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Neue Filmkommentare
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Wind River - Tod im Schnee  (2017)
Kommentar von Hatsepsut  17.01.2018 00:28 Uhr
Ein runder Film, der gut tut. Entwickelt sich langsam (geniesst das spezielle setting!) und kulminiert in einem gewaltigen (und gewalttätigen) Höhepunkt.
Neben beeindruckenden Naturaufnahmen und Charakteren thematisiert der Film folgende Beziehungen: weisse Amerikaner - Natives, Mensch-Natur, skills versus Glück, Mann-Frau. Er behandelt auch die existentiellen Fragen von Schicksal, Rache, Gerechtigkeit, Gewalt, Schuld, Trauer und Familie, und: Respekt vor dem fremden.

Zitat (Ü. von mir): "Der Puma tötet nicht irgendein Reh, er tötet nur das schwache Reh".
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Kommentar von pufmps  17.01.2018 00:01 Uhr
Geliebte Schwester (2017)
http://www.imdb.com/title/tt4948838/
Danke
Three Billboards Outside Ebbing, Missouri  (2018)
Kommentar von Gynther  16.01.2018 10:11 Uhr
Sehr gut erzählte Geschichte mit sehr authentischen facettenreichen Charakteren. Die typischen Kleinstadtklischees werden auf humorvolle Weise eingebaut und die sehr guten Schauspieler geben dem Ganzen ein realistisches Leben. Der Film hat auch genau an der richtigen Stelle sein Ende gefunden.
Hidden Figures - Unerkannte Heldinnen  (2017)
Kommentar von Colonel  16.01.2018 09:45 Uhr
Eine gelungene Verfilmung der Geschichte einiger überaus talentierter afroamerikanischer Mitarbeiterinnen der NASA während der 60iger Jahre. Melfi gelingt es dabei den erzählerischen Focus vor allem auf die 3 Hauptdarstellerinnen zu legen und die Rassenproblematik eher durch alltägliche Probleme der Figuren zu streifen. Dadurch wird aus Hidden Figures keine allzu schwere Dramakost, obwohl die 3 Damen es ind er Realität mit Sicherheit sehr schwer hatten, sondern schon fast ein feel good movie mit der Bootschaft "Lebe deinen Traum". Da Melfi diese Rassenproblematik nur streift, verfehlt er meiner Meinung nach allerdings auch eine gewisse Ernsthaftigkeit für dieses Thema. Und so wird mitunter der Eindruck erweckt, dass sich die Protagonistinnen ihre im Film mit der Zeit eingeführten Gleichstellungen nur über ihr Talent verdienen, an der grundsätzlichen Einstellung der weißen Mitmenschen sich aber sonst nichts ändert. Dennoch ist Hidden Figures ein tolles Stück Kino, das mit einer rührenden Geschichte und toll aufgelegten Darstellern überzeugt.
Downsizing  (2017)
Kommentar von Hatsepsut  16.01.2018 02:03 Uhr
Ein durchschnittlicher Film, immer noch nett anzuschauen, bleibt leider unter seinem Potential.

Auch ich finde diesen Film unausgegoren bzgl. des Erzählstils und der Filmidee: er beginnt europäisch, wird amerikanisch, wird wieder europäisch und endet amerikanisch. Der Film beginnt als Komödie und endet mit einem Weltuntergangsszenario.

Einige Szenen sind wirklich sehr witzig, einige Gags gelungen, einige Figuren herrlich überzeichnet, ein paar Szenen unerträglich kitschig, ein paar Landschaftsaufnahmen beeindruckend. Die Schauspieler (auch in den Nebenrollen) sehr gut - ab ein mittelmässiges Drehbuch können sie nicht retten. Visuell ansprechend.

Interessant ist die amerikanische Sichtweise auf was eine 'unverdorbene naturnahe Lebensweise in Europa' sein soll. Und ein weiteres Vorurteil wird transportiert: Europäer hören entweder klassische Musik oder tanzen zu Techno!

