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Neue Filmkommentare
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Eichmann  (2007)
Kommentar von WinstonSmith  19.09.2018 11:22 Uhr
Bei den NS / WW2 / Holocaust - Filmen erlebt man so manches Sonderbare, doch dieser übertrifft alle die ich bisher gesehen habe um Längen. Der Ausgangspunkt der erzählten Handlung sind die Vernehmungen von Adolf Eichmann, nachdem dieser vom Mossad in Argentinien gekidnappt und nach Israel verbracht wurde. Wobei man das, was hier geschieht, nicht wirklich Vernehmungen nennen kann, da Herr Eichmann sich von vornherein bereit erklärt hatte seine Sicht der Dinge darzulegen, wohingegen die Ankläger nicht an "Ermittlungen" interessiert sind, sondern einzig auf ein "Geständnis" hinarbeiten, bzw. einen stichhaltigen Grund nachweisen müssen, ihn zu hängen zu können in einem Land ohne Todesstrafe. Von dieser "Befragungssituation" ausgehend, wird in mehreren Rückblenden aus dem Leben von Eichmann erzählt, so dass man wenigstens einige wenige Stationen seines Werdegangs kennenlernt. Dieses jedoch auch nur bruchstückhaft, und wobei dieses Wenige, dann auch schon der einzige Informationsgewinn ist, den ich aus diesem Film ziehen kann.
Äußerst seltsam ist nun, dass ein großer Teil der Geschichte Eichmanns anhand seiner außerehelichen Affären erzählt wird, und er ausgiebig als abartiger Lüstling dargestellt wird. Diese Episoden werden so lang und breit in Szene gesetzt, da treten sogar KZ / Transportoffizier / Todesmärsche in den Hintergrund. Selbst in Gefangenschaft in Israel scheint Herr Eichmann nach Ansicht der Produzenten nichts Wichtigeres zu tun gehabt zu haben, als den Wärterinnen auf den Hintern zu starren. Das ist dann doch wirklich eine erstaunliche Herangehensweise an diesen Filmstoff.
Das zweite seltsame, welches mir immer wieder aufgefallen ist, ist der pauschale und unendliche Hass der hier immer wieder gezeigt wird, und der von nahezu allen Juden zum Ausdruck gebracht wird die in diesem Film in Erscheinung treten. Entweder diese Darstellung entspricht der Wahrheit, dann wundert es mich, dass es so offen dargestellt wird, denn Hass steht niemandem gut, am allerwenigsten dem Opfervolk. Oder es wurde aus dramaturgischen Gründen hinzugefügt, und da frage ich mich, ob man sich bewusst gewesen ist, dass man dadurch die Rollen Opfer - Täter vertauscht.
Auch wenn der Film leidlich interessant war, so wirft nicht der Stoff als solcher, sondern die filmische Darstellung viele Fragen auf.
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Kommentar von pufmps  19.09.2018 00:36 Uhr
Mordsache Holm
https://www.imdb.com/title/tt0030461/
Leichensache Zernik
https://www.imdb.com/title/tt0068842/
Danke
Gundermann  (2018)
Kommentar von Vielseher  18.09.2018 15:51 Uhr
Für mich der stärkste Film von Dresen bisher. Nicht nur die Konflikte um die sehr gut gezeichnete Hauptperson überzeugen, sondern auch die kleineren Schwierigkeiten des damaligen Alltags wie auch die immer wieder gezeigten „Landschaftsaufnahmen“ des Abbaugebietes der Braunkohle einschließlich der Aufnahmen in diesen Baggern selbst; erstaunliche Kameraführung, wunderbar geschnitten, keine langweiligen Szenen. Ebenso ist die unmittelbar private Konfliktbewältigung zwischen den drei Personen herrlich komisch, jedoch letztlich sehr konventionell inszeniert und dargebracht. Jeglicher Kitsch, der im allenfalls bedingt ähnlichen Film „Das Leben der Anderen“ geballt auftrat, fehlt hier vollkommen. Leider sieht man solche Filme aus der nahen Zeitgeschichte des eigenen Landes nicht allzu oft. Und die Songs von Gundermann führen allein schon dazu, den Film richtig genießen zu können.

