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Cloverfield (US 2008)

Cloverfield (DE 2008)


Genre      Action / Mystery / Sci-Fi / Thriller
Regie    Matt Reeves ... 
Buch    Drew Goddard ... 
Produktion    J.J. Abrams ... 
Bryan Burk ... 
Darsteller    Lizzy Caplan ... Marlena
Jessica Lucas ... Lily
T.J. Miller ... Hud
[noch 12 weitere Einträge]
 
Agent h03hn0r
 
Wertungen570
Durchschnitt
6.78 
     Meine Wertung



DVD-Erscheinungstermin:
22.08.2008

Start in den deutschen Kinos:
31.01.2008



70 Meinungen   [Ihre Meinung zu diesem Film]

Nexos
19.07.2010 10:38 Uhr
kam gestern im TV und fande ihn gut. Die Wackelkamera fand ich auf dem TV nicht störend, wirkte irgendwie authentischer, allerdings im Kino würde ich wohl auch drauf verzichten wollen.
Insgesamt spannend und mal was anderes.
Nessie
22.09.2009 12:31 Uhr
Super Ansatz aber furchtbares Wackeln. Das gehörte sicher irgendwo dazu, aber trotzdem unerträglich.
Thanatos
11.08.2009 14:47 Uhr / Wertung: 10 - Letzte Änderung: 11.08.2009 um 14:55
Kommentar von Spangenberg vom 29.01.2008 18:14 Uhr:

[...]Regisseur Matt Reeves ließ verlauten, dass es in der letzten Szene etwas zu sehen geben soll:[...]

> Ich hab mir jetzt nicht alle Kommentare durchgelesen die seitdem gemacht wurden, wahrscheinlich wurde es also schon erwähnt und mit großer Wahrscheinlichkeit steht auch schon irgendwo im Netz aber in dieser Szene stürzt bei 1:10:21 im rechten Teil des Bildes in der Nähe des Schiffes ein Objekt aus der Luft ins Meer.
> Vermutung - Monster aus dem All, stürzt als kleines Objekt ins Meer, frisst sich groß, fertig.
> Auf Internetrecherche o.ä. hab ich verzichtet. Wollts nur erwähnt haben, weil ich per Zufall die Aussage in Spangenberg´s Kommentar gelesen und anschließend die Vor- und Rückspultaste an meinem DVD-Player misshandelt habe bis ichs gefunden hatte.
blingblaow
12.05.2009 22:50 Uhr / Wertung: 7
Obwohl vor dem Release des Filmes das Geheimnis und die Spannung um die Handlung und vor allem um das was denn da in Manhatten wütet immer auf höchstem Niveau gehalten wurde und sich auch meine Neugier deutlich weckte, bin ich erst jetzt dazu gekommen, mir den Film auch mal anzusehen. Etwas überrascht war ich schon, dass es funktionierte, sämtliche Kommentare und Spoiler zu umgehen, denn als die Scheibe im Player landete, wusste ich immer noch genau so wenig über den Film, wie nach dem ersten Teaser. Ist der im Vergleich zur Lauflänge etwas zähe Anfang erst mal hinter sich gebracht, haut Cloverfield doch ordentlich auf den Putz und bietet einige kleine Schocker, welche ganz ansehliche Effekte mit sich bringen. Storymäßig läuft nicht sonderlich viel ab, doch der Film soll ja auch das live erlebte Chaos näherbringen und somit kommt selten Ruhe in den Streifen. Die damit verbundene "Oberflächlichkeit" allerdings klaut der Wertung wenige Punkte, denn die Action alleine reißt Cloverfield nicht in die Oberklasse. Die von mir eigentlich verhasste Wackelkamera war zwar ab und an etwas zu überzogen, passte aber zur Thematik und ins Gesamtbild. Im Kino kracht das Ganze sicherlich um einiges mehr, doch auch im Heimkino macht sich der Katastrophenfilm ohne den üblichen "großen" Held ganz nett.
Inyrie
11.05.2009 17:34 Uhr / Wertung: 7
@Sven74:
Und wat machste mit Zeichentrickfilmen, die teilweise auch nur so kurz sind? Oder schaust du dir sowas gar nicht erst an?

Bei den anderen beiden Punkten geb ich dir recht. Ich find den Anfang jedoch noch relativ authentisch und nicht ganz so langweilig wie die breite Mehrheit, seinen Zweck - einem die Charaktere näher zu bringen - verfehlt er allerdings. Man bleibt mehr stiller Beobachter, als dass man wirklich mitfiebern würde...
Sven74
11.05.2009 09:30 Uhr / Wertung: 6
Ich habe 3 große Kritikpunkte:
1. Der Anfang ist zu lang und -weilig.
2. Das Gewackel ist definitiv übertrieben und insofern unrealistisch, als dass kein normaler Mensch in dieser Situation weiterfilmen würde.
3. Der Film ist zu kurz. Hätte ich für diese 70 Minuten im Kino den vollen Eintrittspreis bezahlt, hätte ich wohl stark protestiert.
Randy
05.01.2009 10:03 Uhr
Ich empfehle keinem, sich diesen Film verkatert an einem Samstag Nachmittag anzusehen. Die Kameraführung ist dann echt kaum auszuhalten ;)! Auf Deutsch kann man Cloverfield auch kaum ertragen .. Englisch ansehen ist Pflicht. Wer diesen Film mit Freunden schaut und bei jedem mal "Rob" oder "Beth" einen SChnaps trinkt, wacht 100%ig im Krankenhaus auf. Konnte schon nach 30 Minuten die Namen nicht mehr hören.
RPS
26.12.2008 22:54 Uhr
Ich weiß nicht, fand ihn jetzt auch nicht soo gut. Dazu ist er mir einfach zu anstrengend anzuschauen, die Wackelkamera ging mir teils echt arg auf die Nerven. Ich mein ein bisschen Wackeln gut und schön, aber da filmt ja meine Oma auf der Flucht vor Aliens ruhiger.
Czech
08.11.2008 17:37 Uhr - Letzte Änderung: 08.11.2008 um 17:38
Eigentlich stimme ich dir voll und ganz zu, dennoch war er für mich relativ viel zu kurz geraten! Der Anfang fing ganz gut Spannend an, hat auch sehr mein Interese geweckt, aber er wahr für mich ein bisschen zu wackelig. :) Die REC Kammera müsste nicht den ganzen Film laufen. Aber trotzdem ein ganz ungewöhnlicher Film.
i.c.wiener
08.11.2008 17:27 Uhr - Letzte Änderung: 08.11.2008 um 17:29
Kommentar kann SPOILER enthalten
Mir hat die Wackelkammera eigentlich ganz gut gefallen, da sie dem Film bis zu einem gewissen Grade Authentizität verliehen hat; was er ja auch damit bezwecken will. Dadurch kam eine "Gozilla in Ego-Perspektive"-Stimmung auf.
Diese Schiene zieht Cloverfield auch konsequent bis zum Schluss durch - was für mich dann im letzten Drittel aber auch zum Problem wurde: wenn der Hobby-"Kammeramann" nämlich immer noch weiterfilmt, obwohl ein paar Meter neben ihm ein zig-tausend Tonnen schweres Ungetüm die Strassen New Yorks verwüstet, dann kommt die besagte bis dahin gut rüber gebrachte Authentizität nur noch lächerlich rüber.
Alles in allem ein spannender Film, der gut zu unterhalten weiß, aber aufgrund oben genannter Schwächen gute 7 Punkte verdient.
-> den jetzt schon ein paar Mal mit Cloverfield verglichenen [REC] würde ich daher definitiv vorziehen
Chili
07.11.2008 21:35 Uhr / Wertung: 9
die idee war aus der ego-perspektive eine gruppe auf der flucht von ausserirdischen riesenwesen zu begleiten. @ lotterbast
klar wackelt die Cam, verstehe in diesem punkt deine kritik nicht.
ich fands spannend und effekte absolut okay. [REC] finde ich aber spannender. 7 Punkte !
Lotterbast
09.10.2008 17:25 Uhr - Letzte Änderung: 09.10.2008 um 17:27
Leider habe ich mir den Film doch noch angetan. Der richtige Film für Epileptiker. Grausig wackelige Kameraführung ala Homevideo. Das meiste im Halbdunkel. Dadurch total langweilig. Vielleicht ist der Film ja gut gedacht gewesen. Aber durch diese Umsetzung wurde das Thema komplett versaut.