Sonstiges: wer mal ein bischen Spanisch gelernt hat, profitiert. Fremdsprachen werden nicht untertitelt.
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Kommentar von KodyMonstah  15.01.2018 11:06 Uhr
Pokémon: Die zeitlose Begegnung (Japan 2001)

http://www.imdb.com/title/tt0287635/?ref_=nv_sr_1

Arrigato!
Kommentar von pufmps  13.01.18 13:19 Uhr
Electric Dreams
http://www.imdb.com/title/tt5711280/episodes?season=1&ref_=tt_eps_sn_1

Vikings - Staffel 5
http://www.imdb.com/title/tt2306299/episodes?season=5&ref_=tt_eps_sn_5
Danke
Kommentar von mamaotoschi  12.01.18 17:48 Uhr
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The Polka King
http://imdb.com/rg/an_share/title/title/tt5539052/
Danke
Kommentar von pufmps  12.01.18 01:03 Uhr
Peaky Blinders - Staffel 4
http://www.imdb.com/title/tt2442560/episodes?year=2017&ref_=tt_eps_yr_2017
Danke
Kommentar von pufmps  10.01.18 00:54 Uhr
The Last Tycoon (TV)
http://www.imdb.com/title/tt3390892/
Danke
Nur Gott kann mich richten  (2016)
Kommentar von Hatsepsut  09.01.2018 23:34 Uhr
Dieser Film ist exzellent; er toppt sogar 'Aus dem Nichts'.

Dieser Film zeigt die harte Realität, die Tragödie der menschlichen Existenz.
Alle Akteure sind unschuldig Schuldige oder schuldig Unschuldige - sind Opfer und zugleich auch Täter. Schicksalshaft, unentwirrbar miteinander verstrickt. Diese Tragödie der menschlichen Existenz findet statt in allen Gesellschaftschichten, Ethnien, Geschlechtern.

Alle Akteure stecken in irgendeinem Lebensschlamassel, aus dem sie sich herauszukämpfen versuchen.
Alle scheitern bei diesem Versuch: einige bezahlen den Versuch sogar mit ihrem Leben. Die restlichen sind für immer gezeichnet. Die Gründe für das Scheitern sind ebenfalls sehr menschliche, nachvollziehbare. Der Mensch wird als impferfektes Konstrukt der Natur offenbart, auf der Suche nach dem kleinen Glück, im ewigen Existenzkampf.

Herausragende schauspielerische Leistungen, bis in die kleinsten Nebenrollen. Erst entwickelt sich der Film langsam (also: Geduld! Geniesst die Szenerien! Verarbeitet die gebotenen biographischen Informationen!), dann jedoch nimmt er Fahrt auf und kulminiert am Ende in einem Show-Down. Die Filmmusik ist sehr gut komponiert und trägt den Film in vielen Szenen. Daher unbedingt auf gute Soundausstattung des Kinos achten!
Ein Film, der mich sprachlos und überwältigt zurückliess.


PS: wer hat da 0 Punkte vergeben? Muss wohl ein schlechter Witz sein....
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Kommentar von Dr. Snuggles  09.01.2018 15:55 Uhr
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McMafia (TV-Serie 2018)
http://www.imdb.com/title/tt6271042/

Danke!
Swiss Army Man  (2016)
Kommentar von Gnislew  09.01.2018 15:54 Uhr
Die Rahmengeschichte von “Swiss Army Man” deckt wirklich nur ab, was man auf den ersten Blick auf der Leinwand sieht. Unter dieser Oberfläche, der Reise nach Hause, verbirgt sich nämlich deutlich mehr. “Swiss Army Man” ist die Selbstfindungsgeschichte von Hank, ein Film über die Liebe, über Freundschaft, Toleranz.

