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The Book of Eli (US 2010)


Genre      Drama / Action / Adventure / Western
Regie    Albert Hughes ... 
Allen Hughes ... 
Buch    Gary Whitta ... Originaldrehbuch
Ahtony Peckham ... Überarbeitung
Darsteller    Denzel Washington ... Eli
Gary Oldman ... Carnegie
Mila Kunis ... Solara
[noch 10 weitere Einträge]
 
Agent TheRinglord1892
 
Wertungen382
Durchschnitt
6.69 
     Meine Wertung



DVD-Erscheinungstermin:
26.08.2010

Start in den deutschen Kinos:
18.02.2010



19 Meinungen   [Ihre Meinung zu diesem Film]

blingblaow
04.02.2016 23:29 Uhr / Wertung: 8
Guter Endzeit Film der mit wenig Action Einlagen auskommt und dennoch nicht langweilt. Die Geschichte ist relativ überschaubar aber gut insofern man nicht atheistisch veranlagt ist. Hier wird zwar nicht viel mehr als an der Oberfläche gekratzt aber es reicht dem Film von der Tiefe her ausreichend um die Grundlage der Story zu schaffen. Die Darsteller passen alle sehr gut, Ray Stevenson sehe ich immer gerne in der groben Rolle und gegen Ende nich ein bekanntes Gesicht auf The Rock zu sehen war auch nett. Hat mir alles in allem gut gefallen!
Horatio
27.06.2011 18:27 Uhr / Wertung: 4 - Letzte Änderung: 27.06.2011 um 18:29
The Book Of Eli - Der Endzeitfilm mit Will Smith..., der wohl keine Zeit hatte und dann eben Denzel Washington einsprang, ist eine Niete. Man muss es leider so sagen. Die schöne Endzeitstimmung und guten Kulissen gehen in der doch sehr dämlichen Story leider unter. Einzig das Geheimnis des Buches mag noch zu gefallen.
Der Rest ist dämlichster Hickhack zum Aufbau von keiner herschenden Spannung. Ein Bibelvers hier, ein Messer im Bauch da. Alles wechselt sich mit einem doch sehr merkwürdigen Endzeitszenario ab.
Warum auf einmal alle Menschen dumm sind und nicht lesen können, die Leute auf einmal alle Erinnerungen an das Wort Religion über Bord gegeben haben oder Denzel eine Art Kampfmönch geworden ist. Alles wird schlicht mit dem Satz, dass irgendwer dachte, "dass das Buch der Grund für den Krieg gewesen sei" erklärt. Ja, warum denn nicht.
Die peinliche Rolle oder eher die peinlichen Dialoge von Gary Oldman, der das Buch als eine Art Waffe sieht passen wohl auch eher in Filme über die Inquisition, aber nicht in diesen Popcornbuster.
Das Ende ist dann auch noch mal so eine nette Idee, die ein weiteres Mal den Gong der GongShow zum ertönen gebracht hätte.
Fazit: Tja, wenn Mad Max den Koran nach einem Atomkrieg Richtung Osten tragen würde, dann hätten wir fast den gleichen Film. Klingt doch nach einer tollen Idee!
Thanatos
16.02.2011 23:04 Uhr / Wertung: 8 - Letzte Änderung: 16.02.2011 um 23:06
The Book of Eli hat es geschafft mich zu unterhalten. Der religiöse Grundton gemischt mit einem Endzeit-Flair wusste zu gefallen. Gefehlt hat mir die fast schon typische Erzählerstimme, die zu Beginn kurz die Ereignisse der Vergangenheit beleuchtet. Ich muss jedoch gestehen, dass dieses "nicht wissen" auch seinen Reiz hatte. Was mir allerdings nicht gefallen hat, waren die vielen Logiklöcher. Zudem wurde in diversen Szenen viel Potential verschenkt (Spoiler: Im Haus der Kannibalen). Die Inszenierung war, bis auf eine handvoll guter Actionszenen, sehr ruhig. Für meinen Geschmack aber absolut kein Nachteil. Als richtig böse empfand ich wiederrum die "Resident-Evil-Alice-Look-Alike" Schlussszene. Hat meiner Meinung nach so überhaupt nicht zum bisherigen Flair des Films gepasst und soll evtl. die Möglichkeit zu Teil 2 offen halten. Religiösen Fanatismus konnte ich in diesem Werk übrigens nicht erkennen. Das scheinen wohl nur diejenigen unter uns zu sehen, die ihren Atheismus gerne jedem auf die Nase binden, die es nicht interessiert.
Nunja, alles in allem ein Film der mal etwas anderen Art. Schöne Bilder, nette Story und gute Musik. Mir hats gut gefallen und deshalb gibts 8 Punkte.
asteronym
16.02.2011 09:25 Uhr
Wie bereits in den Kommentaren unten erwähnt ein Film mit vielen Unzulänglichkeiten, der zwischen qualitativ hochwertiger Produktion und religiösem Pathos seine Linie verliert - aber trotzdem nicht zu verachten ist.

