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Once (IE 2006)

Once (DE 2008)


Genre      Drama / Romance
Regie    John Carney ... 
Buch    John Carney ... 
Darsteller    Glen Hansard ... 
Markéta Irglová ... 
Hugh Walsh ... 
Gerard Hendrick ... 
Alaistair Foley ... 
[noch 11 weitere Einträge]
 
Agent KarlOtto
 
Wertungen171
Durchschnitt
7.89 
     Meine Wertung
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DVD-Erscheinungstermin:
21.04.2011

Start in den deutschen Kinos:
17.01.2008



12 Meinungen   [Ihre Meinung zu diesem Film]

Colonel
18.05.2012 14:13 Uhr / Wertung: 8
Eigentlich kann man Once nicht als Spielfilm beschreiben. Eher als eine Art neues Merchandising oder moderne Promo, denn hier handelt sich quasi um ein überlanges Musikvideo, eine Verfilmung eines Albums sozusagen. Das merkt man zum Beispiel auch an der Einfachheit der Story die manchmal sehr simpel nach Schema F verläuft oder den teilweise doch sehr laienhaften Darstellerleistungen. Aber dann sind da gerade diese Musikparts, die so echt und emotional rüberkommen, dass man schon beim Introsong "Say it to me now" einen magic moment erlebt und die Kinnlade schwer wieder hoch und die Gänsehaut nicht so schnell abgestriffen bekommt. Und das macht den eigentlichen Charme des Filmes aus: das das worum es geht, die Musik nämlich, wahnsinnig gut vermittelt wird und der Film daher eine gute Empfehlung für Liebhaber dieser Musik ist.
Caenalor
30.05.2010 22:53 Uhr / Wertung: 7
Ganz so begeistern wie die meisten konnte mich "Once" nicht. Das lag zum einen daran, dass es halt letztlich eine sehr banale Geschichte ist, und zum anderen daran, dass mich die Musikszenen eher langweilten. Sicher, die Lieder waren nett, authentisch und eingängig, aber im Gegensatz zu einem echten Musical saßen die beiden eben nur rum und spielten und sangen vor sich hin. Und der fast ins Schreien abgleitende Singstil Hansards sagt mir persönlich auch nicht so sehr zu. Objektiv aber sicherlich tolle Stücke.
Davon abgesehen aber dennoch ein sehr schöner und sehenswerter Film. Das eben schon benutzte Wort "authentisch" ist wohl die größte Stärke, die irische Atmosphäre ist toll eingefallen und die Charaktere mit ihrem Lebensumfeld überzeugen rundum.
7 Punkte von mir, inklusive subjektivem Banausenabzug. ;)
Master Thomers
08.01.2010 19:39 Uhr / Wertung: 9
Nachdem Once laut Ansichten von vielen Kritikern so ziemlich genau mein Film hätte sein müssen, hab ich ihn mir kurzerhand gekauft und mir selbst die Daumen gedrückt, dass meine Erwartungen erfüllt werden würden. Doch die Anzeichen sind gut gestanden, immerhin hab ich mittlerweile eine leicht-ausgeprägte Affinität zu Low-Budget-Filmchen entwickelt, und sowohl Landschaft als auch die Städte Irlands laden zum Träumen ein.

Ein leidenschaftlicher Musiker lebt mit seinem Vater in Dublin und verdient sich seine Brötchen mit dem Reparieren von Staubsaugern. Doch seine Liebe widmet er der Musik, nachdem er von seiner Partnerin, die ihn betrogen hat, verlassen worden ist. Eines Abends lernt er eine tschechische Pianistin kennen, die in Dublin Blumen verkauft und ein Problem hat: ihr Staubsauger ist kaputt. Er hilft ihr und zwischen den beiden entwickelt sich eine Beziehung, die sich auf ihre gemeinsame Hingabe zur Musik stützt.