All dies muss man allerdings erst einmal sehen und bereits sein es auch sehen zu wollen! Reduziert man als Zuschauer den Film nämlich seine simple Handlung, kann “Swiss Army Man” nicht überzeugen und ist in diesem Fall einfach nur ein Road Movie mit ziemlich kruden Humor.

Sobald man allerdings bereits ist sich mehr auf den Film einzulassen und sich nicht den Szenen abschrecken lässt in denen die Körperfunktionen von Manny als Hilfsmittel eingesetzt werden, bekommt man mit “Swiss Army Man” einen Film, der fesselt. Einen Film, der einen mit Hank mitfiebern lässt. Einen Film, der dem Zuschauer ganz tolle Sequenzen liefert, die nicht nur zum träumen schön gefilmt ist, sondern auch dafür sorgt, dass man durch und durch mit Hank mitfühlt, ihm sein Happy End wünscht.

Den beiden Regisseuren Dan Kwan und Daniel Scheinert haben mit ihrem Langfilmdebüt hier direkt einen wirklich fantastischen Film abgeliefert. Und fantastisch eben nicht nur, weil sie hier eine Leiche eine mehr als wichtige Rolle spielen lassen, sondern auch im übertragenen Sinne fantastisch, denn “Swiss Army Man” ist für mich ein Film, den ich mir auf Grund der tollen Geschichte und der erzählweise gut ein zweites Mal anschauen könnte.

Es ist allerdings nicht nur die Regieleistung die dafür sorgt, dass “Swiss Army Man” so ein guter Film ist. Eine großen Teil am Erfolg haben auch die beiden Darsteller Paul Dano (Ruby Sparks, Looper) und Daniel Radcliffe (December Boys, The F-Word). Dano hat dabei noch den leichteren Teil der beiden Darsteller, darf er doch einen lebendigen Menschen spielen, während Radcliffe eine Leiche verkörpern muss. Für ihn war es sicher nicht leicht eine Figur zu verkörpern, deren Flatulenzen ständig in den Mittelpunkt gestellt wird und desse Penis als Kompass missbraucht wird, doch auch Danos Leistung darf man nicht kleinreden, führt er doch fast ausschließlich Monologe, da Radcliffes Figur einfach von der Anlage seiner Figur nicht viel zu sagen hat und eben der stille Zuhörer und das titelgebende menschliche Schweizer Messer ist.
Angriff der Lederhosenzombies  (2016)
Kommentar von Gnislew  09.01.2018 15:18 Uhr
Die Story von “Angriff der Lederhosenzombies” ist nicht viel mehr als ein dünner roter Faden um eine Legitimation für ein handgemachten Splatterfest zu haben! Wer sich den Film also in Hoffnung ansieht einen tiefgründigen Film zu sehen, wird somit tief enttäuscht werden. Aber seien wir mal ehrlich, wer eine Film mit dem Titel “Angriff der Lederhosenzombies” in dieser Hoffnung einschaltet, ist auch selber Schuld, denn der Titel zeigt doch schon ganz gut in welche Richtung der Film gehen soll. Der Titel klingt nach Funsplatter und genau dies liefert der Film auch ab.

Alleine dafür, dass das Team nicht auf Special Effect aus dem Computer setzt, sondern hier noch echte klassische Spezialeffekte zum Einsatz kommen ist ein riesen Pluspunkt für den Film. Dadurch wirkt der Film schon mit deutlich mehr Liebe gemacht als viele der billigen Horrorproduktionen da draußen und dadurch hat es der Film bei mir geschafft, dass ich ihn von Beginn an ernst genommen habe. Einer der ersten Effekte ist nämlich ein verstörendes Reh und auch, wenn die gebaute Figur nicht in allen belangen den heutigen Möglichkeiten entspricht, war mir bereits hier klar, dass mich mit “Angriff der Lederhosenzombies” wohl ein Film erwartet, bei dem ein Team mit Herzblut am Werk war, was versucht hat aus einem nicht allzu großen Budget das Beste herauszuholen.

