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127 Hours (US 2010)

127 Hours (UK 2010)


Genre      Adventure / Drama / Thriller
Regie    Danny Boyle ... 
Buch    Aron Ralston ... (Buchvorlage ''Between a Rock and a Hard Place'')
Danny Boyle ... 
Simon Beaufoy ... 
Darsteller    James Franco ... Aron Ralston
Clémence Poésy ... Rana
Kate Mara ... Kristi
[noch 13 weitere Einträge]
 
Agent Joey 4ever
 
Wertungen291
Durchschnitt
7.49 
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DVD-Erscheinungstermin:
29.07.2011

Start in den deutschen Kinos:
17.02.2011



19 Meinungen   [Ihre Meinung zu diesem Film]

Dve113
02.10.2012 21:39 Uhr / Wertung: 8
@ Horatio:
Bezüglich der Rockmusik: Aron Ralston wird es eher nicht stören, schließlich hat er darauf gedrängt, dass die Lieder von seiner Lieblingsband mit in den Film reinkommen.

Ansosnten, finde ich den Film sehr gelungen, glaubwürdig und nicht zu sehr ins langweilige abgedriftet, wie man es bei diesem Thema vermuten könnte.
Horatio
11.03.2012 14:59 Uhr / Wertung: 5
127 Hours - Danny Boyle ist meiner Meinung der falsche Regisseur für dieses Projekt gewesen. Wenn man seine Projekte, wie Trainspotting, The Beach oder Slumdog Millionär kennt, der weiss, dass der Mann gerne auf bunte Schnitte, frohe Farben, Popmusik und Geschwindigkeit setzt. Das macht er auch hier. In den Traumsequenzen des Hauptcharakters verschwimmen die Bilder zu einem Rausch. Oft erklingt Rockmusik zu Szenen, wo man sich fragen muss, ob das gerade wirklich so passt. Allgemein frage ich mich, ob diese Art der Inszenierung nicht die Intensität der Geschichte um Aaron Ralston nimmt.
Es soll nicht heißen, dass Danny Boyle einen schlechten Film präsentiert, aber wenn ein Mensch in einer Situation steckt, in dem er nahe am Tod weilt, ist eine reduzierte Art der Inszenierung vielleicht die bessere, als eine "coole" mit schnellen Schnitten. Der Rahmen bis zu dem Unglück ist sehr passend in diesem Still, aber dann würde ich den Ryan Reynolds Film "Burried" doch bevorzugen.
Das Spiel von James Franco ist sehr gut und definitiv oscarwürdig, aber ansonsten fehlte mir bei dem Film die tiefere Intensität.
Fazit: Ein Mensch in einer auswegslosen Situation. 127 Hours zieht vor Buried definitiv den kürzeren. Die Aussage der Filme ist die gleiche...
Colonel
15.08.2011 15:03 Uhr / Wertung: 8
127 Hours - Danny Boyle ist Chef! Nach seinen Ausflügen in die Unterschicht (Trainspotting), Endzeit-Horror Welt (28 days later), der Reise in ein Parallel-(The Beach) oder Gegenwartsuniversum (Sunshine) und der Umsetzung eines meisterlichen modernen Märchens (Slumdog Millionaire) tischt er uns nun die Verfilumng eines "Cast Away" Verschnitts auf. 127 Stunden eine Person auf sich gestellt. Ein Ort. Eine Perspektive. Da war die Gefahr groß, dass man, um den Film spannend auszufüllen, schnell in pure Langeweile oder auch zu schwere Melancholie oder Kitsch abrutscht. Boyle schafft es aber durch seine tolle Inszenierung einen Weg durch die gute Mitte zu finden. Da werden Dinge wie das Einteilen der Wasserration mit Übergang zum Verzehr von Eigenurin durch diverse Mittel des Films unglaublich spannend gelöst und umgesetzt. Dies sei nur ein Beispiel für einige weitere Momente, die den Film wirklich sehenswert und interessant machen, auch wenn man die Geschichte samt Ende um Aron Ralston schon kennen sollte. Die darstellerische Leistung von James Franco fügt sich der Inszenierung wunderbar ergänzend ein und so stellt "127 Hours" wieder ein Highlight in der Filmographie von Danny Boyle.
hubbabubba
24.04.2011 15:53 Uhr
Absolut grandioser Film. Tatsächlich habe ich hier die 11 vergeben. Dieser Film hat mich wahrhaftig mitgenommen; trotz des nahezu durchgängigen Ein-Personen-Szenarios an einem Ort kam mir niemals Langeweile oder dergleichen auf. Im Gegenteil: Diese enorme Spannung habe ich selten bei Filmen erlebt. James Franco hat die Rolle nahezu perfekt dargestellt. Nicht einen Moment dachte ich daran, dass es nur ein Film sei. Diese Stärke am Ende, die ihn dazu bewegt, sich zu befreien, hat mich überwältigt. Die Darstellung dieser Schlüsselszene ist absolut gelungen. Dass der Film auf einer wahren Begebenheit beruht macht die Story besonders imposant. Zu den Nebeneffekten: Der Soundtrack des Filmes ist hervorragend! Klassiker der Musik (Bill Withers) und ganz neu komponierte Lieder von aktuellen Künstlern (Dido) untermalen die Atmosphäre auf eine wundervolle Art und Weise. Ich kann Menschen verstehen, die mit diesem Film nichts anfangen können - mich hat er jedoch berührt und meine Weltanschauung zumindest zu einem kleinen Teil ins Positive verändert. Die 11 von mir - danke für diesen Film!
RimShot
12.03.2011 11:29 Uhr
Danny Boyle hat es mal wieder geschafft mich restlos zu begeistern. 127 Hours bietet was der Trailer verspricht: Ein kurzweiliges Abenteuer mit einem großartigen Hauptdarsteller, einer traumhaften Kulisse, und vor allem einer superben Sounduntermalung. Es kam schon mal vor dass das ganze Kino zusammengezuckt ist auf Grund der großartigen Sounds, aber das wurde hier eh schon zu Genüge erwähnt, deswegen unterschreibe ich das Ganze mal so. Keine Minute war der Film langweilig und Längen gab es praktisch nicht. Von Anfang bis Ende war ich an die Leinwand gefesselt und das schafft ein Film doch mittlerweile selten. Bevor ich jetzt zu ausschweifend werde und lobe un erzähle, fasse ich mich kurz und sage einfach das Danny Boyle einen großartigen Film - beruhend auf einer wahren Begebenheit - geschaffen hat, der minimalistisch und doch großartig wirkt. Ein kleines Meisterwerk, dessen unausweichliches Finale wirklich gut auf die Leinwand gezaubert wurde.