Schrott = 0 Punkte.
Frank
07.09.2008 18:20 Uhr
Ich konnte mich mit dem Film überhaupt nicht anfreunden. Nervige Kameraführung, ist wohl jetzt in und cool, nervige wild umherrennende Teenies, die unter größter Gefahr die Kamera retten wollen. Man kann sich mit keinem der Charaktere identifizieren ,was die Story einfach nur langweilig macht. Philosopie sehe ich hier überhaupt nicht, es wurde einfach eine Liebesgeschichte in einen Horrorfilm verpackt. gähn...
Colonel
13.08.2008 18:18 Uhr / Wertung: 8
Da fand ich es eher dümmer, dass einer seine verpatzte Liebe retten will und alle ziehen mit. In solchen Situation glaube ich, ist sich jeder selbst der Nächste und riskiert nicht sein Leben. Aber sonst hätte der Film wahrscheinlich zu wenig Stoff gehabt und so ne tragische Liebesgeschichte bringt noch mal etwas pep rein. Aber sei's drum. Auch nach erneuter Sichtung im heimischen Kino hält Cloverfield stand und bewahrt seine unheimlich gute Atmosphäre. Auch die Wackelkamera nervt nicht so extrem wie auf der Großleinwand, trotzdem noch störend. Und jetzt wo man die Möglichkeit hat den Film anzuhalten, vor und zurück zuspulen, konnte ich sogar den Ursprung des Monsters in der letzten Szene erkennen. :-)
clockmann
12.08.2008 22:51 Uhr
Cloverfield wäre meiner Meinung nach ein echter Hammer, wenn da nicht wieder dieses ewig verduselte amerikanisieren in den Filmen wär... von der Grundidee und der Machart: perfekt! aber von der story muss man wieder einige abstriche machen... warum können die Hauptcharaktere nicht einfach mal nicht alleine losrennen um in total ausweglose Situationen zu geraten??? - warum können sie nicht einfach mal auf die rettungskräfte hören? und warum is der Typ mit der Handycam unfähig die mal abzustellen um seinen "besten Freunden" zu helfen, so dumm kann doch echt niemand sein??? aber wenn man darüber hinwegssjieht, hat der Film dennoch eine sehr gute Wirkung, und verdient meiner meinung das Gesamturteil "gut"!
lgrimal
19.05.2008 01:18 Uhr - Letzte Änderung: 19.05.2008 um 01:52
@ZordanBodiac
Ich habe Dir alle Elementen des Films aufgelistet, die für mich typisch für Programmfilme sind. Möglicherweise ist meine Übersetzung vom Französischen "Cinéma Indépendant" auch falsch, nur ich kenne im Deutschen kein besseres Wort. Cinéma Indépendant heisst bei uns ein Film mit einem intelligenter Skript und eine unkonventionelle Umsetzung, also ein Kino, das sich nicht an den traditionellen Produktionsschemata hält. Zum Beispiel würde "Face-Off" von John Woo in diese Kategorie fallen, obwohl der Film massentauglich ist.