Das schönste Mädchen der Welt  (2018)
Kommentar von Vielseher  18.09.2018 15:46 Uhr
Die Sache mit der Nase basiert auf ein Versdrama aus dem Ende des 19. Jahrhunderts. Insoweit ist die Übertragung der Grundidee in die Jetztzeit schon gut verständlich und vom Rahmen her auch nachvollziehbar. Positiv sind auch die beiden Hauptdarsteller zu vernehmen, deren jeweilige Zusammentreffen erstaunlich frisch und schlagfertig daherkommen. Bei einer Hauptprotagonistin aus der Schweiz(!) und einem -protagonisten aus dem „Schweizer Vorland“ (geboren wohl in Freiburg) war das auch nicht anders zu erwarten. Aber der Rest … Handlung, Schauspieler und die Aneinanderreihung der „Ideen“ erweisen sich als mindestens mittlere Katastrophe.

Bereits bei den anderen Schülern der Klasse aus der Provinz gewinnt man den Eindruck, dass die Pubertät ein Dauerzustand sein muss; die Lehrer (inklusive des vermutlich irgendwo ausgebrochenen Hampelmanns am Bus) fahren autoritätslos auf Klassenfahrt, wobei die Lehrerin offensichtlich fast nur schreien kann und jedoch zumindest die zur Verfügung stehende Technik beherrscht. Die beiden „Nebenbuhler“ buhlen sowas von dilettantisch - jeder für sich in seiner eigenen beschränkten Welt - herum, dass dieses kaum auszuhalten ist bzw. ihnen nicht abgenommen werden kann. Abgesehen davon kennen die Filmemacher offensichtlich nicht die Hauptstadt. An einem Tag drei eher größere Museen mit einer Gruppe besuchen zu wollen, wobei das ganze Brimborium (Vorträge, …) einbezogen sein soll, was dann wiederum nicht einmal ausgespielt wird, dürfte nicht einmal ansatzweise realisierbar erscheinen. (Es ist ja alles lediglich fiktiv.) Das Ende überrascht schließlich wieder positiv, was jedoch vordergründig erneut auf die beiden Hauptdarsteller zurückzuführen ist. Eine eher eingeschränkte Empfehlung mit partiell schwachen Gags.

I Can Only Imagine  (2018)
Kommentar von ChillStep  18.09.2018 15:05 Uhr
Ein Film über Bart Millard von der Band MercyMe und deren Hit I can Only Imagine.

Ich hab weder von der Band noch von dem Lied zuvor irgendwas gehört. War also alles neu für mich. Ist wohl eine Religiöse Band, daher auch nerviges Christen Glauben blahblah, aber wenn man darüber hinwegsehen kann (oder gar Fan davon ist) ganz netter Film.
Searching  (2018)
Kommentar von Raceride  18.09.2018 08:59 Uhr
Zu Beginn war ich etwas skeptisch den Film aus der Perspektive einer Computerbildschirms zu sehen. Am Anfang wird man sehr gut in die Familienverhältnisse herangeführt und es gibt den einen oder anderen Lacher. Danach nimmt der Film an Ernsthaftigkeit zu. Die Perspektiven der Personen werden durch Facetime und anderen diversen Kameras gezeigt. Dies funktioniert überraschend gut und ist mal etwas komplett anderes.

Der Film ist sehr spannend und unvorhersehbar. Es kommen immer neue Wendungen, die nicht zu erwarten sind. Ich persönlich konnte mich sehr gut in die Gefühlswelt der Charaktere hineinversetzen und konnte ihre Handlungen nachvollziehen.

Der Film kann sich zu einem Geheimtipp von mir entwickeln, ich verstehe die teils schlechteren Bewertungen hier nicht. Klar ist die Sicht des Computerbildschirms ungewohnt, aber man kann auch mal etwas Neues probieren. Immer nur das selbe ohne Innovation und Variation ist doch auch auf Dauer langweilig.
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Kommentar von pufmps  18.09.2018 00:52 Uhr
Tanken: mehr als Super
https://www.imdb.com/title/tt8312592/
Danke
Heidi  (2015)
Kommentar von ChillStep  17.09.2018 13:55 Uhr
Ich kann die hohen Wertungen für diesen Film leider nachvollziehen.
Klar die Schauspieler machen einen guten Job und die Kulissen sind super.
Aber von der Geschichte bekommt man nichts mit. Da wird ein Problem gelöst bevor der Zuschauer überhaupt mitbekommt dass da ein Problem war.
In der einen Sekunde will der Almöhi die Heidi auf keinen Fall bei sich haben, in der nächsten Szene will er sie nicht weg lassen.
Das zieht sich durch den ganzen Film so durch.
Der Film hätte deutlich länger sein müssen, dann wäre er sicher gut geworden. Aber so kann ich den leider niemandem empfehlen. Also lieber die Anime Serie aus den 70ern gucken.
Cobain  (2018)
Kommentar von Hatsepsut  17.09.2018 01:13 Uhr
Habe nach den ersten 15 min den Saal gewechselt.