AlexKidd
21.02.2011 17:52 Uhr / Wertung: 8
Sehr Hart an der Grenze, in mounties Bericht ist das ganz gut zusammengefasst.
Es sind die Bilder im Zusammenspiel mit dem Sound, es sind keine Splatterartigen Sounds sondern eher ganz gezielt gesetzte Töne die durch Mark und Bein gehen.
"Die Szene" ist dann aber auch nicht brutal gestreckt oder sowas, das sollte dich von diesem wirklich guten Film nicht abhalten.
Da mussten schon ganz andere durch. ;)
Inyrie
21.02.2011 17:30 Uhr
Die Story find ich unheimlich interessant und würd mir den Film gerne ansehen - aber ich glaub, mit gewissen Szenen werd ich im Kino nich klar kommen und mit zugehaltenen Ohren vor mich hin "lalala"en müssen, damit ich keine Zustände kriege... wie heftig ist das denn umgesetzt? Erfahrungsberichte?
Muddi
17.02.2011 02:15 Uhr / Wertung: 8
Da ist er nun, der große neue Film von Danny Boyle. Und eins muß man ihm lassen: er versteht sich auf viele Genres, denn alles, was ich von ihm bis jetzt gesehen habe, fand ich mindestens irgendwie gut. 127 Hours bildet da keine Ausnahme. Da ich im Vorfeld schon ein paar Sachen über den Film gehört hatte, wußte ich von vorneherein, daß es hier ganz klar darum gehen würde, wie die Geschichte erzählt wird, da die Handluch von außen gesehen ja recht dünn daherkommt (Vergleiche mit Buried drängen sich natürlich auf, dort lief aber alles auf Dialoge hinaus).
Hier kommt Danny Boyles filmischer Einfallsreichtum zum Zuge. Hier wechseln sich in ausgewogenem Maße 'Rückblenden' (absichtlich in Anführungszeichen gesetzt) mit Aufnahmen der für den Protagonisten aktuellen Situation ab. Dies wird von einem Soundtrack untermalt, der besser kaum hätte gewählt werden können. Ein wirklich guter Film, der eine echt langweilige Gurke hätte werden können. Und selbst wenn man weiß, daß man einen verdammten Film sieht, gibt es wirklich Szenen, die zu viel für manche sind.
mountie
16.02.2011 23:12 Uhr
Was wäre 127 Hours für ein Film geworden, wenn nicht Danny Boyle auf dem Regiestuhl Platz genommen hätte? Nun, ich vermute ein ziemlich langwieriger Streifen ohne große Zwischenhöhepunkte. Was aber Herr Boyle aus diesem Stoff gemacht hat, ist durchaus sehenswert. Er unterlegt Szenen mit der richtigen Musik, setzt Kamerawinkel & -filter ein, und benutzt in einer gewissen Szene (ihr werdet es wissen, welche ich meine, wenn ihr sie seht) Soundeffekte so dermaßen gut, das er den Zuschauer damit mitten ins Geschehen holt, und sie ähnliche Gefühle wie der Protagonist durchmachen läßt.
127 Hours ist ein sehenswerter Film mit dem Was-würde-ich-in-solch-einer-Situation-tun-Faktor, der aber mehr von Danny Boyles Inszenierung lebt, als von seiner eigentlichen Story. Einmal ansehen ist interessant, mehr brauchts aber nicht...
KeyzerSoze
05.02.2011 11:03 Uhr / Wertung: 8 - Letzte Änderung: 05.02.2011 um 11:05
Zwar ist Danny Boyle weit davon entfernt ein weiteres Meisterwerk a la Slumdog Millionaire zu kreieren, aber auch mit seinem neuesten Werk gelang ihn ein überaus überzeugender Film. Die Geschichte eines Mannes der in einer Felsspalte eingeklemmt ist und dessen Überlebenskampf gezeigt wird, ist in filmischer Hinsicht sicherlich schwer ohne Längephasen zu inszenieren, aber Boyle lässt Langeweile zu keiner Sekunde aufnommen. Das ist nicht nur ein Verdienst seiner Regie, sondern auch dem tollen Hauptdarsteller und der erneut guten Musikuntermalung A.R. Rahmans zu verdanken. Ein spannender Film, der sicherlich noch intensiver bei mir gewirkt hätte, wäre ich nicht während den Opening Credits von meinem Nebenmann gespoilert worden bezüglich des Ausgangs des Filmes.
KeyzerSoze
03.02.2011 12:41 Uhr / Wertung: 8
Richtig ... was für ein Vorbild für die kleinen Kinder ... nenene
wonderwalt
03.02.2011 12:35 Uhr
Du meinst die Szene, in der James Franco mit ihm zwei völlig unbekannten jungen Damen baden geht, oder?
KeyzerSoze
03.02.2011 12:29 Uhr / Wertung: 8
FSK 12 ist auch ... ähm ... nett ... ; freu mich schon auf die 6jährigen die mit ihren Eltern reingehen bei der einen gewissen szene ...
KeyzerSoze
26.01.2011 09:53 Uhr / Wertung: 8
Gibt genug Leute wie mich, die vorher noch nie etwas von ihm gehört haben und denen man gehörig den Spaß am Film nehmen könnte wennn man sie spoilert.
voke
26.01.2011 00:34 Uhr / Wertung: 7
War gut gemacht, auch wenn es im Mittelteil tatsächlich etwas langweilig wird. Dennoch fiebert man die ganze Zeit mit. Und ich glaube viel zu Spoilern gibt es wirklich nicht, über den Unfall wurde ja damals in den Medien viel berichtet. Habe mir gerade noch eine Reportage über den echten Aron Ralston angeschaut, der Film scheint wirklich sehr detailliert und akkurat das ganze Drama wiederzugeben.
Colonel
05.01.2011 09:35 Uhr / Wertung: 8
Spoiler? Jeder der den Waschzettel des Buches liest weiß mehr über den Film als der Kommentar verrät. Ich bin mal gespannt was der Meister Boyle aus dem Buch gemacht hat, welches ja eher sehr bescheiden sein soll.
Muckl
05.01.2011 06:18 Uhr
ACHTUNG SPOILER im Kommentar unter meinem...
Kartking-05
05.01.2011 01:54 Uhr - Letzte Änderung: 05.01.2011 um 02:00
Hier meine kleine Bewertung:

Kameraführung, Schnitt, Landschaft und Hauptdarsteller sind wirklich klasse.
James Franco verkörpert seine Rolle als "Canyong-Goud" Aron Ralston sehr gut.

Der Film fing stark an. Was jedoch auch vielleicht daran lag, da man das meiste schon aus dem Trailer kannte. Die Dialoge waren vielleicht keine Meisterklasse, aber wenigstens der kleine Flirt war recht ordentlich.

Zur Mitte des Film, also nachdem er in der Schlucht gefangen war, nahm die Spannung rapide ab, denn es passierte nichts mehr großartiges.
Er versuchte sich selbst zu befreien, machte ein Videotagebuch und hatte Halluzinationen.

Der Schluss wurde dann wieder spannend, als er sich befreien konnte. Mehr mag ich dazu nicht sagen.
Ihr sollt euch ja den Film noch selbst ansehen. ;)

Alles in allem ein sehr gelungener Film, der auf einer wahren Begebenheit beruht.
Man kann mit "Aron" mitfühlen und hat zu keinem Zeitpunkt das Gefühl als würde er aufgeben.

EDIT1: Der Film wurde nur mit Untertitel abgespielt, was aber nicht großartig störte, da die Dialoge ziemlich einfach waren und man somit recht gut zuhören konnte, zum anderen gab es ja nicht viel Dialog. ;)
Und Wörter wie "fuck" sollte jeder verstehen. ;)

EDIT2: Aufgrund des ziemlich langweiligen Mittelteils eine gute 7.
Mueckenmoerder
05.10.2010 22:01 Uhr
http://www.youtube.com/watch?v=w-3AHv2E5jg

könnte interessant werden, also ich freu mich drauf!

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