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The Perks of Being a Wallflower (US 2012)

Vielleicht lieber morgen (DE 2012)


Genre      Drama / Romance
Regie    Stephen Chbosky ... 
Buch    Stephen Chbosky ... 
Darsteller    Logan Lerman ... Charlie
Emma Watson ... Sam
Ezra Miller ... Patrick
Dylan McDermott ... Father
Kate Walsh ... Mother
[noch 10 weitere Einträge]
 
Agent Joey 4ever
 
Wertungen262
Durchschnitt
7.93 
     Meine Wertung



DVD-Erscheinungstermin:
22.03.2013

Start in den deutschen Kinos:
01.11.2012



6 Meinungen   [Ihre Meinung zu diesem Film]

Caenalor
22.11.2020 12:58 Uhr / Wertung: 7
Eigentlich gar nicht so besondere Ausgangssituation im Vergleich zu zig anderen Außenseiter-Teenager-Dramödien. Eigentlich so bewusst auf den Grenzbereich von "anders" aber doch systemkonform konstruiert, dass es zu kalkuliert wirkt. Eigentlich mit der "dunklen Vergangenheit" zu dick aufgetragen. Aber der Film funktioniert, vielleicht von diesem zu-dick-aufgetragen-Aspekt abgesehen, richtig gut und die Schauspieler schaffen es, ihre Figuren sehr ehrlich rüberzubringen und so einige bemerkenswerte Momente zu kreieren. Schwer mich zwischen 7 und 8 Punkten zu entscheiden.
Gnislew
28.05.2020 15:50 Uhr / Wertung: 9
Mit dem deutschen Titel Vielleicht lieber morgen werde ich einfach nicht warm. Der Originaltitel The perks of being a wallflower passt einfach soviel besser zu den Figuren und der Geschichte. Doch ein Titel sagt ja eigentlich nichts über die Qualität des Film aus von daher ist es auch nicht so wichtig wie der Film heißt.

Für mich ist The perks of being a wallflower aber auch ein fantastischer Film. Die Figuren sind toll und bis auf Emma Watson auch prima besetzt. Watson wirkt mir einfach etwas zu niedlich, für das, was ihre Figur verkörpert. Doch dies ist meckern auf hohem Niveau. Generell will ich bei jeder Sichtung jeder Dialogzeile folgen und immer und immer wieder mit den Figuren auf diese ganz besondere Reise in die Vergangenheit und Zukunft der Figuren geben und wenn schließlich die finale Szene kommt ist bei mir jedes Mal aufs neue Gänsehaut garantiert.
mountie
25.10.2019 01:40 Uhr - Letzte Änderung: 25.10.2019 um 01:48
"Vielleicht lieber morgen" ist ein liebenswertes Stück Charakter-Drama, das mit talentierten Jungdarstellern bestückt ist, und zwar eine dramatische Geschichte von der Verarbeitung von Traumata beeinhaltet, aber auch die Kraft der Freundschaft in den Mittelpunkt stellt.
Ein Manko des Films dürfte für mich die Tatsache sein, das diese kleinere Produktion zwar in keiner Kategorie unterdurchschnittlich abliefert, allerdings genauso wenig Heraussragendes bietet. Das Schauspiel des Hauptdarstellers Lerman ist gut aber nicht sehr gut, die Geschichte ist interessant aber konnte mich erst zum Ende hin richtig mitreißen, etc. etc.
Eine Empfehlung gibt es von mir trotzdem für Zuschauer denen schon solche kleine Perlen wie "Garden State" oder "(500) Days of Summer" gefielen. Eine Mischung aus kleiner Komödie und großem Drama eben. In dieser Kategorie kommt dieser Film zwar nicht ganz an die oben genannten Vorbilder heran, bewegt sich aber absolut in einem engen Orbit um eben diese.
Mainstream-Unterhaltung sieht anders aus, jedoch Freunde von kleinen, aber liebenswerten Independent-Dramödien sollten absolut einen Blick riskieren. Lohnt sich!
Rafa
04.01.2015 11:55 Uhr
Ich hatte damals nicht damit gerechnet, dass der Film in der Sneak läuft, sodass "The Perks of Being a Wallflower" schon fest auf meiner "muss ich mal sehen-Liste" stand.

Ein Film, der über das Leben von Charlie erzählt, ein Außenseiter, der in seinem Leben schon viel mitmachen musste. Auf der Highshool findet er dennoch zum ersten Mal im Leben richtige Freunde und verliebt sich auch prompt in Sam (toll: Emma Watson). Musik, Freundschaft, Liebe und Leiden. Angenehm erzählt ohne in blöde Klischees abzurutschen.

Applaus nach dem Film, obwohl am Anfang rumgejammert wurde. Klasse!
KeyzerSoze
29.12.2013 12:50 Uhr / Wertung: 10 - Letzte Änderung: 29.12.2013 um 12:52
Wer hier eine billige Teenagerromanze befürchtet, der befindet sich auf dem Holzweg. Mit The Perks of Being a Wallflower verfilmt Regisseur Stephen Chbosky seinen eigenen Roman und könnte besser das Leben eines Teenager bei seiner Selbstfindung kaum zeigen. Das Geschehene wirkt für den Zuschauer unglaublich real, was zum einen an den hervorragend geschriebenen Figuren liegt und zum anderen auch daran, dass es Chbosky wunderbar gelingt ein gewisses Lebensgefühl einzufangen, das wohl jeder kennt und nach dem man sich wohl immer sehnen wird. Ein großes Lob geht auch an die Darstellerriege, bei der Ezra Miller sich nach We need to talk about Kevin erneut für größere Aufgaben empfehlen kann, Emma Watson wohl jeden faszinieren wird und in der selbst Logan Lerman überzeugend aufspielen kann. Ein Film, der ergreift, emotional berüht und einfach nur ehrlich wirkt und rückblickend somit wohl auch der beste Film des Kinojahres 2012 ist.
Schoppe
30.10.2012 23:41 Uhr
Habe den Film gerade in der Sneak gesehen. Aufmerksam geworden war ich auf "Vielleicht lieber morgen" bereits vorher, da ein Freund das Buch gelesen hat - und außerdem spielt Emma Watson mit.

Von der Handlung wusste ich relativ wenig, außer das er sich u.A. mit dem Außenseitertum an Schule befasst. Gut die erste Hälfte des Films handelt dann auch genau davon. Das haben wir alles schon mal in anderen Filmen gesehen und ist daher keine Überraschung, war allerdings doch gut umgesetzt.

Die zweite Hälfte hat durchaus wesentlich mehr emotionale Tiefe. Jeder der Hauptcharaktere hat irgendwelche Probleme, welche alle auf unterschiedlicheweise die Story beeinflussen. Natürlich geht es irgendwann auch um die (erste) Liebe.

Insgesamt fand ich den Film sehr gut, oberflächlich geht es um Probleme in der Highschool und Freundschaften, eine Ebene tiefer allerdings um psychische Probleme und Auseinandersetzungen mit den Eltern oder anderen Verwandten.

Lohnt sich auf alle Fälle zu sehen!


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