Für mich war der Schwerpunkt des Films absolut nicht der Monsterhatz, sondern die Liebegeschichte, wie das Ende auch bestätigt. Der Monster war nur ein Vorwand und symbolisiert, die Barrieren die man sich selber errichtet hat, das was uns vom anderen trennt. In der Psychoanalyse entsprechen solche Träumen, in denen man vor etwas fliehen muss (es können auch Erdbeben, Steine die aus dem Himmel fallen oder Kriegszustände sein) eine Darstellung der eigenen Flucht vor schwieriegen Entscheidungen im Leben. Die Welt vom Hauptcharakter wurde wackelig, und er muss wieder Fuss fassen. Interessanterweise hat der Cloverfield-Writer auch an der Serie "Lost" geschrieben. Dort gibt es zwar Monstern auch, doch kämpfen die Hauptcharaktern in der Serie mit sich selbst am meisten. Die Insel und das Mysteriöse spiegeln die innereren Konflikten der Charakter wider. Gäbe es als Hauptstoff nur eine Monsterhaft, würde die Serie keinen Sonderwert schöpfen. Badrobot ist eine junges Produktionsunternehmen mit interessanten Ansätzen und die mehrfach bewiesen hat, dass Science Fiction filmtechnisch auch intelligent gestaltet werden kann. Für mich ist der Crossover zwischen intelligentem Kino und Massentauglichkeit sehrerfrischend. Ich liebe es, wenn kluge Kino-Macher die Massen ein Hollywood-Genre entwenden, denn ich habe es gerne, wenn intelligentes Kino den Massen gebracht wird. Auch wenn dabei getrickst wird. Und ich habe es gerne wenn Produktionsunternehmen Risiken eingehen, gerade was die Massentauglichkeit eingeht. Es entspricht dem Ideal des Cinéma Indépendant, nähmlich die Ablehnung des Markt-Diktats. Hier möchte ich Hulk nennen, für mich eine der faszinierendste Verfilmung eines Marvel-Comics. Der Film wrde als Film für die Massen vermarktet, doch war dieser bei weitem nicht für jeden zu geniessen.
dynAdZ
18.05.2008 14:11 Uhr
@Lotterbast
Die Protagonisten "filmen" den Film ja mit einer Handkamera, von daher ist alles ziemlich wackelig.
Lotterbast
18.05.2008 13:31 Uhr
Ich habe bisher nur den Trailer gesehen. Sah zwar ganz interessant aus, aber die wackelige Kameraführung macht mich irre. Ist der Film auch so wackelig gefilmt? Dann schaue ich mir den Film nicht an.
TheRinglord1892
13.05.2008 19:07 Uhr / Wertung: 6 - Letzte Änderung: 13.05.2008 um 19:09
@ Igrimal. Erstmal muss ich ZordanBodiak voll zustimmen und nochmals wiederholen dass ich durchaus auf ruhiges Programmkino stehe (spontan würde ich dir die Filme von Takeshi Kitano sehr ans Herz legen, allen voran Kikujiro und Dolls, sowie den erst kürzlich gesehenen Station Agent).
Um deine Frage zu beantworten: I am legend hatte ja nicht wirklich einen ruhigen Einstieg, zu Beginn konnte mir der Film auch noch gut gefallen, war dann einfach storytechnisch zu banal um wirklich zu begeistern. Einen genaueren Kommentar von mir findest du direkt beim Filmeintrag ;-).
Ich finde wir müssen hier nicht noch ewig versuchen uns gegenseitig zu überzeugen und Gründe für Gefallen bzw. Nicht-Gefallen zu suchen. Es ist nun mal einfach so dass dem einen ein Film gut gefällt und dem anderen wieder weniger gut, selbst wenn man sich möglicherweise vom Filmgeschmack sonst einig ist.
ZordanBodiak
13.05.2008 19:04 Uhr / Wertung: 8
@Igrimal: Ich weiß ja nicht, in welche Programmkinos Du gehst, aber in den mir bekannten und besuchten würde "Cloverfield" trotz "ruhiger Einleitung" nicht übermäßig erfolgreich sein. Denn hierauf liegt nicht annähernd der Schwerpunkt des Filmes - vielmehr geht's nur darum eine Monsterhatz auf möglichst reale Weise zu inszenieren. Dass hier sicherlich nicht nach dem klassischen Hollywoodschema vorgegangen wurde, soll nicht bestritten werden. Deswegen "Cloverfield" aber gleich als Programmkinokost zu qualifizieren geht wohl ein paar Schritte zu weit. Vielmehr ist dies nur eine neue Herangehensweise an das übliche Thema - um so überhaupt im Vergleich zu den anderen Produktionen noch punkten zu können...
lgrimal
13.05.2008 18:45 Uhr - Letzte Änderung: 13.05.2008 um 18:48
Ja, dann ist es wie ich eben vorher meinte. Man muss auf den Genre "ruhiger Programm-Film" stehen. Rec fand ich weniger interessant, da die Charakterentwicklung verglichen mit Cloverfield zeimlich flach und unspektakulär war. Abgesehen von der Wackelkamera kann man beide Filme überhaupt aber nicht wirklich vergleichen. Cloverfield ist auf einem ganz anderen Niveau, alleine was die Regie-Arbeit angeht. Cloverfield bekommt hier allerdings eine insgesamt bessere bewertung als rec. Wie fandest du I am a Legend. Dort war der Anfang auch ziemlich ruhig (für viele eben zu ruhig).
TheRinglord1892
13.05.2008 06:46 Uhr / Wertung: 6 - Letzte Änderung: 13.05.2008 um 06:47
@Igrimal Ein Film sollte, und kann meiner Meinung nach auch, unabhängig von Erwartungen und Vorwissen gut sein. Ich habe oft genug hohe Erwartungen (zuletzt Iron Man, oder auch My Blueberry Nights) oder kenne (im Fall von Remakes) Originalfilme oder Romanvorlagen (z.B. Herr der Ringe, Harry Potter) und werde da auch nicht enttäuscht...
Wie dem auch sei, ich konnte halt mit Cloverfield nicht so viel anfangen, die Geschmäcker sind eben verschieden, wobei die von der Machart ähnlichen [REC] und Diary of the Dead mir gut gefallen haben... Bei Cloverfield hat mans halt etwas verbockt.
lgrimal
13.05.2008 04:00 Uhr
@TheRingLord