Bewundernswert an "The Book Eli" ist
das überzeugende Produktionsdesign, die solide Kameraarbeit und die beeindruckende Tonspur. Auch der Wille zur Reduktion des Plots und das absolute Bekenntnis zur Linearität helfen dem Film zu leisen und interessanten, optisch gelungenen Passagen.

Auf der Gegenseite stehen Vereinseitigungstendenzen, v.a. durch die schlichte Überbetonung religiöser Thematiken und wahrlich eklatante Löcher im Plot, die zu Logikproblemen führen. Allerdings sollte dem Zuseher bis dahin schon aufgefallen sein, dass der Film nur marginal an der "realistischen" Ausgestaltung einer post-apokalyptischen Welt interessiert ist. Hier gilt klar: style over substance.

tBoE bewegt sich in einem Feld, in dem die genretypischen Erwartungshaltungen sehr hoch sind. So sind Irritationen der Zuseher vorprogrammiert - dennoch: gerade die Tatsache, dass nicht alle Erwartungen erfüllt werden und Manches, z.B. das Ende, schlicht als unpassend angesehen werden muss, führt dazu, dass der Film interessante Zwischentöne findet. Je nach Geschmack findet man hier also routiniert-bis lieblose Hollywoodmassenware oder eine interessante, bei weitem nicht perfekte, aber individuelle Interpretation des post-apokalypic-survival Genres.

Gäbe es eine schaurig-schöne, familiengerechte "The Road" Theme World in Disneyland, "The Book of Eli" wäre eine gute Verfilmung. Aber auch so verschwendet man seine Zeit nicht vollständig, immerhin hätte der Film einen Oscar für post-apokalyptisches-Sonnenbrillen-Product- Placement verdient.


Muddi
04.01.2011 13:54 Uhr / Wertung: 4
Weiß ich doch (ich bin doch direkt an der Quelle), aber den Gedanken hatte ich ja, als noch der Trailer zu Book of Eli im Kino lief (so Anfang 2010).
KeyzerSoze
04.01.2011 03:39 Uhr / Wertung: 4
The Road lief schon in den deutschen Kinos ...
Muddi
04.01.2011 01:27 Uhr / Wertung: 4 - Letzte Änderung: 04.01.2011 um 01:27
Es waren immer die gleichen Gedanken, die mir durch den Kopf gingen, wenn ich den Trailer sah: Das sieht aus wie eine Mischung aus Fallout 3 (überaus tolles Spiel), Mad Max (toller Film) und The Road (überaus wahnsinnig tolles Buch); wann kommt endlich die Verfilmung zu The Road ins Kino (noch bevor Eli anlief wurde The Road ja ordentlich verschoben); und wieso habe ich das Gefühl, daß bei Qualität geklaut wird und wohl nix Gescheites bei rauskommt?
Jetzt habe ich ihn endlich gesehen und muß sagen: Durchschnitt, entstanden aus handwerklich solider Kameraarbeit mit einigen wenigen Highlights und einer Story, die von wenigen guten Momenten bis hin zu größtem Mist alles zu bieten hat. Dummerweise sind die Actionszenen bei genauerer Betrachtung obsolet, da man ja erstens aus der Erfahrung heraus weiß, (vor allem bei einer solch schematischen Story), daß der Held nicht draufgeht und zweitens in diesem Falle unser Protagonist ja einen ordentlichen Schutzengel zu haben scheint, was die Spannung aus dem Film komplett herausnimmt. Hmm.... bei näherer Betrachtung ist er doch eher unterer Durchschnitt.
Colonel
10.09.2010 10:49 Uhr / Wertung: 5 - Letzte Änderung: 10.09.2010 um 10:49
"The Book of Eli" ist eher eine Enttäuschung geworden. Die Grund Idee der Geschichte ist dabei gar nicht mal so schlecht. Jedoch hapert es an der Umsetzung. Danzel Washington macht auf Will Smith und wandert als Einzelgänger durch eine Endzeitwelt. Dabei gibt er aus dem Stehgreif gerne Bibel Psalme von sich und schlachtet anschließend ein paar Gesetzeswiedrige ab. Hier stört die Balance und Chemie zwischen den kurzen Actionsquenzen und den ruhigen Wanderungen der Hauptfigur. Nebenbei, was wie und warum passiert ist, so das die Welt zu der geworden ist wie sie jetzt ist, bleibt über die gesamte Zeit schleierhaft, obwohl der Charakter von Washington noch aus der Vorkriegswelt stammt. Zu guter letzt folgt ein unpassendes Ende das neben vielen unbeantworteten Fragen eher noch mehr Fragen aufwirft und den Zuschauer unbefriedigt zurück lässt.
fuchur
25.05.2010 00:22 Uhr / Wertung: 3
Man bin ich geladen...
Beworben als solide Action-Kost bietet sich hier Gehirnwäsche vom Feinsten mit einer solchen Unmenge an Plot-Holes, dass ich während des Filmschauens das dringende Bedürfnis hatte, mich mehrfach in den Arm zu kneifen, um zu testen, ob ich nicht gerade träume.