Und ich wurde den gesamten Film über nicht enttäuscht! Der Film strotzt nur so von abgedrehten Ideen und reizt alle Möglichkeiten aus, wie man Zombie mit Skistöcken, Skiern oder Snowboards aus dem Weg räumen kann.

Zugegeben, ich bin ein großer Fan von überdrehten Filmen und vielleicht hat mir “Angriff der Lederhosenzombies” deswegen auch ein wenig besser gefallen, als er vielleicht sollte, aber was soll ich machen? Geschmäcker sind nunmal unterschiedlich! Für mich ist “Angriff der Lederhosenzombies” auf jeden Fall eine Empfehlung für einen feucht-fröhlichen Abend mit Freunden, bei dem es einfach nur darum geht sich bestens unterhalten zu lassen. Und unterhalten können diese Zombies auf jeden Fall!
Die rote Schildkröte  (2016)
Kommentar von Gnislew  09.01.2018 13:56 Uhr
“Die rote Schildkröte” ist einer dieser Filme, die bei mir noch lange nach dem Abspann nachgewirkt haben. Der Film bezaubert nämlich durch eine wirklich ergreifende Geschichte! Und diese vermittelt er komplett ohne Dialoge. Eine Meisterleistung. Es spricht alles für das Verständnis der Kunst des Geschichten erzählens von Regisseur Michael Dudok de Wit (Der Mönch und der Fisch, Father and Daughter), dass ihm genau diese Meisterleistung gelingt. Viele Filme heute erklären den Zuschauer in vielen Worten was und warum etwas passiert, während Michael Dudok de Wit sich ganz auf die Kraft der Bilder und der akustischen Untermalung verlässt.

So fängt er zum Beispiel durch ein fiktives Streichquartett und die passende Musik ein, wie der Mann in der Einsamkeit langsam verrückt wird. Zeigt mit dem Sturz von den Mann in einen Bergsee und seiner riskanten Selbstrettung aus selbigen, dass der Wille zu überleben stärker ist als die Verzweiflung der Einsamkeit. Auch zeigt der Film, dass selbst aus einer Beziehung die aus einer extremen Situation entstanden ist echte Liebe erwachsen kann und etwas ganz besonderes hervorbringen kann.

Wenn man sich dafür entscheidet “Die rote Schildkröte” zu schauen muss man sich allerdings erst einmal von einem Vorurteil frei machen, nämlich dem, dass Zeichentrickfilme für Kinder sind. “Die rote Schildkröte” richtet sich nämlich ganz klar an ein älteres Publikum. Die märchenhafte Geschichte funktioniert sicher auch für jüngere Zuschauer, doch die tiefere Bedeutung der Bilder, wie zum Beispiel der pure Überlebenswille der in jedem Bild mitschwingt, der erschließt sich sicher erst, wenn man etwas älter ist und sich mehr auf Filme einlassen kann! Und einlassen muss man sich auf “Die rote Schildkröte” in jedem Fall.
Into the Forest  (2015)
Kommentar von Gnislew  09.01.2018 13:41 Uhr
“Into the Forest” ist ein Film der vieles richtig macht und zu fesseln weiß. Dies verdankt der Film allerdings der großartigen Chemie zwischen den beide Hauptdarstellerinnen Ellen Page (Juno, Inception) und Evan Rachel Wood (King of California, Across the Universe). Die beide harmonieren wirklich prima miteinander und wie sie streiten, diskutieren und zusammen ums überleben kämpfen nimmt einen mit. Die beiden Sorgen mit ihrem Spiel wirklich dafür, dass man den Film weiter sehen möchte und sehe wie sich die Figuren entwickeln und was als nächstes mit ihnen passiert. Sie schaffen es, dass man wirklich mit ihnen mitfühlt, wenn ihnen unangenehme und schmerzhafte Dinge zustoßen. Ellen Page und Evan Rachel Wood sind schlichtweg die Seele des Film.

