.
Christian
06.12.2002 13:06 Uhr
Man hat ja so seine Vorstellungen von der Stimmung in den USA –- und auch wie die Menschen dort denken -- der Film schlägt dem Fass allerdings noch mal so richtig den Boden aus. Ziemlich unglaublich –- darüber hinaus intelligent aufgebaut, in den Interviews wird richtig scharf nachgefragt. USA-Hasser fühlen sich hier sicher sofort zu hause – das ist aber noch lange nicht alles was man hier geboten bekommt; zwar kein Kino-Film (hatte hinterher Kopfschmerzen von den Kameraführung und dem unscharfen Bild) sondern eine Doku, trotzdem aber _unbedingt_ zu empfehlen.
cineman
25.11.2002 12:25 Uhr / Wertung: 10
Hier wird dem zuschauer endlich wieder einmal gezeigt, dass auch dokumentarfilme unterhaltsam und spannend sein können. Jeder usa hasser muss sich das ganze unbedingt ansehen, und jeder der die staaten noch nicht hasst, kriegt hier viele gründe dafür. Aber auch die beweist der amerikanischen dummheit sind massenhaft vorhanden. Die kurze geschichtslektion der usa zeigt hemmungslos weshalb die situation heute so ist... EIN ABSOLUTES MUSS!!!

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