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August Rush (US 2007)

Der Klang des Herzens (DE 2007)


Genre      Drama
Regie    Kirsten Sheridan ... 
Buch    James V. Hart ... 
Kirsten Sheridan ... 
Nick Castle ... 
Paul Castro ... 
Richard Barton Lewis ... 
Produktion    Richard Barton Lewis ... 
[noch 14 weitere Einträge]
 
Agent Muckl
 
Wertungen112
Durchschnitt
7.48 
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DVD-Erscheinungstermin:
18.06.2008

Start in den deutschen Kinos:
13.12.2007



7 Meinungen   [Ihre Meinung zu diesem Film]

mountie
09.09.2010 02:49 Uhr
Kitsch hat es nunmal an sich, das die Geschichten in keinster Weise überraschend oder innovativ werden, aber der geneigte Kitsch-Liebhaber erwartet auch nichts anderes, als ein gezieltes Zusteuern auf das unvermeidliche Happy-End. Regisseurin Sheridan hat es denn ob dieses "Dogmas" zwar an einigen Stellen ein bißchen übertrieben mit dem Schmalz, und der fast schon märchenhaften Erzählweise ihrer Geschichte, aber dafür inszeniert sie mit einem wunderbaren Gefühl von Melancholie und Romantik. Dabei rückt sie die Story-bestimmende Musik in den wohlverdienten Mittelpunkt, die nicht nur durch Qualität überzeugen kann, sondern auch immer passend zur Szenenauswahl eingesetzt wird.
August Rush ist somit gut gemachtes Kitsch-Kino, das mit äußerst guter Musik-Untermalung aufwarten kann. Wer aber realitätsnahes Kino sucht, oder vor übermäßigem Schmalz schreiend Reißaus nimmt, sieht sich besser was Anderes an...
KeyzerSoze
27.02.2010 08:37 Uhr / Wertung: 7
Ich glaube das ist der wohl schlimmste Heile Welt Film den ich jemals gesehen habe. Aber er hat funktinoiert, was hauptsächlich daran liegt, dass der Film sein Hauptaugenmerk auf die Musik legt, die hier über den gesamten Film regiert und eine besondere Atmosphäre zelebriert. Die Charaktere hat man durch die Bank alle schnell in sein Herz geschlossen und die prominent besetzte Darstellerriege tut ihr übriges, auch wenn ich Freddie Highmore seine Rolle nicht immer abnehmen konnte. Ja, das Ganze ist kitsch pur, vorhersehbar von der ersten bis zur letzten Minute, aber auch irgendwie so schön und mit so toller Musik inszeniert, dass man darüber ohne Probleme hinwegsehen kann.
Der dotho
20.06.2009 14:55 Uhr
Stimme in allen Punkten mit Horatio überein. Ich habe selten einen so kitschigen und vorhersehbaren Film gesehen. Die dünne Story ist keine "leichte Kost" oder "familienfreundlich", sie ist einfach nur ideenlos; natürlich auch vollkommen konstruiert, aber das will ich ja gar nicht kritisieren bei einem Musik-Märchen. Schade ist es um die wirklich gute Musik. Die kann die Wertung aber nicht mehr allzusehr heben, ist ja schließlich keine music cummunity hier.
KarlOtto
26.12.2007 23:36 Uhr / Wertung: 9
Mir hat er sehr gut gefallen. Genau das, was ich nach dem Trailer erwartet hatte. Besonders die Musik des Films hat mir gefallen und gliederte sich sehr gut in die Story ein. Die Darsteller haben ihre Sache auch sehr gut gemacht, nur Robin Willams gefiel mir in der Rolle nicht so gut.
Horatio
26.12.2007 13:35 Uhr / Wertung: 5
August Rush - Ich lasse den deutschen Titel mal aus, denn der ist ja so etwas von übel. Es liese sich bestimmt auch lange diskutieren, warum es zu dieser Unbenunng kam, aber das ist ein anderes Thema. Meine Antwort dazu nur: Es unterstreicht den Grundton des Films, und der ist leider KITSCH. Ein wirklich schöner Trailer und ein Soundtrack, der mit tollen Instrumentalstücken und Balladen glänzt, versprachen leider etwas, was der Film nicht halten konnte. Als Zuschauer hat man das Gefühl, dass alles ohne große Probleme von statten geht und der Weg des Protagonisten so selbstverständlich ist, wie ein Santa Claus in der Weihnachtswerbung von Coca Cola. Mit anderen Worten:Es schleichen sich viel zu viele Stellen ein an dem einen der Gedanke kommt, dass man es mit einem unrealistischen, ideenlosen, 08-15-Familienfilm zu tun hat. Wirklich schade, bei diesem Soundtrack und dem Cast. Obwohl Robin Williams ist ja schon lange über den Zenit, was die Qualität der rollenwahl seinerseits anlangt.
Fazit: Leider ein Film voller Zuckerguss, nicht schlecht, aber auch keineswegs besonders oder innovativ!
hansFR
24.12.2007 20:08 Uhr
An diesem Film stört nur unpassende Deutsche Titel. Man scheint sich gedacht zu haben Herz und Klang im Titel bringt mehr Zuschauer (weibliche) als August Rush?
Spangenberg
26.11.2007 02:59 Uhr
Es sind die kleinen, mit viel Gefühl inszenierten Filme, die uns im Gedächtnis bleiben - die uns auch Wochen danach noch im Kopf herumgeistern. Genau so ein Film ist DER KLANG DES HERZENS. Regisseurin Kirsten Sheridan zaubert mit DER KLANG DES HERZENS ein modernes Märchen zum Dahinschmelzen. Eine glaubwürdige Geschichte und starke Darsteller, darunter vor allem Freddie Highmore in der Hauptrolle, geben dem Film die besonder Würze. Oberflächlich betrachtet hört sich die Handlung ziemlich kitschig an, aber der Regisseurin Kirsten Sheridan gelingt es, alles so zusammen zu fügen, dass ein runder, harmonischer Film entstanden ist, der den Zuschauer mit einem wohligen Gefühl aus dem Kinosaal entlässt.

Dazu trägt sicherlich auch der Soundtrack bei, dem es gelingt, die verschiedenen Stile der klassischen Musik, des Rocks und des Gospels miteinander zu einem harmonischen Ganzen zu verschmelzen. So ist es nicht verwunderlich, dass die Musik in DER KLANG DES HERZENS die eigentliche Hauptrolle spielt. Auch die markant melancholische Rock-Stimme von Multi-Talent Jonathan Rhys Meyers, der alle seine Songs selbst performte, trägt entscheidend zum akustischen Gänsehaut-Feeling des Filmes bei.

Musikalisches wie auch darstellerisches Highlight ist jedoch eine Szene, in der August Rush (Freddie Highmore) im alten Theater eine Gitarre findet und diese doch recht eigentümlich bearbeitet. Der Klang, der diesem Moment das altehrwürdige Gemäuer durchströmt, ist von einer solchen Intensität, dass man als Musik- und Filmliebhaber schlicht und einfach ergriffen ist.

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