Die gezeigte Dystopie nämlich hat man zum Beispiel in dem Channel 4 Fernsehfilm “Blackout” meiner Meinung schon besser und drastischer umgesetzt gesehen. “Into the Forest” will vielleicht ein Film sein, der sich damit befasst was solch eine Extremsituation mit Menschen bewirkt, konzentriert sich dabei allerdings zu sehr auf Kleinigkeiten und lässt die Situation zu wenig eskalieren. Natürlich ist es frustrierend wenn man seit Wochen und Monaten zu einem Metronom seine Tanzschritte üben muss, doch wenn darüber in der Inszenierung die Trauer um den Tod des eigenen Vaters in den Hintergrund rutscht und man das Gefühl hat, dass dennoch beide Frauen immer top gestylt und frisch geduscht in den nächsten Tag starten geht der Gedanke die Dystopie zu zeigen ein wenig verloren und man schaut vielmehr eine Charakterstudie eines Geschwisterpaars.

Auch wirken einige Szenen einfach wie ein Mittel zum Zweck. Um nicht zu spoilern möchte ich hier nun den in der Inhaltsangabe erwähnten Unfalltod des Vaters anbringen. Der Unfall selbst wirkt schon leicht konstruiert und der Abgang dann schlichtweg wie ein Mittel zum Zweck um etwas Dramatik zu schaffen.

Doch wie gesagt, “Into the Forest” ist trotz der Kritikpunkte kein schlechter Film. Man muss den Film halt nur aus einem anderen Gesichtspunkt betrachten, als aus dem einer typischen Dystopie. Es geht nicht darum zu zeigen, wie sich die Gesellschaft in einer Extremsituation verändert, es geht meiner Meinung darum zu zeigen, wie eine Familie, und mag sie auch noch so klein, schwere Situationen meistern kann und dadurch auch enger zusammenwachsen kann.
Oasis: Supersonic  (2016)
Kommentar von Gnislew  09.01.2018 13:17 Uhr
Ich selbst bin ja ein großer Fan der Musik von Oasis und damit meine ich nicht nur Ihren wohl bekanntesten Radiohit Wonderwall, sondern das gesamte Werk der Band. Ich muss allerdings zugeben, dass ich mich mit der Bandgeschichte bisher kaum bis gar nicht beschäftigt habe. Mit “Oasis: Supersonic” konnte ich diese Wissenslücken nun ein wenig schließen und ich muss sagen, dass ich die Sichtung von “Oasis: Supersonic” genossen habe. Auch wenn die Dokumentation die Gallagher-Brüder nicht explizit interviewt, lernt man die Beiden und den Rest der Band besser kennen und versteht auch besser, warum die Band schlussendlich auseinandergebrochen ist.

Es sind vor allem die vielen bisher ungezeigten Aufnahmen, die “Oasis: Supersonic” so sehenswert machen. Diese garantieren, dass auch Oasis-Fans Spaß an der Dokumentation haben, die tiefer in der Materie stecken als ich und vielleicht glauben bereits alles von ihrer Lieblingsband gesehen zu haben. Dieser Gruppe, wird vielleicht auch die ein oder andere Anekdote und der ein oder andere Fakt bekannt sein, ich denke allerdings, dass “Oasis: Supersonic” dennoch genug Material bietet um eben auch die Hardcorefans zu begeistern.