Was ich bis dahin gesehen hatte erinnerte stark an geskriptete Reality-Shows von RTL...Waisenhaus, Diebstahl, von Mutter verstossen, aus Pflegefamilie weggelaufen, Mutter wieder schwanger aber raucht, kifft, und trinkt, gähn. Alles Chlichés.
Sicherlich gute Schauspieler, aber fade story.
Warum der Film einen Preis gewann ist mir schleierhaft - vielleicht ein Beispiel für symbolic policy-making.
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Kommentar von KodyMonstah  16.09.2018 12:09 Uhr
The Death of Superman (USA 2018):

https://m.imdb.com/title/tt7167658/?ref=m_nv_sr_1

Thx!
Slender Man  (2018)
Kommentar von JackSalter  16.09.2018 09:37 Uhr
Das war leider ein reinfall... Nachdem ich den ersten Trailer gesehen hatte habe ich da doch einiges mehr erwartet. Vieles davon hat es leider gar nicht erst in den Film geschafft.
So war es ein vorhersehbarer 0815 "Horror"film
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Kommentar von pufmps  16.09.2018 00:39 Uhr
Blaue Hefte
https://www.imdb.com/title/tt0251623/

Quakquak und die Nichtmenschen
https://www.imdb.com/title/tt8030700/
Danke
Kommentar von KodyMonstah  15.09.18 22:46 Uhr
Das Fantasy Filmfest lag wieder an.

Terrified (Argentinien 2017):

https://m.imdb.com/title/tt7549892/?ref=m_nv_sr_1


Wildling (USA 2018):

https://m.imdb.com/title/tt5085924/?ref=m_nv_sr_1

Thx!
Kommentar von KodyMonstah  15.09.18 22:39 Uhr
"Ghostland" steht längst drin:

https://www.score11.de/details.php?movieID=146859

Bitte die erweiterte Suche benützen. Die normale Suchfunktion findet nicht alles.
Kommentar von keitel  15.09.18 18:31 Uhr
eintragen bitte:

Ghostland (F, 2018) von Pascal Laugier
https://www.imdb.com/title/tt6195094/?ref_=nv_sr_1

Kommentar von Cabal  15.09.18 14:04 Uhr
Bitte eintragen:

The girl who knew too much
https://www.imdb.com/title/tt0057443/
https://ssl.ofdb.de/film/28598,The-Girl-Who-Knew-Too-Much

Death House (Sorority House Massacre)
https://www.imdb.com/title/tt0091990/
https://ssl.ofdb.de/film/4923,Death-House

Pool Party Massacre
https://www.imdb.com/title/tt5923752/
https://ssl.ofdb.de/film/297035,Pool-Party-Massacre%C2%A0

Terrifier
https://www.imdb.com/title/tt4281724/
https://ssl.ofdb.de/film/293681,Terrifier

Predator - Upgrade  (2018)
Kommentar von gottsardsch  15.09.2018 10:27 Uhr
Ich habe nichts Großes erwartet und bin dementsprechend auch nicht enttäuscht worden. Einige Sachen sind albern, auf der anderen Seite bekommt man solide Action - ich habe den Film im Vorfelde genau so eingeschätzt.