Bei Dir ist dass Problem, dass du eine Vorahnung und vielleicht gewisse Erwartungen hattest. Bei mir war das nicht der Fall und ich nahm diese 20 Minuten dankend an.
lgrimal
13.05.2008 03:35 Uhr - Letzte Änderung: 13.05.2008 um 04:17
@El camel
Wie ich schon sagte, rekrutiert der Film Zuschauer auch aus anderen Gruppen (zB Horror-Fans und Aktion-Film-Liebhaber). Dadurch wird die Zielgruppe breiter. Mein Punkt war lediglich, dass der Film nicht primär für diese Gruppen geschaffen wurde. Der Skript ist vom Aufbau her sehr an einem Programmkinofilm angelehnt. Ich denke es war den Produzenten schon bewusst, dass die ersten 20 Minuten andere Zielgruppen weniger ansprechen würden.
Auch die Machart hat viele Aspekten eines Programmfilms: Kaum musikalische Untermalung, Handkamera (existierte im Programmkino lange bevor Blairwitchproject gedreht wurde), Dokumentar-Stil, kluge Skriptentwicklung, Liebe als zentrales Thema, Kurzfilm-Erzählweise, biographische Ansätze, und vor allem, die Alltäglichkeit der Geschichte im ersten Teil des Films (die man sonst keinem Hollywood-Film-Zuschauer antut, sondern als feine Kost für ein analytisches Programmkinopublikum reserviert).
El Camel
06.05.2008 13:18 Uhr
Kerngruppe Programmkino? Sicher, sicher...
TheRinglord1892
06.05.2008 13:07 Uhr / Wertung: 6
@Igrimal. Auch wenn du es bestimmt nicht so meinst fühle ich mich durch deine Argumentation leicht angegriffen und in die "hirnlose-action-liebhaber-standard-kinogucker"-schublade gesteckt. Dazu gehöre ich definitiv nicht.
lgrimal
06.05.2008 06:33 Uhr - Letzte Änderung: 06.05.2008 um 06:37
@TheRingLord1982 - Ich finde genau diese 20 minuten sind die bedeutsamsten im Film. Denn der Zweck hier ist Irreführung des Zuschauers. Er soll sich auf eine ruhige Sozialstudie einstellen, um in den Folgeszenen richtig schockiert zu werden.

Ich ging in den Film ohne Vorahnung. Genau das ist eben erschreckend. Das unerwartete. Ohne diese ruhige Einführung hätte der Film bei weitem nicht so gut funktioniert. In der Originalfassung was das Schauspielen sehr gut. Ich denke der Film wird die Leute ein wenig enttäuschen die auf reine Action stehen, besonders wenn sie in den Film mit einer Vorahnung gehen. Andere wie ich, die sich auch gerne Programmfilme anschauen, werden sich zu Hause fühlen. Durch den Horror-Teil rekrutiert der Film eindeutig Fans aus anderen Kreisen, doch die Kern-Zielgruppe für diesen Film besteht aus Programmkinofanatiker...
lgrimal
06.05.2008 06:11 Uhr
Ich finde es lustig, dass hier so viele mit der Wackelkamera ein Problem hatten. War das bei Euch wirklich so? Was ist los mit Euch Leuten?Ihr Solltet mal Yoga anfangen, dann seht Ihr wie schräge Blickwinkel wirklich aussehen. Für mich war die Immersion in den Film absolut problemlos zu bewältigen. Und wenn man einmal mit den Bildern synchronisiert hat, ist der Film einfach nur ein Meisterwerk. Besonders die Genre-Mischung (Horror, Soziologische Studie, Romance) fand ich sehr innovativ. Für einmal gibt es in einem Horror-Film eine sorgfältige Charakterentwicklung sowie Hauptfiguren mit einem psychologisch nachvollziehbaren Verhalten. Der Film ist ein Juwel.
samy_de_lux
26.02.2008 16:23 Uhr / Wertung: 2
ich versteh nich wieso der film hier so gut berwertet wurde, das kann man doch niemand antun ...

absolut nich zu empfelen es sein man steht da drauf wenn die gesamte zeit das bild wackelt
DangerMike1975
15.02.2008 11:21 Uhr
also ich weiß nicht so recht, was ich schreiben soll. ich fand den film allenfalls durchschnittlich. die handkamera hatte für mich nur selten den effekt, den ich mir von ihr versprochen hatte.
ein godzilla film, nur eben mit handkamera, nicht mehr und nicht weniger.
ich hab jedenfalls viel mehr erwartet.
Hiccups
05.02.2008 19:49 Uhr
Ich denke, wer auf Handkameras steht und niemals unter "Motion Sickness" leidet und nie gelitten hat, für den ist dieser Film genau der Richtige. Meine persönliche Wertung hat die Handkamera leider dermaßen in die Tiefe gerissen. Mir war echt nach 45 Min. so dermaßen schlecht von dem extremen Gewackel, das tatsächlich Blair Witch Projekt locker übersteigt. Die Story ist wirklich gut und auch wie der Zuschauer an diese heran geführt wird. Wie gesagt ist für mich das größte Manko das extreme Gewackel. Da schau ich lieber Twenty Four, bei dem auch Spannung durch das (leichte!) Gewackel auf kommt als, daß mir irgendwann so schlecht wird. Von mir gibt es 2 von 10 Punkten.
Sserpyc
05.02.2008 01:52 Uhr
Also mir ist selten das Schicksal der Hauptakteure so egal gewesen wie bei Cloverfield. Warum? Trotz einer übermäßig langen Einführung hatten die Charaktere kaum Tiefe und von der schauspielerischen Leistung her hat sich auch keiner ein Bein ausgerissen. Auch mit der Handkamera-Optik konnt ich nicht viel anfangen. Ich war froh wenn ich mal einen unverwackelten Blick auf die Szenerie werfen konnte.Auf der Haben-Seite des Films stehen ganz klar das ungewöhnliche Konzept, womit die Macher natürlich auch ein Risiko eingegangen sind. Das "Mitten-Drin"-Gefühl ist schon nicht schlecht gewesen, auch wenn man ab und zu Maus und Tastatur vermisst hat ;). Auch dass es keine Helden in dem Film gibt fand ich mal interessant. Von den Kulissen und den Tricks her war alles auf einem hohen Niveau, da konnte man nicht meckern.Insgesamt fand ich ihn zu kurz und leider hat er meiner Meinung nach nur weniger "Nochmal-Anschauen"-Wert. Und die ungewöhnliche Präsentation kann dann doch nicht darüber hinwegtäuschen dass es im Grunde dann doch eine ziemliche Standard-Story ist. Wie als wenn jemand einem Statisten von Godzilla ne Handkamera gegeben hätte.
ZordanBodiak
04.02.2008 14:20 Uhr / Wertung: 8
Ja, die Marketingkampagne ist wirklich herausragend.
SPOILER:
Und das Genialste: Sie haben alle das letzte Mal am 18. 01. 2008 in Ihr myspace-Profil geguckt - denn an diesem Abend sind sie ja das erste Mal offiziell im amerikanischen Kino gestorben. Das spricht dann natürlich auch dafür, dass Lily nicht mit dem Hubschrauber dem Tod entfliehen konnte...
KeyzerSoze
04.02.2008 12:51 Uhr / Wertung: 8
PS: Das Marketing ist wirklich wow, so haben die Charaktere (nicht die Darsteller) beispielsweise sogar ihre eigenen Myspace Seiten, wie hier am Beispiel vom Rob. Das restliche Cast ist unter seinen Freunden zu finden:



http://www.myspace.com/robbyhawkins

KeyzerSoze
04.02.2008 12:45 Uhr / Wertung: 8
Trotz des großen Hypes hab ich mir nicht so viel vom Blair Witch Godzilla erwartet, da mich Blair Witch Project seinerzeit überhaupt nicht mireißen konnte. Hier sieht es jedoch ganz anders aus und ich würde den Film wohl eher mit Signs vergleichen, denn auch hier sieht man eine Katastrophe aus Sicht einer kleinen Gruppe, während der Angriff eigentlich zur Nebensache wird. Das Ganze wird gut eingefangen, dazu ein tolles Monster, die Kameraführung ist zu keinem Zeitpunkt so schlimm wie befürchtet und die Effekte sind meiner Meinung nach eine Klasse für sich, da diese in der Handkameraoptik derart real wirken, dass andere Vertrete wie Bays lustige Roboter mehr als nur blass dagegen aussehen. Dazu gibts noch ein paar nette Ideen (ich sag nur die beiden Wolkenkratzer) und ein meiner Meinung nach überzeugendes Ende. Und da es hier von der ersten Minute an richtig zur Sache geht kommt auch nie langeweile auf, so dass ich sagen muss, dass Cloverfield endlich mal einer der wenigen Filme ist, die dem Hype im Vorfeld durchaus gerecht werden.
ZordanBodiak
04.02.2008 10:10 Uhr / Wertung: 8
@Ringlord: Die Proportionen des Kopfs der Freiheitsstatue sollen wohl richtig gewählt sein. Wirkte auf mich allerdings auch ein bisschen klein - immerhin stand doch die Ghostbusters ziemlich gemütlich darin rum...
TheRinglord1892
03.02.2008 23:56 Uhr / Wertung: 6
Ich sags gleich ohne große Umschweife: Cloverfield ist eine herbe Enttäuschung. Nach den genialen Trailern und dem gewaltigen Hype hatte ich wirklich deutlich mehr erwartet. Dabei gab es doch so einige Sachen die mir gefallen haben. Natürlich verdient es Anerkennung den ganzen Film mit Handkamera im Doku-Stil zu drehen und dann solche Effekte einzubauen. Auch die Story kann man als innovativ bezeichnen, ein Monsterfilm der mal ganz ohne Regierungbehörden, Wissenschaftler und sonstige Heldenfiguren auskommt, das hat schon was. Genauso das Ende, das einfach wunderbar passt. Aber leider gibts dann auch die negativen Seiten. Der Film hält sich zu Beginn viel zu lange auf, auch wenn man die Charaktere und deren Beziehungen natürlich irgendwie darstellen muss, 20 Minuten sind da zu lang, vor allem in diesem Fall zu langweilig, besonders wenn man bedenkt dass ca. 50 Minuten später bereits der Abspann beginnt. Ich will ja gar nicht mit Realismus anfangen, aber der Kopf der Freiheitsstatue ist meine ich doch deutlich größer (ist der nicht sogar begehbar?). Das aber nur ein kleiner Kritikpunkt, das Monster ist ein viel gewaltigerer. Oder eben auch nicht. Denn das Monster ist viel zu klein! Wie soll das denn ein Hochhaus umschmeißen? Desweiteren ist es viel zu simpel im Design, genauso wie der Rest der diversen anderen Viecher im Film auch. Vielleicht sinds ja auch mehrere und das ganz große hat man gar nicht so richtig gesehen? Letztlich ist das auch egal, denn was, zumindest für mich, dem Film das Genick bricht ist genau das, was ihn eigentlich so großartig machen sollte: die Inszenierung bzw. genauer gesagt die Kamera. Ich kann mir alle mögliche Horrorfilme und kranke Scheiße antun, aber Cloverfield ist wirklich der erste Film bei dem mir echt übel wurde (und da war ich nicht der einzige im Saal). Wackelkamera ohne Ende, dass es bald schon nicht mehr realistisch ist, dass der Mann es wirklich NIE hinbekommt das Ding gerade zu halten, nichtmal in ruhigeren Szenen. Da freut man sich geradezu wenn sie mal runterfällt und so eine Verschnaufpause gönnt. Später kommt dann auch noch Geblitze als schöne Steigerung hinzu. Fantastisch! Bei sowas lässt der Spass leider einfach zu sehr nach und man klammert sich dann daran dass er ja nicht so lange geht. Da kann ich den Film einfach nicht als gut bewerten und muss einem meiner Vorredner zustimmen: Cloverfield darf nicht länger sein, denn sonst hätte manch einer den Saal vor Wackelkameraübelkeit verlassen müssen.
Auch wenn mir in diesem Punkt, neben den vielen zuvor genannten, viele (oder die meisten) widersprechen werden: The Host ist eindeutig der deutlich bessere Monsterfilm.
ZordanBodiak
03.02.2008 21:39 Uhr / Wertung: 8
J.J. Abrams. Mit diesem Namen kann man mittlerweile für interessant ausgetüftelte Konzepte werben. Und das genau wurde im vergangenen Sommer gemacht. Ein wackliger Trailer wurde vor den "Transformers" gezeigt: Der Kopf der Freiheitsstatue wird durch New York katapultiert. Wer oder was ist für diese Katastrophe verantwortlich? Im Internet wurden die wildesten Theorien zusammengebastelt - und nun konnte endlich das finale Ergebnis begutachtet werden. Und das ist äußerst zufriedenstellend, denn "Cloverfield" ist eine wahre Frischzellenkur für das Genre des Monsterkinos. Man begleitet eine Gruppe junger Menschen, die mit ihrer Homevideokamera eigentlich nur die Abschiedsparty für ihren Freund filmen wollten - doch dann beginnt das Chaos. Der Boden bebt, der Strom fällt aus und irgendwas Gigantisches scheint durch die Straßen Manhattans zu wandeln und eine Spur der Verwüstung hinter sich herzuziehen...