Was mich ein wenig gestört hat, war allerdings, dass doch so manche Szene nur aus einem Voiceover und einer Diashow bestand, natürlich kann man nicht von allen Ereignissen bewegte Bilder haben, doch ehrlicherweise wären mir in diesen Szenen “Talking Heads” fast lieber gewesen, zumal die Bilder nicht immer die beste Qualität haben. Was übrigens auch für viele der Bewegtbilder gilt, wobei allerdings hier die Filmemacher wenig ausrichten können, denn in der Kindheit der Bandmitglieder wurde einfach noch nicht in HD gefilmt.
Nintendo Quest
Kommentar von Gnislew  09.01.2018 12:40 Uhr
Die Dokumentation “Nintendo Quest” ist ein Fest für alle Nerds. Welcher Konsolenfan träumt nicht davon eine NES-Komplettsammlung zu besitzen und so ist die Jagd nach alleine dadurch interessant, da man als Konsolenfan mit Jay mitfiebert und von Beginn an hofft, dass er sein Ziel erreicht.

Doch so spannend das Thema auch ist, Rob McCallum macht bei seiner Dokumentation aus meiner Sicht einen Fehler. Statt sich voll und ganz auch die Suche zu konzentrieren und viele Anekdoten zu den einzelnen Spielen einzustreuen, hebt er seinen Film auf eine emotionale Ebene und befasst sich immer wieder mit dem Privatleben seines Freundes. Natürlich gehört es dazu, die Hauptfigur seines Films zu beleuchten, doch der Kern von “Nintendo Quest” ist eigentlich das NES und die dazugehörigen Spiele.

Um die Spiele geht es in “Nintendo Quest” natürlich trotzdem. Trotz aller Episoden aus dem Privatleben von Jay kommen diese nicht zu kurz. Die meisten Informationen die man zu den Spielen bekommt beziehen sich zwar auf die Sammlerpreise der teuersten Spiele, dies ist allerdings insofern verständlich, dass es bei “Nintendo Quest” ja auch darum geht in den Besitz von 678 Spielen zu kommen und man zudem nicht vergessen darf, dass der Film keine offizielle Nintendo Dokumentation ist.

Was für Nerds natürlich interessant ist, sind zudem die Einblicke in die unterschiedlichen Spieleläden und auch auf die Sammlungen anderer Sammler. Bei diesem Anblick schlägt das Fan jedes Konsolenfans höher!
Feuerwehrmann Sam: Achtung Außerirdische! - Der Kinofilm  (2017)
Kommentar von Gnislew  09.01.2018 12:36 Uhr
“Feuerwehrmann Sam – Achtung Außerirdische” ist Kino für die ganz kleinen Kinogänger. Die Story ist wirklich dünn und unterfordert Zuschauer älter als sechs Jahre auf der ganzen Linien, doch dem junge Zielpublikum wird es gefallen. Der Film schafft es dabei sogar interessante Charaktere zu zeigen und den Namensgebenden Feuerwehrmann Sam nicht zu sehr in den Mittelpunkt zu rücken. Für mich ist eine Kindergruppe das zentrale Element der Geschichte, die anspornt durch Buck Douglas erscheinen und seinem Buch auf Aliensuche geht.

Mit seiner Laufzeit von 60 Minuten ist der Film auch nicht zu lang. So besteht die reelle Chance, dass sich die jungen Zuschauer auch den gesamten Film über auf den Film konzentrieren können.

Etwas schade ist allerdings, dass “Feuerwehrmann Sam – Achtung Außerirdische” leider inszenatorisch leider etwas zusammengewürfelt wirkt. Die Schnitte sind so gesetzt, dass man oft das Gefühl hat, dass hier in einer möglichen TV-Ausstrahlung die Werbung gesetzt werden soll und so, dass man den Film fürs Fernsehen perfekt in mehrere einzelne Folgen teilen kann.
Arthur & Claire  (2017)
Kommentar von sebhacki  09.01.2018 11:42 Uhr
Eigentlich gut, aber eigentlich auch langweilig, da der Film zu gefühlt 70% aus Smalltalk zwischen Arthur & Claire besteht. Also z. B. Dialoge über die Holländische Sprache oder über die jeweiligen Musikvorlieben. Nicht wirklich spannend oder wenigstens unterhaltend anzusehen, meiner Meinung nach.
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