Hab gehofft, dass Once genauso sein würde, denn im Endeffekt hat der Film eine einzige Schwachstelle - seine Laufzeit... die einfach zu kurz ist. Der Film hätte locker die Höchstwertung kassiert, wenn man noch 20 Minuten draufgepackt hätte. Im Grunde lässt sich sonst wirklich nichts Schlechtes über Once sagen, denn trotz der Tatsache, dass man der Produktion ihr minimalistisches Budget anmerkt, wirkt sie nicht ungeschickt oder peinlich. Vielmehr wirkt sie simpel, ehrlich und schön und sticht alleine durch diese Eigenschaften so viele andere Genrevertreter aus. Das Drehbuch überzeugt und vor allem die Tatsache, dass sich Regisseur John Carney in der Wahl der Darsteller für die eigentlichen Musiker und gegen die gelernten Schauspieler entschieden hat, stellt sich auch als Glücksgriff heraus, denn beide Hauptdarsteller spielen sich die Seele aus dem Leib und verzaubern besonders durch die Gesangsszenen. In diesen Sequenzen wiederum wirkt sich diese "Unprofessionalität" überraschend positiv aus, da so die Nähe zum Zuschauer gewahrt bleibt, was einer größeren Produktion in den meisten Fällen nicht gelingt.