Bei der folgenden Hatz durch die Häuserschluchten erweist sich die Herangehensweise des Regisseurs Matt Reeves als wahrer Glücksgriff. Die unruhige Kameraführung verleiht dem Zuschauer das Gefühl als sei er mitten im Geschehen - je hektischer es wird, desto mehr kann er die Panik der Figuren spüren. Sicherlich führt dies auch dazu, dass man nie einen ruhigen Blick auf das Meeresmonster werfen kann und es kann durchaus auch vorkommen, dass einem das Gewackel auf den Magen schlägt - intensiver kann man aber eine Monsterattacke wohl nicht inszenieren. Aus der Egoperspektiv gefilmt und nicht durch eine Score verfälscht wird das Geschehen gezeigt - sozusagen mittendrin statt nur dabei.

Sicherlich muss man innerhalb der vierundsiebzigminütigen Nettospielzeit bemerken, dass die Figurenzeichnung nicht übermäßig ausgeprägt ist. Über diese Drehbuchmängel kann man aufgrund der innovativen Inszenierung zweifelsohne hinwegsehen. Denn unter dem Strich will "Cloverfield" eigentlich nur ein Unterhaltungsfilm sein, der visuell neue Pfade beschreitet. Und auf dieser Ebene funktioniert der von Abrams produzierte Streifen richtig gut...
Colonel
02.02.2008 13:04 Uhr / Wertung: 8
Cloverfield ist auf jeden Fall etwas Anderes, etwas Neues. So in der Art gab es sowas bisher nur bei Blair Witch, allerdings hat man hier ein etwas anderes Qualitätsniveau. Und vorerst war ich auch etwas enttäuscht als ich die Gesamtspiellänge von 85 Minuten las. Vorerst...denn nach den ungefähr 75 Filmminuten war ich froh, das er zu ende war. Nicht weil der Film schlecht ist, auf gar keinen Fall, aber diese Handkamera über 75 Minuten Filmlänge auf einer großen Kinoleinwand ist anstrengender, als sich das Urlaubsvideo von Freunden anzuschauen. Teilweise war ich während des Films echt genervt und schon verärgert, weil die Story und die Idee echt Top sind. Aber im Nachhinein ist Cloverfield ein guter Film, der durch diese Kameraführung wahnsinnig an Authenzität gewinnt und die Spannung in manchen Szenen auf den Höhepunkt treibt. Besonders gelungen auch hierbei, mit den Möglichkeiten dieser Methode zu spielen und wie schon erwähnt alte Szenen auf dem Videoband einzubauen usw, die noch etwas zur Story beitragen und die Charaktere näher bringen, die ich teilweise aber doch etwas nervig vom Verhalten fand. Das Ende ist auch sehr gut gewählt.
Matzematiker
02.02.2008 12:56 Uhr
@ Shunji: Danke! Hatte schon die Befürchtung, dass meine Freundin und ich die einzigen sind, die das so gesehen haben... Exakt die Punkte, die du angesprochen hast, waren für uns auch besonders störend. Ich kann nicht sagen, wann ich das letzte Mal einen Film gesehen habe, der spannend sein sollte, mich aber so kaltgelassen hat...
Shunji
02.02.2008 11:35 Uhr
An der Machart (verwackelte Bilder einer Handkamera) als solches hab ich nichts auszusetzen, aber der Film hat in meinen Augen doch ein paar unverzeihliche Schwächen: schwache Story, schlechte Darsteller, zu viel Zeit verschwendet auf FX, die man bei dem Gewackel eh kaum würdigen kann. Aus diesen Gründen gab es für mich auch keine Möglichkeit sich mit den Figuren zu identifizieren und mit ihnen mitzuleiden...
leichte SPOILER:

Ich will es mal anders formulieren:
Nach ca 10min im Film fing ich mir schon an zu wünschen, dass alle diese kreischenden, plappernden, weinerlichen Idioten möglichst schnell verspeist werden. Ziemlich am Ende des Filmes (es waren nur noch drei übrig) kannte ich noch immer nicht ihre Namen und hätte auch nicht mit Sicherheit sagen können, welches der Mädchen sich am Schluss im Central Park wiederfindet.
El Camel
01.02.2008 14:37 Uhr
@Mountie: SPOILER: In dem unten geposteten Forum wurde die auf ein Interview gestützte Vermutung geäußert dass es in Satellit gewesen sei, der das Monster quasi geweckt hätte.SPOILERENDE

Ich fand den Film im höchsten Maße unterhaltsam grade weil er wie Mountie schon bemerkte herrlich authentisch rüberkommt. Und da ich sowieso ein Fan von BWP war kommt der Film bei mir auch sehr gut weg. Allerdings hoffe ich dass es kein Sequel gibt, da man das originelle sowieso nicht kopieren kann.
mountie
01.02.2008 14:27 Uhr
@ Spangenberg SPOILERALARM!! Falls du es nicht schon anderweitig erfahren hast: In der letzten Einstellung auf Coney Island sieht man etwas Großes in weiter Entfernung in den Ozean stürzen... Vielleicht das Monster?? SPOILER ENDE
mountie
01.02.2008 14:25 Uhr
Ich bin leider kein großer Fan von Handkamera-Filmen. Das hat mich damals bei Blair Witch schon sehr gestört, und auch diesmal tat es dem Film mehr schlechtes als alles andere für mich. Aber ich muß dem Film seine eigensinnige Machart eben auch zugestehen. Wie sonst sollte ein solcher Streifen funktionieren, und wie sonst sollte man aus dem Monstereinerlei herausstechen? Abrams hat mit Cloverfield eben mal eine andere Variante gewählt, die vielleicht die Monster-Film-Fanatiker nicht ganz zufrieden stellen wird, aber dafür die Liebhaber von authentischerem Kino für sich gewinnen könnte. Persönlich kann ich mich aber nicht über die Bourne-Wackel-Kamera beschweren und dann Cloverfield dafür in den Himmel loben. Ergo: Gleiche Punktzahl wie Blair Witch plus einem Punkt Innovationsbonus für das Szenario. Mehr kann ich nicht für die von mir verhasste Handkamera vergeben...
HUND
31.01.2008 22:57 Uhr
Also ich denke die Beschreibung "heftig" triffts. Der Anfang is erstmal langweilg, man fragt sich was das soll und denkt sich "langweilig" aber genau in dem Moment passiert es, die Erde bebt, Stromausfall usw. ab dann wird die Kameraführung einfach nurnoch hektisch, aber genau das isses was dem ganzen die Krone aufsetzt. Ab da ist es non-stop-Action, so habe ich lange nichmehr mitgefiebert.