Unglaublich, was hier für eine Grütze präsentiert wird. Klar, das Setting ist äußerst stimmig, die Atmosphäre bedrückend und Washington spielt die Sache gekonnt runter...auch Oldman hat mir gefallen, trotz des von Keyzer erwähnten Hangs zum Overacting...

Aber zur Story brauch ich nichts mehr sagen, das haben meine Vorredner schon sehr gut zusammengefasst: vorhersehbar, überladen mit (fanatisch-)religiösen Kommentaren, Zitaten und Anspielungen und durchlöchert von Plot Holes, die einen in den Wahnsinn treiben:

SPOILER ALERT -------------

Eli ist propper wie ein Säugling, da hätte Washington ruhig mal 12-16kg abnehmen können oder auf die Szene hätte so in der Art verzichtet werden sollen - nervig!
Wie zur Hölle kommt Eli aus dem Zimmer raus, was durchgehend bewacht wird und was komplett vernagelt ist?
Kugeln können ihm und seiner Spezial-Batterie-Energieschild-Jacke nichts anhaben?
Wie kommt Solara wieder aus der Wasserquelle raus?
und und und...

SPOILER ENDE --------------

Gegen Ende ging mir das ganze Pseudo-Religionsgefasel so dermaßen auf die Nerven, dass ich dem Ende nur des Endes wegen entgegenfieberte.

Und irgendwie scheint der Film für mich keine so richtige Zielgruppe zu haben: alle die, die sich den ganzen nervigen Religionskram freiwillig und gern anschauen, werden wohl ziemlich unzufrieden sein, mit der Art, wie hier auch an vielen Stellen gegen das Christentum gewettert wird. Den anderen, die sich mit der Action und dem Szenario sehr gut anfreunden können, wird das ganze Religionsgelaber ziemlich sauer aufstoßen und deswegen den ganzen Film vermiesen.