Alles in allem ist Once ein fantastisches Stück Film, dem eine längere Laufzeit zwar gut getan hätte, allerdings auch so einer der schönsten Filme der letzten Jahre ist.
chifan
23.08.2008 11:23 Uhr / Wertung: 7
Ein Film der insbesondere oder besser nur durch die Musik begeistert. Ist doch derganze Film letztlich nichts weiter als eine Aneinanderreihung von Musiktiteln - aber die sind so Klasse, dass man die Banalität und Inhaltslosigkeit des Films schnell beiseite schiebt. Deswegen auch 7 Punkte.
Horatio
08.02.2008 14:46 Uhr / Wertung: 9
Once - "Wenn ich einmal, dann werde ich...". Diese ungefähre Übersetzung lässt der Titel zu, wenn Träumer in Pubs von ihren großen Plänen erzählen und mit diesem Wort diese einleiten. Meistens werden diese Pläne welche bleiben. In Once erzählt uns ein junger Ire, verkörpert vom Leadsanger der Gruppe Frames, seinen Plan und dessen Durchführung. Die Frames bringen gleich auch ihre Werkschau mit, inklusive dem Hit 'Falling Slowly'. Aufmerksam machte mich der schöne Trailer vor ca. einem halben Jahr, worauf ich prompt ein Album der Frames besorgte und freudig auf den Film wartete. Nun, was soll ich sagen. Die Musik ist sehr schön und auf sie wird natürlich auch das Hauptaugenmerk gelegt. Vom Komponieren, Jammen und Aufnehmen zeigen die Songs ihre fiktive Entwicklung. Hintermalt wird dieser Strang von einer kleinen, feinen Hintergrundgeschichte um ein Pärchen, dass sich durch Zufall kennenlernt und beginnt zu komponieren. Das ganze wird nochmals in ein schönes irisches Flair getaucht und mit leichter Wackelkamera und fast schon Dogmaähnlichen Kriterien präsentiert. Once hat aber meiner Meinung nach ein kleines Problem. Es gibt nunmal immer besser und schlechtere Songs. So ist das Stilmittel des kompletten Ausspielen mancher Songs etwas langatmig und führt zur manchem Blick auf die Uhr. Jedoch wird das gute Gefühl durch das schöne Ende und die besseren Songs, welches man beim Verlassen des Kinosaales behält, noch schön lange andauern. Fazit: Absolut zu empfehlen, aber mit manchen Längen.
Matzematiker
05.02.2008 22:34 Uhr
Der Song "Falling Slowly" ist übrigens für den Oscar nominiert wurden und ich hoffe sehr, dass er ihn gewinnt! Ich hab´s selten erlebt, dass ein Film durch einen bestimmten Song derart getragen wird wie hier - er wird ja von den beiden Hauptdarstellern während des Films im Laufe der Annäherung komplett ausgespielt. Und er geht wunderbar ins Ohr!
el-banana
17.01.2008 14:54 Uhr
WOW! Ein umwerfender Film, der das Herz öffnet. Einfach und simpel die Story und der Plott, aber mit ganz viel Herz gespielt, sowohl die Schauspieler wie auch die Musik. Ja ich kann mir auch gut vorstellen, dass die in echt ein Paar sind, allerdings war sie beim Abdrehen des Films erst 16!! was ihre Leistung nochmals erhöht finde ich! Habe mir direkt den Soundtrack gekauft, nachdem ich den Film in der Sneak gesehen habe. 8/10 Punkte von mir! Sollte mehr solcher Filme geben!
Spreewurm
15.01.2008 14:17 Uhr / Wertung: 10
HAb gelesen, dass die beiden Hauptdarsteller sogar in echt ein Paar sind.
daywalker2.0
09.01.2008 21:23 Uhr / Wertung: 9
Sehr liebevoll erzählte Geschichte mit phänomenalem Soundtrack, die die musik in den vordergrund stellt und die bekanntschaft von guy und girl schildert, ohne sich ins Kitschige zu verirren.
musik verbindet...
Chaos
03.11.2007 14:12 Uhr
Wow! Was für ein klasse Film. Wunderschöne Musik. Das Titellied "Falling Slowly" allein geht schon unter die Haut! Dies war wirklich ein richtiger Glücksgriff in der Sneak, da ich wohl sonst leider nie auf den Film gekommen wäre! Irland - 10 Points! ;)
Übrigens um nochmal auf die besagte Szene zu sprechen zu kommen. Spoiler Im wahren Leben sind die beiden laut einem Bericht nun wirklich ein Paar ;)
TheRinglord1892
01.11.2007 21:10 Uhr / Wertung: 9
Musik sagt mehr als 1000 Worte. So oder so ähnlich könnte das Motto des Films heißen. Selten hat man so viele schöne und vielsagende Songs in einem Film gehört. Besonders schön, dass sie eben jeweils komplett zu hören waren und nicht nur in Ausschnitten. Der relativ simplen und doch sehr schönen und von Anfang an durchgängig klischeefreien Story kommt es zu Gute, dass der Film einen so fast dokumentarischen Stil hat und nicht aufwendiger inszeniert ist, so entsteht eine sehr intime Atmosphäre und man fühlt sich mittendrin statt nur dabei. Das Geschehen wird auch nicht groß kommentiert, es wird so manches angedeutet aber letztlich dem Zuschauer als Beobachter überlassen (z.B. die Szene auf tschechisch, aber dazu gleich mehr). Auch das Ende ist absolut perfekt, um ein Vielfaches schöner als ein typisches Klischee-Ende. Bei uns lief der Film als OV mit deutschen Untertiteln in der Sneak. Ist sicherlich für viele hilfreich, da das Irish English doch nicht immer leicht zu verstehen ist, besonders zu Beginn des Films. Schade aber dass die meisten Songs eben nicht untertitelt wurden, wo sie doch so viel Inhalt in sich trugen.
So jetzt klären wir noch das Mysterium der Szene auf tschechisch. Achtung Spoiler Er fragt Sie auf tschechisch, ob sie Ihren Mann liebt. Sie antwortet auf tschechisch, wer jedoch, wie er ja auch, des tschechischen nicht mächtig ist erfährt nicht was sie da sagt: "Nein, ich liebe dich".
KeyzerSoze
01.11.2007 12:20 Uhr / Wertung: 10
So liest sich eine Erfolgsgeschichte, denn der für gerade einmal 180 000 ¤ produzierte Filme Once hat nicht nur den Publikumpreis des Sundance Filmfest gewonnen, sondern sich mit einem Einspielergebnis von über 9 Millionen Dollar (allein in den US) zu einem Sleeperhit entwickelt. Und das völlig zurecht, denn schon mit dem ersten Song zieht der Film einen fast magisch in seinen Bann und lässt ihn nicht mehr los. Die recht einfache Geschichte von einem Straßenmusiker, der zusammen mit einer Blumenverkäuferin den Traum von einem Plattenvertrag verwirklichen will ist dabei überraschenderweise richtig gut geschrieben, frei von jeglichem Hollywoodkitsch und hat zudem noch tolle Charaktere zu bieten, die sich zum Glück auch am Ende treu bleiben. Ein Glücksgriff ist ebenfalls, dass man sich mit dem Hauptdarstellerpäarchen zwei richtige Musiker geangelt hat, denn die Songs sind der eigentliche Trumpf des Filmes. Selten hat der Zuschauer so viele wundervolle Songs (immer komplett ausgespielt!) in einem Film zu hören bekommen, so dass sich bei mir immer wieder Gänsehaut einschleichen konnte. Ein Brett von einem Film, so wunderschön anders mit einem perfekten Soundtrack und daher auch uneingeschränkt empfehlenswert.

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