Ich hätte mir gewünscht, man geht mal mit einer Predator-Fortsetzung wieder ganz nahe an die ursprüngliche Story ran. Evtl. an den alten Schauplatz und ignoriert die anderen Filme einfach. Was mir in dem aktuellsten auch deutlich gefehlt hat sind Spannung / Gruselfaktor, wenn der Predator die Protagonisten beobachtet, die Stille beim Warten etc. Einfach eine Story die an den Flair des ersten Teils ansetzt. Die Menschen lieben den Glanz der Vergangenheit! :-)
Triumph des Geistes  (1989)
Kommentar von WinstonSmith  15.09.2018 10:12 Uhr
Diese US-Produktion aus dem Jahre 1989 ist nicht einfach ein Spielfilm, sie ist eine in Celluloid gegossene Staatsräson! Hier wird dem Zuschauer und Bürger die alleingültige und unumstößliche Geschichte des Holocaust nicht nur dargestellt, sondern sie wird mit solch einer Wucht in Bilder gesetzt, das der Betrachter das Gesehene nicht wieder vergessen wird. Und das, ist auch schon das alleinige Anliegen dieses Filmes. Zugeben muss ich dabei, das hier Meister ihres Faches am Werk waren, die sich sowohl mit allen Tricks des Filmhandwerks, und auch mit der Filmhistorie auskennen, aber ganz besonders damit, wie man Images (also künstlich hergestellte Darstellungen) derart emotional auflädt, dass sie die gewünschte psychologische Wirkung beim Betrachter erzeugen. Diese Wirkung ist dabei bei diesem Film so punktgenau, dass man sich ihr schlichtweg nicht entziehen kann, und somit eine "neutrale" Betrachtung der Handlung nahezu ausgeschlossen wird.
Inszeniert wird dieser Film, und auch das ist meisterhaft zu nennen, wie eine Oper von Arnold Schönberg. Ich weiß nicht, ob tatsächlich Musik von Schönberg verwendet wurde, aber jeder der schon einmal das Stück "Ein Überlebender aus Warschau" gehört hat, weiß welches Gefühl der Film erzeugen soll.
Da sieht man Menschen aus Güterwagen steigen, es herrscht durcheinander, verzerrte Gesichter, Uniformen, dann setzt unvermittelt Schneetreiben ein, die Musik schwillt an, jüdischer Gesang übernimmt die gesamte Szene, und sorgt dafür, dass sie sich dem Betrachter für immer entbrennen wird. Diese Gesamtschau des Bildes mit ihrer hohen Emotionalität, dass die perfekte Operninszenierung! Dieser Effekt von großformatigen Bildern gestellter Szenen, die ein menschliches Leid zeigen, dabei jedoch viel Wert auf Ästhetik legen, in Kombination mit klassischer Musik der jüdischen Tradition, wird an vielen Schlüsselszene angewandt, weil es menschlich unmöglich ist sich der gewünschten Wirkung zu entziehen. Dem Betrachter wird dabei kaum auffallen, dass er sich Bühnenbilder und Szenen einer Oper anschaut, die künstlicher nicht sein können.
Es ist festzustellen, das "Triumph des Geistes" der ultimative Holocaust-Film ist, danach hätte es keiner weiteren mehr bedurft. Der Filmtitel bezieht sich dabei selbstverständlich auf "Triumph des Willens", ein Film, mit dem Leni Riefenstahl 1935 die Ästhetik der Filmwelt revolutioniert und ikonographische Bilder geschaffen hat, und will damit vermutlich ein Gegenstück erzeugen, wobei der gewählte Titel zu der tatsächlich erzählten Geschichte in keinerlei Bezug steht.
Eine Meinungsäußerung zu Handlung und Absicht des Films ist in Deutschland bekanntermaßen nicht möglich.
BlacKkKlansman  (2018)
Kommentar von Achim  14.09.2018 16:07 Uhr
Diesen Film muss man gesehen haben. Eine der besseren Spike Lee Filme. Story, Umsetzung und die Haupt- sowie Nebendarsteller überzeugen. Unglaublich dass so etwas passieren konnte und die dummen KuKluxKan-Leute das nicht bemerkt haben. Die Verkwickung zum Schluss mit aktuellen Ereignissen bei den Zusammenstößen von Nazis und Gegnern in den USA geben dem Film noch einen üblen Beigeschmack, so dass der Film eigentlich aus der Rubrik Komödie herausfällt und mehr zu einem Drama wird.
Predator - Upgrade  (2018)
Kommentar von Achim  14.09.2018 15:58 Uhr
Also ich war wirklich positiv überrascht. Sehr gute Aktion- und Kampfszenen mit einigen guten Dialogen zwischen den Protagonisten. Okay, die Story ist nicht der Brüller aber immerhin hat man sich eine Klammer für alle bisherige Predator-Filme ausgedacht, die dem Gemetzel halbwegs einen Sinn gibt. Die Darsteller sind nicht berauschend aber interessant ist, dass man auch einen kleinen Jungen gekonnt eingebaut hat in die Story, wodurch dieser Predator-Film aus meiner Sicht auch besser ist als alle Bisherigen. Was ich nicht verstanden habe ist, warum der Predator keine nackten Menschen angreift?! Egal, muss man nicht wissen. Kann man sich als Aktion-Fan ruhig ansehen, wobei die 3-D-Effekte eher rar sind.
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Anfragedauer: 0.00029000000000001 sek.