Unterirdische 3 Punkte für's gelungene Szenario mit der verkorksten Story
Rufio
27.02.2010 01:06 Uhr / Wertung: 8
Ich bin auch mit nicht allzu hohen erwartungen ins kino gegangen.ich dachte es wäre ein actionfilm ohne tiefgründige story. das es dabei auch noch um religion gehen sollte, ging mir zunächst vollkommen gegen den strich. als ich dann im kino war war ich total überrascht. gut inszeniert und die story überraschenderweise doch tiefgründig und schlüssig. beim ende dachte ich schon ich es wäre voraussehbar doch ich wurde positiv überrascht. von den kampfszenen bin ich allerdings etwas entäuscht. es sterben zwar viele menschen jedoch relativ unspektakulär.
KeyzerSoze
24.02.2010 13:11 Uhr / Wertung: 4
Dank einiger Kommentare zu dem Film waren meine Erwartungen nicht allzu hoch, hatte aber zu Beginn noch die Hoffnung einen ganz unterhaltsamen Film zu Gesicht zu bekommen. Die Atmosphäre stimmt und die erste Actionszene ist wirklich hervorragend choeografiert. Dann passiert erst mal lange Zeit gar nichts und wenn etwas passiert, dann ist es vorhersehbar ohne Ende. Einzig die nette Auflösung mit dem Buch hat mich etwas überraschen können, aber zu dem Zeitpunkt hatte mich der Film mit seinen lächerlich, religiös fanatischen Stil schon so auf die Palme gebracht, dass mir das komplett egal war. Einzig die stimmige Atmosphäre und das gute Spiel einiger Darsteller wie dem an der Grenze zum Overacting chargierenden Gary Oldman konnten mich dann über weite Strecken halbwegs bei der Stange halten. Kann man sich getrost sparen.
mountie
23.02.2010 01:20 Uhr - Letzte Änderung: 23.02.2010 um 01:23
Ehrlich gesagt hatte auch ich relativ große Hoffnungen in Book of Eli gelegt, habe mich aber gleichzeitig auch auf eine herbe Enttäuschung eingestellt, da der Trailer fast schon ZU gut aussah um wahr zu sein.
Somit bin ich mit einem etwas zwiespältigem Gefühl ins Kino gegangen, und war ob des stimmungsvollen Anfangs noch guter Hoffnung. Denn hier wurden die großen Stärken des Films noch ohne Ablenkungen ausgeführt, und das war die sehr gut eingefangene Endzeit-Stimmung in einer Fallout (3)-Welt (Bethesda läßt grüßen). In dieser Welt tummelt sich ein von Washington gut getroffener, einsamer Wanderer, und ein Gary Oldman, der endlich mal wieder seinen schrecklich-schönen Bösewicht geben darf.
Aber im Laufe der Geschichte offenbarten sich auch immer mehr die großen Mankos der Story um Eli und sein Buch. Hier haben die Hughes-Brüder, wie auch schon die Wachowskis bei ihrer Matrix, zu viel philosophisches Pseudogelaber eingebaut. Gerade die letzte Viertelstunde ist in dieser Beziehung schier unerträglich. Jemand hätte hier mal andeuten sollen, das solche Einzelgänger-Filme am besten funktionieren, je weniger der Zuschauer über den mysteriösen Helden erfährt. Siehe "Spiel mir das Lied vom Tod" o. ä.
Außerdem ist mir wiedermal ein Rätsel wieso Mila Kunis in solche härteren Action-Parts gecastet wird. Schon bei Max Payne war ihr Dackelblick mehr als deplatziert.
Somit blieb vom erwartungsvollen Klasse-Trailer nur die tolle Optik, ein paar gut choreografierte Action-Szenen, und ein gut aufgelegtes Hauptdarsteller-Duo übrig. Wer also das beste des Films in Kurzform mal sehen will, sieht sich eben diesen einfach mal bei Youtube rein, der Rest spart sich den Film lieber für eine TV-Ausstrahlung auf.
WoOtsy
23.02.2010 00:08 Uhr
Ich fass es auch lieber recht kurz zusammen:

- Die rübergebrachte Atmosphäre (ähnlich zu Fallout)war praktisch das Highlight des Films.

- Die wenigen Kampf- / Ballerszenen waren nichts weltbewegendes aber ordentlich.

- Und das große Manko meiner Meinung nach ist das bisschen Handlung, dass einfach nur über 2 Stunden gestreckt wurde.
Und das bisschen Handlung ist, wie Kazushi bereits ausgeführt hat, auch noch völlig überzogen. Ein Kämpferprophet, der auch noch..

Religion hin oder her. Mein Ding war es nicht. Obwohl mich diese last-man-standing-szenarien schon immer interessiert haben.
Chili
22.02.2010 08:59 Uhr / Wertung: 7
Kurz und knapp. Ernster Mad Max mit Western-elementen. 7 Punkte !
Spooksta
20.02.2010 18:47 Uhr
Ein schön stimmiger Film mit sehr guter Atmosphäre, recht guter Story und vorallem richtig guten Dolbysound.