Da das ende fast eigendlich offen ist, weil man nicht genau erfährt was passiert könnte ich mir auch eine Fortsetzung vorstellen, die im Prinziep die gleiche Story zeigt, aber aus anderer Sicht (z.B. einer von der Army), das wäre zumidnest mal was neues.

Definitiv der beste "Monster-Alien-Irgendwas-Film" den es gibt.
Joey 4ever
31.01.2008 21:23 Uhr
messina
29.01.2008 21:48 Uhr / Wertung: 8
Eventueller Spoiler … nee, eigentlich nichts, was hier nicht schon geschrieben steht.

oha

zuerst einmal @spangenberg - nein, ich habe nichts gesehen. Ich war wahrscheinlich viel zu sehr damit beschäftigt von dem Trip wieder runter zu kommen. Ich habe mich jedem Bericht und Kommentar verwehrt, habe komischerweise auch keinen Trailer gesehen und bin somit völlig unbelastet in diesen Film gegangen. Bis auf Wackelkamera und irgendetwas sehr großes wusste ich nichts. Im Nachhinein hätte ich gerne von der letzten Szene gewusst, zu der Zeit Deines Kommentares habe ich mich aber im Kinosessel ganz klein gemacht und meine Jacke in den Arm genommen.

Ich bin bekennender Fan der Wackelkamera, weil das in meinen Augen mehr Authentizität hat. Hier wird die Kamera so konsequent durchgezogen, dass sogar mir mulmig, um nicht zu sagen schlecht wurde. Imho würde der Film ohne diese Kameraführung wohl nicht funktionieren. Des weiteren mag ich diese Dinger ohne Anfang (in diesem Fall Herkunft) und Ende. Da wir meistens von irgendwelchen Pseudoerklärungen enttäuscht werden, überlassen wir das ganze doch einfach unserer Phantasie. Ich weiß nicht ob es an der, vielleicht Leichtbauweise des Pathé Arena liegt, aber der Sound hat den Saal beben und vibrieren lassen, wie ich es vorher noch nicht erlebt habe. Das hat natürlich auch nicht unbedingt zum Wohlbefinden beigetragen. Und das Einsetzen der Musik zum Abspann fand ich auch allerhand. Musik, auch fehlende Musik ist ein Werkzeug. Einziger kleiner Kritikpunkt ... ich habe beim Lesen des niederländischen Untertitels mehr verstanden wie vom Originalton und das will bei meinen derzeitigen Niederländisch-Kenntnissen schon was heißen :-) Alles in allem ein gelungener Gruselabend der mich mit einem komischen Gefühl im Bauch durch die Bürohausschluchten von A'dam hat wandern lassen.

Spangenberg
29.01.2008 18:14 Uhr
Konsequent anders

Lange Zeit war CLOVERFIELD das wahrscheinlich bestgehütete Kinogeheimnis – bis vor kurzem trug der Film noch nicht einmal einen Namen. Kinofans in der ganzen Welt spekulierten leidenschaftlich im World Wide Web, was Mastermind J. J. Abrams (der Mann hinter TV-Serien-Erfolgen wie LOST oder ALIAS – DIE AGENTIN) hier ausgetüftelt haben mag.

Was Abrams abgeliefert hat, darf man getrost als „anders“ bezeichnen. Konsequent erzählt er die Geschichte einer kleinen Gruppe und ihrem Flucht- und Befreiungsversuch aus Manhattan im Videotagebuch-Stil. Dabei verzichtet er bewusst bis zum Ende auf den Einsatz einer „richtigen“ Kamera. Diese Wackelkamera ist zwar durchaus gewöhnungsbedürftig, aber dafür muss der Zuschauer nur etwa 75 Minuten vom Anfang des Filmes bis zum Beginn des Abspanns „durchhalten“. Mitunter entstehen amüsante Situationen, wenn kurzzeitige Aufnahmen zu sehen sind, die sich vorher auf dem bereits benutzten Videoband befunden haben.

Auch nach dem Filmstart in den USA nehmen die Spekulationen bezüglich der Herkunft des Monsters nicht ab. Zwar wird im Film dazu nichts gesagt, doch der Regisseur Matt Reeves ließ verlauten, dass es in der letzten Szene etwas zu sehen geben soll: In glücklichen Tagen vor dem Angriff des Monsters befinden sich Rob und Beth auf Coney Island. Gegenüber scifi.com sagte Reeves „Gibt es dort eine Kreatur zu sehen? Ich sage Ihnen, irgendetwas geht auf jeden Fall in dieser Szene vor sich. Sie müssen sich diese Szene nur ganz genau ansehen – egal ob es eine Kreatur ist oder etwas anderes...“ Dann fügt er noch hinzu: „Die Sache ist nur, dass fast niemand diese Szene wahrnimmt. Aber wenn Sie diese Szene erst einmal gesehen haben – und das Ding darin – dann werden Sie nicht aufhören, es zu sehen!“