Wer Fallout mag wird B o E lieben. ;)

Welten besser als Iam Legend.

Spoiler
Vorallem auch positiv, dass keine Aliens oä die Leinwand stürmen....
blingblaow
27.01.2010 22:46 Uhr / Wertung: 8
Ui, das hört sich gar nicht prall an. Hatte da gewisse Hoffnungen gehegt, dass man einen kurzweiligen "Endzeitstyler" ohne groß erzwungene Tiefgründigkeit serviert bekommt.
Kazushi
27.01.2010 22:04 Uhr / Wertung: 2 - Letzte Änderung: 27.01.2010 um 22:05
Man geht ja an jeden Film mit bestimmten Erwartungen. Bei „Book Of Eli“ war ich mir sehr, sehr sicher, dass das solide, stylishe Kost wird, nix Großes, aber gute Unterhaltung. Aber weit gefehlt, der Film ist Mist und die erste große Enttäuschung des jungen Kinojahres. Das fängt bei der weitgehend einfallslosen Inszenierung der Hughes-Brüder an. Dabei beginnt der Film noch sehr ordentlich, fängt in den ersten Minuten die apokalyptische Welt hervorragend ein und auch die erste Action-Szene kann sich sehen lassen – stylish im Schatten. Später wird allerdings klar, dass diese Szene nur im Schatten war, damit Blut spritzen konnte, ohne dass man die Farbe „rot“ nutzen musste. Und leider ist es die einzige gute Action-Szene. Die große Schießerei in der Stadt: Langweilig. Eine Auseinandersetzung im „Kannibalenhaus“: Fürchterlich!

Und dann gibt es ja leider noch die Story. Ab hier sind größere Spoiler unvermeidlich. Um was es sich bei diesem Buch der Bücher handelt, das die Welt retten kann, dürfte jedem schnell klar sein. Das Schlimme ist aber, dass die Hughes-Brüder den ganzen Bibel-Schmonz richtig, richtig ernst meinen. Immer wenn man glaubt, sie hinterfragen das mal kurz (Ursache der Apokalypse, Schadhaft in den falschen Händen), wird sofort wieder gegengesteuert, denn schließlich schützt das Buch nur die Aufrechten und Denzel ist hier der Prophet, zu dem Gott persönlich gesprochen hat, und der unter seinem Schutz steht. Der „große“ Clou im Finale ist dann an Lächerlichkeit erst recht nicht mehr zu überbieten, aber man hat es ohnehin schon geahnt.

Schlimm ist auch noch, wie den Brüdern jeglicher Anflug von Subtilität bei ihrem ganzen Pop- und Bibel-Zitate-Quatsch abgeht. Da wird Morricones Theme zu „Once Upon A Time In America“ bewusst lange gespielt, das Poster zu „A Boy And His Dog“ groß ins Bild gerückt, wer das „Clockwork Orange“-Zitat übersehen hat, durch den Gastauftritt von Malcom McDowell noch einmal daran erinnert und die heilsbringende Stadt ist natürlich die nach dem heiligen Franziskus benannte – und, man will ja richtig schlau sein, die letzte Stätte von Kultur und Gutem dort Alcatraz.

Zu den Schauspielern: Denzel Washington routiniert, Gary Oldman fürchterlich überzogen chargierend, Ray Stevenson und Mila Kunis gut, Tom Waits der große Lichtblick.
RimShot
25.07.2009 02:33 Uhr - Letzte Änderung: 25.07.2009 um 02:36
Sieht doch recht interessant aus!
In den letzten 10 Jahren kamen wieder vermehrt derartige Filme, als da (zum Beispiel) wären:
28 Days Later
I Am Legend
Babylon A.D.
Doomsday
Und nach dem grandiosen Buch "The Road" kommt ja auch dieser dieses Jahr noch ins Kino.
klar...die Story fällt immer etwas anders aus, aber die Rahmenhandlung oder auch das Setting wirken doch immer sehr ähnlich.

Lange Rede, gar kein Sinn:
Sieht nach einer Mischung aus The Road (atmosphärisch), Babylon A.D. und I Am Legend aus.
In letzter Zeit gabs wieder vermehrt solche Filme...und ich steh drauf!
blingblaow
24.07.2009 12:49 Uhr / Wertung: 8

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