Habt irgendwer etwas gesehen? Sachdienliche Hinweise werden hier jederzeit entgegen genommen.
godlike
22.01.2008 11:17 Uhr
Hier ist es also: das amerikanische Monster....
Ich muss sagen: Hut ab! In der Form hab ich sowas noch nie gesehen. Der Film erfindet das Genre zwar nicht neu, aber er zeigt neue Möglichkeiten. Von der Sorte Film möchte ich gern mehr sehen :-) (und bei dem aktuellen Erfolg von Cloverfield ist das sicher nur eine Frage der Zeit). Ich schließ mich zwar an - die Handkamera nervt irgendwann (Blair Witch lässt grüßen) aber viel schlimmer wäre ein Wechsel der Kameraführung gewesen. So ist man wenigstens konsequent. Und da der Film extrem kurz ist hält man es aus.
Also unbedingt anschauen!!! 10 Punkte ohne Abstriche.
delacroix
20.01.2008 04:00 Uhr / Wertung: 9
Also was soll ich sagen Wow!!! mir hat der Film gefallen, die Bilder, die Ideen, Wahnsinn!!! In der Form hat man sowas noch nicht im Kino gesehen. Ich will auch nicht zuviel verraten, das einzige was mir ein bisschen negativ ins Bild gefallen war, das man es ein bisschen mit der Handkamara uebertrieben hat, auch sind manche Einstellungen/Aufnahmen von dem Schauspieler der die meiste Zeit die Kamara gehabt hat nicht ganz logisch. Aber trotzdem nicht verpassen. 9/10
Dr. Zoidberg
19.01.2008 14:52 Uhr / Wertung: 9
Hab gestern im Kino vor "I Am Legend" einen neuen, mir bisher unbekannten Trailer gesehen mit einigen neuen Szenen, ich bin echt verdammt gespannt auf den Film. Denn der Trailer war wieder verdammt gut gemacht. Das Einzige wovor ich ein bisschen Angst hab, ist dass die Kamera evtl. etwas stark verwackelt werden könnte (Handkameras...).
Mir is hier übrigens grad noch ein Fehler aufgefallen. Oben steht, "J.J. Abrahams", der Kerl heisst mit Nachnamen aber nur Abrams ;)
saint
19.01.2008 11:12 Uhr
Ein Interwiev-Video zur Premiere von Cloverfield
http://www.comingsoon.net/news/movienews.php?id=41091
delacroix
17.01.2008 02:21 Uhr / Wertung: 9
So in 1 Stunden ist es soweit, dann gehts ins Kino Erstausstrahlung in Neuseeland bin mal gespannt...
blingblaow
14.12.2007 14:53 Uhr / Wertung: 7
@ saint: ich habe gelesen, dass das mit godzilla mehr oder weniger dementiert wurde...soweit ich weiß geht's um so ne art götter-himmelswesen-mischung...aber bei der gerüchteküche ist wohl alles möglich.
saint
14.12.2007 09:23 Uhr
So jetzt gibt es mal 5 minuten von Cloverfield unter http://www.comingsoon.net/news/movienews.php?id=40208
Ich bin mir sicher das es ein art Godzilla Film ist. Hoffentlich nicht die ganze Zeit mit diesen Handycam Aufnahmen. Ich bin auf jedenfall gespannt.
wonderwalt
04.12.2007 15:12 Uhr / Wertung: 9
Sieht ein wenig aus nach Blair-Witch-Ästhetik in einem War-of-the-Worlds-Szenario, aufgepeppt mit einer Brise 09/11-Paranoia. Spannend scheint es allemal zu werden und J.J. Abrams ist auch als Kino-Producer stets ein Kracher zuzutrauen und zu gönnen.
blingblaow
19.11.2007 22:24 Uhr / Wertung: 7
nice! sehr nett anzuschauen wie man nach und nach häpchen serviert bekommt...ich sehe schon die werbeleute machen ihre sache gut =)
Mr.Blond
19.11.2007 22:11 Uhr / Wertung: 8
TRAILERALARM!!!!!! Hier ganz neues Material zu Cloverfield. http://www.empireonline.com/news/story.asp?NID=21492
Mann oh Mann bin so gespannt den zu sehen.
saint
04.08.2007 11:48 Uhr
Ich hab hier einen Links zu einigen Set Videos. Recht Lustig anzusehen.
http://www.shocktillyoudrop.com/news/topnews.php?id=967
h03hn0r
27.07.2007 14:06 Uhr
so hab mal das offizielle poster geupt. Einfach geil das projekt
Mr.Blond
23.07.2007 14:23 Uhr / Wertung: 8
Hab den Trailer gesehen. UUUUUUHHHHHHH!!!!!! Sieht ganz so aus als bekäme Smokey die Lost-Wolke ihren eigenen Film. ;-)
blingblaow
22.07.2007 10:16 Uhr / Wertung: 7
hm habe mir den teaser noch ein paar mal angeschaut und muss den beiden letzten kommentaren zustimmen. eine erneute (die wievielt??? e ;-)) GODZILLA verfilmung erscheint auch ein wenig logischer als ein monster film mit einem roboter...und die grollenden ur-laute deuten auch in diese richtung.
spekulationen sind doch was schönes, jetzt bin ich um so mehr darauf gespannt was der film bringen wird.
Sebästschn
22.07.2007 09:19 Uhr
Sorry; muss natürlich heißen: wenn der Kopf der Freiheitsstatue durch die Gegend fliegt. Ist einfach zu früh am Morgen für mich.
Sebästschn
22.07.2007 08:17 Uhr
Also mir kommt vor allem das Geräusch bekannt vor, wenn dieses Teil auf den Kopf der Freiheitsstatue zufliegt. Das hab ich irgendwo schon genau so gehört.
Maddin
22.07.2007 00:09 Uhr
Das Geräusch im Teaser hört sich doch verdächtig nach Godzilla an, oder?
blingblaow
21.07.2007 18:57 Uhr / Wertung: 7
achso, mit meinem post wollte ich jetzt niemanden verunsichern etc. das mit dem roboter ist spekulation aber ich denke vieles deutet daraufhin, da der teaser in den USA direkt vor dem film "transformers" zum ersten mal gezeigt wurde und auch die bilder im film deuten darauf hin. hier ist der link zu der website domain die sich das produktionsstudio schon lange bevor etwas von dem film bekannt wurde gesichert hat: http://www.1-18-08.com/
blingblaow
21.07.2007 18:47 Uhr / Wertung: 7
hm, der teaser erinnert so ein bisschen an den anfang von "skycaptain and the world of tomrrow"
ich denke das man aus weiser voraussicht das monster beziehungsweise den roboter nicht gezeigt hat. das ganze erinnert auch ein wenig an "transformers". ich halte nicht sehr viel von filmen in denen roboter als monster eingesetzt werden...schwer zu sagen aber das sieht schon ein bisschen nach trash aus...das muss ja nicht unbedingt negativ sein wenn der film sich selbst dann nicht zu ernst nimmt...bin mal gespannt was daraus wird.
bhorny
21.07.2007 11:45 Uhr
Das ist jetzt schon einer der heißesten Filme 2008 :-) Da wird ne ganz brilliante Marketing-Kampagne auf uns zukommen... Die ist ja jetzt schon voll im Rollen.
TheRinglord1892
21.07.2007 10:15 Uhr / Wertung: 6
Sieht auf jeden Fall sehr sehr sehr interessant aus. Wobei natürlich immer ein kleines bisschen Skepsis bleibt wenn es um amerikanische Monsterfilme geht...
KeyzerSoze
21.07.2007 09:41 Uhr / Wertung: 8

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